27C3 Durch die Analyse von Browser- und Webseitenstrukturen lassen sich auch Anonymizer wie Tor und JAP überlisten. Der Inhalt der Datenpakete bleibt zwar verborgen, das Surfverhalten eines Anwenders kann dennoch transparent gemacht werden.
Eine Datenbank mit den Daten von rund 44.000 inaktiven Nutzern von addons.mozilla.org lag offen im Netz, warnt Mozilla. Darin enthalten waren immerhin auch die MD5-Hashes der Nutzerpasswörter.
Das Unternehmen Hopewell Culture & Design verklagt Apple, Nokia, Samsung, Motorola und weitere Unternehmen wegen der Verletzung eines Patents für eine per Doppelklick ausgelöste Aktion.
In Patentanträgen sieht man selten Markenlogos, doch bei Apples neuem Antrag spielt das Apfel-Logo die Hauptrolle. Hinter ihm verbirgt sich eine kleine Antenne. Die Konstruktion könnte Apples Ansatz sein, ein zusätzliches Funkprotokoll ins iPhone 5 oder in Macbooks zu implementieren.
Amazon Deutschland konnte am 13. Dezember 2010 den besten Verkaufstag in der Unternehmensgeschichte verzeichnen. Doch weil bis zu 30 Prozent der Weihnachtsgeschenke umgetauscht werden, hat Amazon eine Technik gegen ungewollte Präsente zum Patent angemeldet.
Eutelsats Internetsatellit Ka-Sat ist in der vergangenen Nacht erfolgreich gestartet. Er soll Endkunden eine Datentransferrate von bis zu 10 MBit/s bieten. Die Trägerrakete hatte zuvor versagt und der Start musste verschoben werden.
Für das WeTabOS wurden eine Reihe von Entwicklungswerkzeugen und der Quellcode des Betriebssystems veröffentlicht. Neben einem Image für Virtualbox gibt es auch ein Recovery-Image, das per USB-Stick eingespielt werden kann.
IBMs Racetrack-Speicher nutzt den Spin von Elektronen, um Daten zu speichern und soll damit zu einer Art Universalspeicher werden, der Festplatte und Flash-Speicher ersetzt. Bei der Entwicklung der Technologie machte die IBM-Forschung nun nennenswerte Fortschritte.
Das KDE-Team hat einen ersten Release Candidate - Codename Chanukkah - der bevorstehenden Version 4.6 der KDE SC veröffentlicht. Gleichzeitig wurde die Integration der neuen Version der PIM-Suite erneut verschoben.
Nach einer ersten Prüfung des Codes des IPSEC-Stacks in OpenBSD geben die Entwickler Entwarnung: Es gebe keine Hinweise dafür, dass Backdoor-Programme in den Code eingeschleust wurden.
Der Prozessorentwickler ARM hat Version 5 seiner Entwicklungswerkzeuge veröffentlicht. Mit dem Developer Studio 5 DS-5 lassen sich Linux- und Android-Kernel auf einer Vielzahl von Plattformen entwickeln und optimieren.
Die Document Foundation hat einen zweiten Release Candidate ihrer Office-Suite Libreoffice 3.3 veröffentlicht. Die Software basiert auf Openoffice.org, wird aber unabhängig von Oracles Projekt weiterentwickelt.
Sony hat einen halbdurchlässigen Spiegel zum Patent angemeldet, der es auch Hybridkameras wie den firmeneigenen NEX-Modellen erlauben könnte, bald auf die schnelle Autofokustechnik zurückzugreifen, die bisher in Spiegelreflexkameras eingesetzt wird.
Oracle hat die Binärpakete der finalen Version 4.0 der Virtualisierungssoftware Virtualbox unter die GPLv2 gestellt. Lediglich Erweiterungen werden weiterhin unter PUEL veröffentlicht, darunter auch die Unterstützung für USB 2.0.
Geht es nach einer Gruppe deutscher und japanischer Forscher, werden Geldscheine künftig mit Schaltkreisen ausgestattet, die die Echtheit der Banknote sicherstellen sollen. Die entsprechenden Dünnschichttransistoren haben sie bereits entwickelt.
Jazz ist ein Telepräsenzroboter, der einen Nutzer an einem anderen Ort repräsentiert. Mit Hilfe des Roboters kann beispielsweise ein Telearbeiter mit seinen Kollegen im Büro kommunizieren oder an Besprechungen teilnehmen.
Im dritten Quartal 2010 hat Red Hat die Gewinnerwartungen der Analysten geringfügig übertroffen: Der Umsatz des Open-Source-Anbieters stieg um 21 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum vor einem Jahr auf insgesamt 235,6 Millionen US-Dollar. Die Analysten rechneten mit einem Umsatz von 227,3 Millionen US-Dollar.
Mozilla überarbeitet seine Open-Source-Lizenz MPL. Aktuell liegt eine Betaversion der Mozilla Public License 2.0 vor, die vor allem einfacher sein soll als die aktuell gültige Variante.
Das Open Invention Network bekommt ein weiteres prominentes Mitglied: Das KDE-Projekt ist dem Patentnetzwerk beigetreten. Damit zählt das Netzwerk zum Schutz vor Patentklagen bereits 187 Mitglieder.
Der KDE-Verein will 15 kreative Köpfe auf einer Konferenz mit den KDE-Entwicklern zusammenbringen. Sie sollen nichts Geringeres diskutieren als die Zukunft des Projekts. Um sich zu qualifizieren, müssen Interessierte eine möglichst schöpferische Bewerbung einreichen.
In der aktuellen Version 7.6 von X.org verwendet der X-Server unter Linux Udev zur Hardwareerkennung statt wie bisher HAL. Zudem wurde XCB eingeführt und soll X.org insgesamt beschleunigen. Die Entwickler haben zusätzlich Korrekturen und Verbesserungen in den zahlreichen Modulen eingepflegt.
Die Entwickler des freien Ftp-Servers Proftpd haben die Sicherheitslücke geschlossen, die Hacker wenige Tage zuvor nutzten, um im Quellcode eine Hintertür zu platzieren. Zudem wollen die Entwickler die Software mit weiteren Korrekturen stabilisiert haben.
Die Open Document Foundation (ODF), die für die Entwicklung des Büropaktes Libreoffice verantwortlich ist, ist dem Open Invention Network beigetreten. Zuvor waren bereits Mozilla und die Gentoo-Stiftung zu dem Patentnetzwerk gestoßen.
In einem Interview mit Opensuse-Community-Manager Jos Poortvliet bekräftigt Attachmate-CEO Jeff Hawn, seine Firma wolle Suse als eigenständige Unternehmenssparte weiterführen und ausbauen. Einem Verkauf von Novells Linux-Sparte nach der Übernahme erteilte Hawn eine deutliche Absage.
Am Südpol wurde am Wochenende der Teilchendetektor Ice Cube in Betrieb genommen. Damit wollen Wissenschaftler Neutrinos auffangen. Von der Analyse der Teilchen erhoffen sie sich Informationen über ferne Galaxien.
Ein Aufruf von Adobe-Mitarbeiter Carey Burgess, bei dem Konzern für eine Linux-Version der Creative Suite zu stimmen, hat offensichtlich eine überwältigende Flut von E-Mails ausgelöst. Nach nur zwei Tagen bat Burgess, weitere Anfragen über die Webseite getsatisfaction.com einzureichen.
Die aktuelle Version 10.0 des freien Mediacenters XBMC bietet ein Addon-System, mit dem Erweiterungen einfacher nachinstalliert werden können. Damit soll laut Entwickler künftig das Hören von Podcasts oder Internetradio sowie das Abspielen von Videos von Webseiten wie Youtube mit geringem Aufwand möglich sein.
Der Berliner Shoppingclub für Mode, brands4friends, bekommt einen neuen Besitzer. EBay kauft das zuletzt ins Straucheln geratene Startup für rund 150 Millionen Euro.
Nicht nur im Berliner Congress Center (bcc), auch in der in der Nähe befindlichen C-Base findet zwischen Weihnachten und Neujahr eine Hackerkonferenz statt. Wie der 27C3 vom CCC ist aber auch Berlinsides bereits ausgebucht - rein kommt nur noch, wer einen Vortrag hält oder freiwillig mithilft.
Vor dem Landgericht Hamburg hat Mozilla eine Klage gegen Anbieter gewonnen, die Firefox und Thunderbird gegen Bezahlung angeboten hatten. Den Anbietern wurde untersagt, die beiden Open-Source-Applikationen gegen Gebühr zu verbreiten.
Die im Zuge der Übernahme von Novell durch Attachmate verkauften Novell-Patente sind bei Microsoft, Apple, EMC und Oracle gelandet. Das geht aus einer Veröffentlichung des Bundeskartellamts hervor.
