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X-47B: Northrop Grumman tarnt Drohne

X-47B heißt eine neue Drohne, die das US-Unternehmen Northrop Grumman entwickelt hat. Sie ist für den Einsatz vom Flugzeugträger aus gedacht. Das mit Tarnkappentechnik ausgestattete unbemannte Flugzeug hat seinen Jungfernflug erfolgreich absolviert.
/ Werner Pluta
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Das US-Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen Northrop Grumman hat eine Kampfdrohne für die US-Marine (US-Navy) entwickelt. X-47B Unmanned Combat Air System(öffnet im neuen Fenster) soll von Flugzeugträgern aus operieren.

Autonom betanken

X-47B ist ein knapp 12 Meter langes Nurflügelflugzeug mit einer Flügelspannweite von knapp 19 Metern. Da die Drohne auf einem Flugzeugträger eingesetzt werden soll, können ihre Tragflächen teilweise eingeklappt werden. Dann beträgt die Spannweite weniger als 10 Meter. X-47B kann bis in eine Höhe von über 12 Kilometer steigen. Die Reichweite beträgt rund 4.000 Kilometer. Um den Einsatzradius zu vergrößern, soll das unbemannte Flugzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) in der Luft autonom aufgetankt werden können. X-47B kann eine Nutzlast von rund 2 Tonnen tragen.

Northrop Grumman - Jungfernflug der Drohne X-47B
Northrop Grumman - Jungfernflug der Drohne X-47B (01:07)

X-47B fliegt laut Hersteller mit hoher Unterschallgeschwindigkeit, also um die 1.000 km/h; die Schallgeschwindigkeit beträgt rund 1.200 km/h. Damit ist sie deutlich schneller als die heute eingesetzten Drohnen Reaper und Global Hawk. Das UAV ist mit Tarntechnik ausgestattet, die es für feindliches Radar nur schwer erkennbar oder unsichtbar macht.

Ferngesteuert oder autonom

Die Drohne ist für Aufklärungs- und Kampfeinsätze gedacht. Dabei kann sie entweder von einer Bodenstation aus ferngesteuert werden, oder sie führt Missionen autonom nach einem vor dem Start programmierten Plan durch. Die X-47B entstand im Rahmen des von der US-Navy ausgeschriebenen Programms(öffnet im neuen Fenster) Unmanned Combat Air System Demonstration (UCAS-D).

Northrop Grumman hat die X-47B am vergangenen Freitag auf der Luftwaffenbasis Edwards im US-Bundesstaat Kalifornien getestet. Während des 29-minütigen Fluges stieg die Drohne bis auf rund 1.500 Meter auf. Im Laufe des Jahres sollen weitere Tests in Edwards und auf der Navy-Basis Patuxent River im US-Bundesstaat Maryland folgen. 2013 sollen dann die ersten Tests auf einem Flugzeugträger durchgeführt werden.


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