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Begutachtung der Absturzstelle durch die NTSB
Begutachtung der Absturzstelle durch die NTSB (Bild: NTSB)

Absturz von Spaceship Two: Branson will mit Weltraumtourismus weitermachen

Begutachtung der Absturzstelle durch die NTSB
Begutachtung der Absturzstelle durch die NTSB (Bild: NTSB)

Die Überreste des am Freitag abgestürzten Raketenflugzeugs Spaceship Two liegen kilometerweit in der Mojave-Wüste verstreut, was auf ein Zerbrechen in großer Höhe hindeutet. Virgin-Galactics-Chef Richard Branson will am Konzept des Weltraumtourismus festhalten.

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Die Absturzursache des Spaceship Two ist nicht bekannt. Richard Branson erklärte, er wünsche eine lückenlose Aufklärung. Nur so kann sein Weltraumtourismus-Projekt eine Chance haben. Vertrauen künftige Passagiere der Technik nicht, wird es schwer werden, sie zu refinanzieren. Laut der Nachrichtenagentur dpa sagte Branson: "Wir verstehen, dass Risiken bestehen, und wir werden nicht blind vorpreschen. Das zu tun, wäre eine Beleidigung für alle, die von der Tragödie betroffen sind."

Bei dem Unglück war der Pilot Michael Alsbury (39) ums Leben gekommen, sein Kollege und Kopilot Peter Siebold (43) wurde schwer verletzt.

Die US-Behörde für Transportsicherheit NTSB vermutet, dass das Raketenflugzeug in der Luft zerbrochen sei. Mehrere Ermittler untersuchen die Absturzstelle. Die Behörden erwarten, dass die Untersuchung bis zur Klärung des Falls etwa ein Jahr dauern könne.

Das Raketenflugzeug befand sich auf einem Erprobungsflug, bei dem ein neuer Brennstoff getestet wurde. Spaceship Two wird vom Trägerflugzeug Whiteknight Two bis in eine Höhe von 15 Kilometern transportiert und dort ausgeklinkt. Dann zündet das Triebwerk des Spaceship Two und bringt dieses deutlich höher hinauf. Die Passagiere können den Sitzgurt lösen und etwa fünf Minuten lang schwerelos durch die Kabine schweben, während sie den Blick auf die Erde genießen. Das Spaceship Two gleitet schließlich zurück zur Erde.

Die Firma Sierra Nevada Corporation, die bislang das Raketentriebwerk für das Flugzeug lieferte, arbeitet seit Mai 2014 nicht mehr mit dem Unternehmen Scaled Composites zusammen, welches das Fluggerät für Virgin Galactic baut. Seitdem verwendet Virgin Galactic einen intern entwickelten Raketenmotor. Im Mai wechselte das Unternehmen also nicht nur den Raketentreibstoff: Statt auf Hydroxyl-terminiertes Polybutadien (HTPB) setzt Virgin Galactic seitdem auf thermoplastisches Polyamid. Der neue Brennstoff sollte das Spaceship Two in eine größere Höhe bringen.


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munk86 03. Nov 2014

spaceshiptwo und dessen triebwerk wird von einer firma namens scaled composites...

Hotohori 03. Nov 2014

Es wird bisher nur spekuliert, dass das die Ursache gewesen sein könnte. Aktuell will...

Nullmodem 03. Nov 2014

Wenn es ausgereift ist und ein paarmal sicher fliegt, steigen da auch Menschen ein. In...

munk86 03. Nov 2014

keine haarspalterei, die aussage das spaceshiptwo feststoffraketen verwende ist schlicht...

Netspy 03. Nov 2014

Offenbar wurde der Federmechanismus von SpaceShipTwo ausgelöst, siehe hier das Update auf...



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