Mozilla will künftig regulär auch für Sicherheitslücken Prämien bezahlen, wenn diese in Webdiensten gefunden werden. Bisher galt das Security Bug Bounty Program offiziell nur für Mozilla-Applikationen.
Microsoft hat eine Firefox-Erweiterung veröffentlicht. Sie versetzt den Open-Source-Browser in die Lage, unter Windows per HTML5-Tag eingebettete H.264-Videos abzuspielen.
Nokia hat Apple unter anderem in Deutschland wegen Patentverletzung verklagt. Zeitgleich wurden Klagen in Großbritannien und den Niederlanden eingereicht. In den USA hatte Nokia Apple bereits im Mai 2010 verklagt.
Facebook setzt in einem Test automatische Gesichtserkennung ein. Wenn Nutzer Bilder hochladen, werden bereits getaggte Menschen automatisch erkannt und ihr Name wird vorgeschlagen. Hamburgs Datenschützer sieht darin eine Gefahr.
Vier Roboter vom Typ PR2 haben Kalifornien in Richtung USA, Frankreich und Südkorea verlassen: Drei Forschungseinrichtungen und ein Unternehmen haben beim US-Robotikunternehmen Willow Garage je einen der experimentellen Roboter gekauft.
General Motors und Nissan haben die ersten Exemplare ihrer Fahrzeuge mit alternativem Antrieb an Kunden übergeben - General Motors den Plugin-Hybrid Chevrolet Volt, Nissan das Elektroauto Leaf.
Twitter macht nur 50 Millionen US-Dollar Umsatz, hat aber einen Wert von 3,7 Milliarden US-Dollar. Das ergab die neue Finanzierungsrunde des Microblogging-Dienstes.
Intel will Werbetafeln mit Kameras und Gesichtserkennungssystemen ausstatten. Die Software erkennt Geschlecht und Alter eines Betrachters und zeigt Produkte an, die zu diesem Profil passen.
Deutlich schneller und stabiler soll MySQL 5.5 im Vergleich zu seinem Vorgänger sein, den Oracle als sogenanntes GA-Release zum Download anbietet. GA markiert bei MySQL die stabilen Versionen.
Oracle hat seine Office-Suites Open Office 3.3 und das webbasierte Oracle Cloud Office in der Version 1.0 veröffentlicht. Oracle Open Office kann ab sofort zu Preisen ab 39 Euro erworben werden, die freie Version der Office-Suite steht noch nicht zum Download bereit.
Ende November 2010 unternahm eine kleine Gruppe von EU-Mitgliedstaaten einen Vorstoß zur Einführung eines EU-Patents durch "verstärkte Zusammenarbeit". Gestern hat die EU-Kommission den Vorschlag für gut befunden.
Wissenschaftler in den USA entwickeln einen athletischen Roboter, der künftig wie ein Mensch laufen und rennen soll. Noch verliert der Robosportler nach wenigen Schritten das Gleichgewicht und fällt um.
Die Projektgruppe Datenschutz will die politische Debatte wieder in Gang bringen: Ab der kommenden Woche sammelt sie Ideen und Argumente von Bürgern über ihr Forum.
Imagination Technologies wird Caustic Graphics übernehmen. Imagination will die Echtzeit-Raytracing-Software für seine PowerVR-Grafikprozessoren nutzen.
Er hat viele Neuerungen rund um Firefox angestoßen und nicht nur den Browser verändert, sondern auch die Art, wie Innovationen in einem offenen Prozess entstehen. Nun verlässt Aza Raskin Mozilla und gründet ein eigenes Unternehmen, das die Gesundheit der Massen verbessern soll.
Die Open-Source-Softwaresammlung Opensource-DVD ist in der Version 21.0 erschienen. Die DVD enthält 15 neue Programme und mehr als 100 Aktualisierungen.
Der IPSEC-Stack von OpenBSD enthält möglicherweise mehrere Hintertüren, die im Auftrag der US-Regierung in die Software integriert wurden. Auf Basis der Software entstanden viele weitere freie IPSEC-Implementierungen, so dass die Backdoor ihren Weg in andere Software gefunden haben könnte.
Googles Netbook-Betriebssystem Chrome OS verleite Nutzer zu "Careless Computing", also einer leichtsinnigen Nutzung ihrer Rechner, warnt Richard Stallman, Gründer der Free Software Foundation und des GNU-Projekts, im Guardian.