Deck.ly: Tweetdeck sprengt die 140-Zeichen-Begrenzung

So mancher hat sich an Twitters Textlängenbegrenzung von 140 Zeichen schon die Zähne ausgebissen. Abhilfe schaffen Dienste wie Twitlonger(öffnet im neuen Fenster) . Sie umgehen die Beschränkung, indem sie längere Nachrichten auf eine Webseite auslagern.
Diesem Ansatz folgt auch Tweetdeck mit Deck.ly, integriert aber seinen neuen Dienst von Beginn an in seine Clients auf allen Plattformen: Desktop (Adobe Air), Chrome und Android. Lediglich Nutzer von iPhone und iPad müssen sich noch gedulden, denn Deck.ly wird nicht in die aktuellen Tweetdeck-Clients für iPhone und iPad integriert. Die Entwickler arbeiten an einer neuen Applikation, die auf iPhone und iPad laufen soll und Deck.ly von Beginn an unterstützen wird.

Ist eine Nachricht länger als 140 Zeichen, wird sie in gekürzter Form mit einem Link auf den gesamten Text über Twitter verbreitet. Der Volltext ist unter deck.ly(öffnet im neuen Fenster) hinterlegt.
Tweetdeck erkennt solche Nachrichten und bindet die Volltexte direkt ein, je nach verwendeter Plattform auf jeweils angepasste Art und Weise, einschließlich eingebetteter Bilder und Videos. Alle anderen Nutzer können die Volltexte im Browser abrufen. Daher steht Deck.ly für Direktnachrichten nicht zur Verfügung. Nutzer mit beschränkten Twitter-Accounts erhalten eine Warnung, dass auch ihre zu langen Tweets bei Deck.ly für jeden lesbar sein werden.
Deck.ly soll aber nicht nur für lange Tweets genutzt werden, die Tweetdeck-Macher haben mit dem Dienst noch mehr vor: Sie wollen mit Tweetdeck dafür sorgen, dass die Grenzen zwischen sozialen Netzwerken verschwinden und Nutzer alle ihre sozialen Netze über Tweetdeck erreichen können. Schon heute lassen sich mit Tweetdeck auch Nachrichten an Facebook, Buzz, Foursquare, LinkedIn und Myspace versenden.



