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Roboterarm: US-Behörde will Genehmigungsverfahren beschleunigen

Die für Arzneimittel zuständige US-Behörde will noch in diesem Jahr Tests mit einer robotischen Armprothese durchführen. Die Prothese wird über einen Chip gesteuert, der in das Gehirn des Patienten implantiert wird.
/ Werner Pluta
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Die für die Zulassung medizinischer Neuentwicklungen zuständige US-Behörde Food and Drug Administration (FDA) will das Prüfverfahren für eine robotische Armprothese beschleunigen. Eine Beschleunigung sei notwendig, um vielen schwer verwundeten Veteranen zu helfen.

Künstlicher Arm

Die von der Defense Advanced Research Projects Agency(öffnet im neuen Fenster) (Darpa), der Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums, entwickelte Prothese soll über einen Chip gesteuert werden, der ins Gehirn des Patienten implantiert wird. Er ermöglicht es dem Patienten, den künstlichen Arm wie seinen eigenen zu benutzen.

Der Chip wird auf der Oberfläche des Gehirns angebracht. Er nimmt die elektrischen Signale aus dem Bewegungszentrum, dem sogenannten Motorcortex, auf und setzt sie in Steuerbefehle für die Motoren um, die den Arm bewegen.

Chip wird abgestoßen

Künstliche Gliedmaßen über einen Chip zu steuern sei kein Problem, erklärte Mike McLoughlin von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland der Tageszeitung Los Angeles Times(öffnet im neuen Fenster) . Das Problem seien die Implantate: Bei manchen Patienten würden sie abgestoßen. In anderen Fällen habe die Leistung mit der Zeit nachgelassen.

Fünf Patienten sollen das System testen. Ihnen wird in den kommenden sechs Monaten der Chip für ein Jahr eingesetzt. Verlaufen die Tests erfolgreich, könnte die robotische Prothese in vier bis fünf Jahren auf den Markt kommen.


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