Die Lesebrille kann künftig daheimbleiben: US-Forscher haben ein Display entwickelt, das Sehfehler ausgleicht. Es könnte beispielsweise als Aufsatz für Smartphones dienen.
Paketbetreuer Debians sind weiter zur Pflege mehrerer Init-Systeme verpflichtet, sofern nichts zwingend dagegen spricht. Das hat das technische Komitee festgelegt. Zwar ist Systemd bald Standard, Sysvinit und Upstart bleiben so aber noch länger erhalten.
Mit ZeroVM sponsert der Hoster Rackspace eine virtuelle Maschine für Cloud-Umgebungen. Anwendungen sollen damit näher an ihre Daten rücken können, eine Anbindung an Openstack existiert bereits.
Google hat unter dem Codenamen Turbofan einen neuen Compiler für die Javascipt-Engine V8 veröffentlicht. Details zu dem experimentellen Code stehen aber noch aus.
Der Netzwerkhersteller Ubiquiti Networks hat Pläne vorgestellt, die unter anderem Cisco stören werden. In Zukunft wird es günstige Unifi-VoIP-Telefone auf Android-Basis geben. Die ersten Muster mit 5- bis 7-Zoll-Displays werden bereits ausgeliefert.
Wie essen wir in Zukunft? Trinken wir unsere Nahrung? Oder essen wir künstlich hergestelltes Fleisch? Der Klimawandel zwingt uns, über unsere Ernährung nachzudenken.
Der nächste Marsrover wird sieben wissenschaftliche Instrumente bekommen, um weitere Erkenntnisse über den Planeten zu sammeln. Darunter wird ein Bodenradar sein sowie ein Gerät, das Atemluft produzieren soll.
Auf zwei umgebauten Frachtkähnen wollte Google neue Technologien und Produkte zeigen - jetzt wird eine der Bargen verschrottet. Um das Projekt gab es zahlreiche Spekulationen - genutzt wurden die Strukturen bisher noch nicht.
Die Wikipedia-App ist in Version 4.0 für iOS erschienen und ermöglicht nicht nur das Abspeichern einzelner Einträge für die Offlinenutzung, sondern auch das Bearbeiten von Artikeln.
Zahlreiche Mittelformatkameras sind in diesem Jahr bereits angekündigt und veröffentlicht worden. Das liegt an einem neuen Sensor, den Sony entwickelt hat. Gerüchten zufolge will Nikon jetzt auch eine passende Kamera anbieten. Das würde Canon unter Druck setzen.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat erfolgreich ein Antriebssystem getestet, das Schubkraft per Mikrowellen erzeugen soll. In dieser Woche stellte das Forschungsteam die Ergebnisse vor.
Die Telekom wird Vectoring in den ersten sechs Monaten zum Preis von 35 Euro verkaufen. Danach steigt der Preis auf 45 Euro. Bestandskunden bekommen Vectoring für 5 Euro im Monat zusätzlich.
Auf Betreiben von Facebook bekommt die Programmiersprache PHP eine offizielle Spezifikation. Die bisherige Dokumentation reicht Facebook offenbar nicht für die Hiphop Virtual Machine.
In Großbritannien dürfen ab Anfang 2015 fahrerlose Autos auf öffentlichen Straßen unterwegs sein. Mit der Einführung der neuen Regeln sind drei Pilotprojekte geplant.
Black Hat 2014 Durch Manipulation der Firmware in USB-Geräten lassen sich diese beliebig umfunktionieren und als Malware-Schleuder, Tastatur oder Netzwerkkarte nutzen. Bislang gibt es keine Abwehrmöglichkeiten.
Alibaba verhandelt über eine Beteiligung an Snapchat. Das Startup mit seinem 24-jährigen Chef wird dabei mit 10 Milliarden US-Dollar bewertet. Umsatz erzielt Snapchat praktisch noch keinen.
Der frühere NSA-Chef Keith Alexander ist in die Privatwirtschaft gewechselt. Für die Dienste seiner Cybersecurity-Firma sollen Unternehmen bis zu einer Million US-Dollar im Monat zahlen.
Black Hat 2014 Ein Angriff auf das Tor-Netzwerk ist fast ein halbes Jahr unentdeckt geblieben und könnte Nutzer der Hidden Services enttarnt haben. Wer dahinter steckt, ist unklar.
Seit Mai vertreibt Groupon ein Kassensystem namens Gnome. Die Marke erinnert klar an die des freien Unix-Desktops; der Projektvorstand verhandelt mit dem Unternehmen seit Monaten. Die Community erfährt davon nur wenig.
Behörden wollen in großer Zahl Telefone mit Verschlüsselungsfunktion kaufen. Deren Hersteller Secusmart wurde gerade von Blackberry gekauft, einer Firma mit ungeklärten Verbindungen zu einer NSA-Hintertür. Auch bei der Verschlüsselung gibt es viele ungeklärte Fragen.
Aus der immer wieder ins Stocken geratenen Entwicklungsversion Opensuse Factory wird eine getestete und annähernd stabile Rolling-Release-Version. Tumbleweed wird damit mittelfristig abgelöst.
Mit der Veröffentlichung von Libreoffice 4.3 unterstützt die freie Office-Suite besser verschiedene Dateiformate, erlaubt 3D-Modelle in Präsentationen und beseitigt viele Fehler.
Die US-Patentbehörde hat Samsung drei Design-Patente auf runde Smartwatches zugesprochen. Der Verschluss des Armbands ist bei den Modellen gleichzeitig der Ladeanschluss, zudem haben die Geräte offenbar eine Kamera im Armband.
Neue Hardware erfordert oft auch neue Software. Wie aufwendig die Programmierung ist und wieso Open Source dabei eine große Hilfe sein kann, erklärten uns die Macher von Tinkerforge anhand ihres RED-Brick.
Das Raumfahrtunternehmen Rocket Lab hat eine kleine Trägerrakete für Satellitentransporte vorgestellt. Damit wollen die Neuseeländer künftig 100 kommerzielle Starts im Jahr durchführen.
Künftig können auch iPhone-Besitzer verschlüsselt telefonieren. Open Whisper Systems hat Redphone auf iOS portiert und unter dem Namen Signal veröffentlicht.
Das Team von Paranoid Android hat neue Versionen seiner Stable- und Alpha-Builds veröffentlicht. Die Recents-Vorschau wurde noch einmal verbessert und könnte bereits in der nächsten Version den Vorschau-Status verlassen.
Black Hat 2014 Ein Fehler in Apaches Harmony soll die Ursache für die fehlerhafte Zertifikatsprüfung in Android sein. Harmony war Apaches Java-Implementierung, das Google in Android einsetzt.
Kyocera wird wohl ein Smartphone mit Saphirglas-Display auf den Markt bringen: Erste Details des Outdoor-Smartphones Brigadier sind jetzt durchgesickert. Das Gerät mit 4,5-Zoll-Display ist zusätzlich stoß-, wasser- und staubgeschützt.
Heute beginnt das Rennen um die Plätze auf der Vectoring-Liste für den Ausbau von VDSL mit 100 MBit/s und mehr. Die Liste wird von der Telekom geführt und von der Bundesnetzagentur kontrolliert.
Der Hacker Steven Graham hat einen Programmierfehler beim Foto-Sharing-Dienst Instagram gefunden. Um Druck auf das Mutterunternehmen Facebook zu machen, droht er nun mit einem Hackerangriff.
Die Vagrant-Macher stellen mit Terraform ein Tool vor, mit dem sich die Infrastruktur etwa von Rechenzentren einfach in Code beschreiben und verwalten lassen soll.
Mit der Bibliothek Tracking.js sollen sich Farb- und Objekterkennung einfach im Browser umsetzen lassen. Der erweiterbare Javascript-Code ermöglicht bereits das Erkennen von Gesichtern.
Für die Hardwarebeschleunigung zur Videodekodierung unter Unix-Systemen gibt es die Schnittstelle VDPAU. Diese wird nun von Nvidia um H.265 alias HEVC erweitert, was in FFMpeg und MPlayer verwendet werden soll.
Der von der National ICT Australia mitentwickelte Microkernel Sel4 steht ab sofort unter der GPL. Er wurde durch mehrere Testverfahren als vollständig fehlerfrei eingestuft.
Zum ersten Mal versucht ein Roboter, per Anhalter zu reisen - von der Ostküste Kanadas bis an die Westküste. Im Netz protokolliert der Hitchbot, wie es ihm dabei ergeht.
Mozilla hat Chris Beard nach einer Orientierungsphase zum neuen Chef ernannt. Zuvor war er schon Übergangschef und löste den vorherigen Chef Brendan Eich ab, den seine Haltung gegen die Gleichberechtigung homosexueller Paare sein Amt kostete.
Die KDE-Community plant die Wayland-Umsetzung in der neuen KDE-Arbeitsfläche Plasma 5. Die Implementierung werde zwar noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, konkrete Pläne gebe es aber bereits, versichert Sebastian Kügler.
Das Debian-Team setzt erste Arbeiten für den Wechsel zu Systemd in Debian 8 alias Jessie um. Das System wird Linux 3.16 verwenden und vermutlich im Frühjahr oder Sommer 2015 erscheinen.
Update Der Silentpower ist ein Spiele-PC mit Intels Core i7-4785T und einer Geforce GTX 760 im Kleinstformat. Mit einem speziellen Kupferschaum soll die Hardware passiv gekühlt werden. Für das Projekt sammeln die Macher jetzt 45.000 Euro.
Die minimale Linux-Distribution CoreOS steht erstmals in einer stabilen Version bereit. Das Betriebssystem dient der Ausführung von Docker-Containern und soll in Cloud-Umgebungen laufen.
Kleinere, leistungsfähigere und beständigere Akkus soll eine Entwicklung von US-Wissenschaftlern ermöglichen: Sie haben nach eigenen Angaben eine sichere Anode aus Lithium konstruiert.
Ein Fehler hat Abstürze in einer Testversion des Linux-Kernels 3.16rc6 verursacht. Es handelte sich nicht um einen Programmierfehler der Kernel-Entwickler, sondern um einen Bug im Compiler GCC.
In der Linux-Distribution Tails befindet sich eine Sicherheitslücke, über die Nutzeridentitäten aufgedeckt werden können. Die Schwachstelle ist nicht in Tor, sondern im Invisible-Internet-Project-Netzwerk zu finden.
Apple hat den Kopfhörerhersteller Beats noch nicht vollständig übernommen, da droht schon Ärger. Konkurrenz Bose verklagt Beats wegen einer angeblichen Patentverletzung. Es geht um fünf Schutzrechte zu geräuschunterdrückenden Kopfhörern.
Der chinesische Internetkonzern Baidu arbeitet an einem ähnlichen Projekt wie Google und will bald ein autonom fahrendes Fahrzeug vorstellen. Im Gegensatz zu Googles Prototyp wird es jedoch mit einem Lenkrad ausgerüstet sein und den Fahrer nur unterstützen.
Der Taxi-Konkurrent Uber kann in Hamburg weiter seine Dienste anbieten. Ein Verbot wird vorerst nicht vollstreckt: Die Verkehrsbehörde will ein Gerichtsurteil abwarten.
Apple hat den Buchempfehlungsdienst Booklamp gekauft. Techcrunch berichtet von einem Preis zwischen 10 und 15 Millionen US-Dollar und einer "Kampfansage" an Amazon.