Koffice

Benutzerwünsche sollen im Vordergrund stehen

Die Entwicklung von Koffice soll sich nach der Abspaltung des Calligra-Projekts wieder stärker an den Wünschen der Benutzer orientieren. Zudem wollten sich die Entwickler auf die drei wesentlichen Komponenten konzentrieren, sagt Entwickler Thomas Zander.

Artikel veröffentlicht am ,
Koffice: Benutzerwünsche sollen im Vordergrund stehen

Die bisherige Entwicklung der KDE-Office-Suite Koffice sei in die falsche Richtung gegangen, schrieb Entwickler Thomas Zander in seinem Blog. Immer mehr Funktionen, die Portierung auf mobile Geräte und die unbedingte Annäherung an das Office-Paket von Microsoft hätten zu einer unübersichtlichen Fragmentierung der Software geführt. Die Wünsche der Anwender seien vernachlässigt worden. Seit Version 1.6 verliere die Bürosuite immer mehr Benutzer, sagte Zander.

Er wolle die Entwicklung der Software künftig auf drei wesentliche Komponenten reduzieren: die Textverarbeitung Kword, für die sich Zander selbst verantwortlich zeigt, sowie die Tabellenkalkulation Kspread und das Präsentationsprogramm Kpresenter. Allerdings wollten die Entwickler in allen Anwendungen eigene Maßstäbe setzen und sich weniger an den anderen Office-Paketen orientieren.

  •  
 

Für Kword hat Zander auch schon präzise Ideen: Er will die Textverarbeitung um weitere Layoutfunktionen erweitern. Zusätzlich sollen Plugins den Funktionsumfang von Kword erweitern, etwa um die Möglichkeit, Musiknoten zu verwenden. Ein entsprechendes Plugin hatte bereits Entwickler Marijn Kruiselbrink im Rahmen eines Google-Summer-of-Code-Projekts erarbeitet.

Das Koffice-Team ist nach der Abspaltung des Calligra-Projekts reduziert. Die Auseinandersetzungen innerhalb der Community, vor allem mit Zander, hatten die Abspaltung provoziert. Damals hieß es aus Entwicklerkreisen, dass alle wesentlichen Softwarepakete außer der Textverarbeitung von den bisherigen Entwicklern unter dem Namen Calligra Suite weitergeführt würden.

Eine letzte Version 2.3 des Office-Pakets unter dem Namen Koffice erschien Ende des Jahres 2010.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


samy 02. Feb 2011

http://www.pro-linux.de/news/1/16477/koffice-wird-zur-calligra-suite.html Wenn jetzt die...

SchwindelInside 02. Feb 2011

Das Bedienkonzept von KOffice/Calligra gefällt mir ziemlich gut. Die GUI ist innovativ...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /