Abo
  • Services:
Anzeige
Hacker nutzen offenbar Googles E-Mail-Dienst für den Datenklau.
Hacker nutzen offenbar Googles E-Mail-Dienst für den Datenklau. (Bild: Google)

Cyberangriffe: Neue Spyware kommuniziert über Gmail-Entwürfe

Hacker nutzen offenbar Googles E-Mail-Dienst für den Datenklau.
Hacker nutzen offenbar Googles E-Mail-Dienst für den Datenklau. (Bild: Google)

Eine neue Malware nutzt die Entwurfsfunktion von Googles E-Mail-Dienst, um Befehle zu empfangen und Daten auszulesen. Wer betroffen ist, lässt sich nur schwer feststellen.

Anzeige

Das Sicherheits-Startup Shape Security hat auf eine neue Schadsoftware hingewiesen, die sich Zugang zum Gmail-Postfach von Nutzern verschafft. Hacker kommunizierten über Googles E-Mail-Dienst mit der Malware, berichtet Wired.

Die Software empfange Anweisungen über die Entwurfsfunktion des E-Mail-Dienstes, erklären die Sicherheitsexperten. So könne die Malware Befehle von Hackern ausführen, ohne dass der Nutzer von der Aktion etwas mitbekomme.

"Es handelt sich um eine Befehlsausführung, die einfach auf einen völlig legalen Dienst zurückgreift, das macht die Methode sehr unauffällig und schwer aufspürbar", erklärte Wade Williamson von Shape Security dem Magazin. Nachrichten würden hin- und hergeschickt, ohne dass auch nur einmal auf Senden gedrückt werden müsse. "Sie sehen nie den Moment des Abschusses", sagte der Sicherheitsexperte.

Malware basiert auf Python-Skript

Für den Angriff richten die Hacker zunächst ein anonymes Gmail-Konto ein und infizieren den Zielcomputer anschließend mit der Schadsoftware. Nachdem sie sich Kontrolle über das System verschafft haben, öffnen die Angreifer das Gmail-Konto in einem unsichtbaren Fenster des Internet Explorers. Anschließend können sie Nachrichten über den Entwurfsordner des Dienstes austauschen.

Die Malware verwendet ein Python-Skript, um die als Code in das E-Mail-Fenster geschriebenen Befehle entgegenzunehmen. Die gewünschten Daten kopiert die Software dann in die E-Mail und speichert sie als Entwurf ab.

Weiterentwicklung von Icoscript-Trojaner

Bei der Software handelt es sich laut Wired um eine Variante des Trojaners Icoscript, der zum ersten Mal im August aufgetaucht war. Laut der deutschen Sicherheitsfirma G-Data hat Icoscript bereits seit 2012 Computer über den E-Mail-Dienst von Yahoo angegriffen. Erst vor kurzem hätten die Angreifer zu Gmail gewechselt.

Wie viele Systeme bislang von der Schadsoftware betroffen sind, ist unklar. Von Google hieß es gegenüber Wired nur, die eigenen Systeme verfolgten aktiv schädliche Software und Missbrauch von Anwendungen wie Gmail und entfernten die entsprechenden Konten, sobald sie identifiziert seien.


eye home zur Startseite
zufälliger_Benu... 30. Okt 2014

Vielleicht sind dies auch nur raffinierte Methoden damit die Spyware nicht erkannt wird...

slead 30. Okt 2014

wie sieht es aus bei macs? ich meine die neuen dinger laufen ja alle ohne IE bzw den gibt...

B853 30. Okt 2014

kt



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Großraum Idar-Oberstein
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Donauwörth
  3. Scout24 AG, München
  4. PTV GROUP, Karlsruhe


Anzeige
Top-Angebote
  1. 21,49€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf zzgl. 3€ Versand) - Vergleichspreis 28€
  2. 3,99€
  3. 7,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes
  2. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Suchmaschine

    Google macht angepasste Site Search dicht

  2. Hawkspex mobile

    Diese App macht das Smartphone zum Spektrometer

  3. Asus Tinker Board im Test

    Buntes Lotterielos rechnet schnell

  4. Netflix

    Ein Stethoskop für mehr Freiheit und Sicherheit

  5. Windows 10 Mobile

    Continuum kommt ins Polizeiauto

  6. DSM 6.1

    Synology bringt Btrfs auf mehr alte NAS-Systeme

  7. Mobilfunk

    Telefónica verspricht Verbesserungen bei der Netzperformance

  8. Neue Version für Smartphones

    Remix OS wird zum Continuum-Konkurrenten

  9. Ford

    Automatisiertes Fahren ist einschläfernd

  10. Sony SF-G

    SD-Karte liest und schreibt mit fast 300 MByte/s



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Hyperloop-Challenge: Der Kompressor macht den Unterschied
Hyperloop-Challenge
Der Kompressor macht den Unterschied
  1. Arrivo Die neuen alten Hyperlooper
  2. SpaceX Die Bayern hyperloopen am schnellsten und weitesten
  3. Hyperloop HTT baut ein Forschungszentrum in Toulouse

Merkels NSA-Vernehmung: Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
Merkels NSA-Vernehmung
Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

Apple: Planet der affigen Fernsehshows
Apple
Planet der affigen Fernsehshows
  1. Noch 100 Tage Unitymedia schaltet Analogfernsehen schrittweise ab
  2. Streaming Vodafone GigaTV ermöglicht Fernsehen unterwegs
  3. Kabelnetz Unitymedia hat neue Preise für Internetzugänge

  1. Re: Identische Anschlüsse wie Raspberry Pi

    am (golem.de) | 14:13

  2. Re: "Erfolg ist die Summe richtiger Entscheidungen"

    david_rieger | 14:12

  3. Re: Biete Job für Linux-Profi in Bremen

    bbk | 14:12

  4. Re: Frage: Für was nutzt ihre eure "Bastelrechner"?

    Mithrandir | 14:09

  5. Re: X11 nicht stabil?

    am (golem.de) | 14:07


  1. 13:04

  2. 13:00

  3. 12:05

  4. 12:03

  5. 11:55

  6. 11:51

  7. 11:44

  8. 11:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel