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Mercedes-Benz Vision G-Code: Wasserstoffauto als fahrende Solarzelle

Der Mercedes G-Code erinnert mit seinem blau pulsierenden Kühlereinlass an den Warp-Antrieb des Raumschiffs Enterprise, besitzt jedoch einen Wasserstoff- und einen Elektromotor. Doch auch Chefingenieur Scotty hätte seine Freude am stromgewinnenden Lack des Autos gehabt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Konzeptfahrzeug Mercedes-Benz G-Code
Konzeptfahrzeug Mercedes-Benz G-Code (Bild: Mercedes Benz)

Der Mercedes G-Code ist ein Konzeptfahrzeug des Automobilherstellers, der es zur Eröffnung seines Entwicklungszentrums in Peking vorgestellt hat. Der G-Code ist eine Kreuzung aus SUV und Coupé, doch das eigentlich Interessante sind sein Antrieb und seine Energiegewinnungstechnik. Beides sind Techniken, die erst in einigen Jahrzehnten marktreif sein sollen. Das sagt Mercedes selbst und verweist auf die Enkelgeneration, die davon profitieren wird.

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Das Konzeptfahrzeug G-Code ist nur rund 4,10 Meter lang und bietet Platz für bis zu vier Personen. Der etwa 1,90 Meter breite und rund 1,50 Meter hohe G-Code steht auf 21 Zoll großen Rädern.

Auf den klassischen Lamellengrill haben die Designer aus Deutschland und China verzichtet. Stattdessen wurde ein Display eingebaut, das den Betriebsmodus des G-Code visualisiert. Die Kühlung des Motors wird hingegen durch Öffnungen am Boden und an den Seiten realisiert. Im Parkmodus pulsiert das Kühlerlicht blau, während es im Elektroantriebsmodus einen blauen Tunneleffekt zeigt, der mit kleinen, vorbeifliegenden Sternen erzeugt wird. Im Mischbetrieb mit Verbrennungsmotor- und Elektroantrieb wird auf Grün gewechselt. Der Sportmodus wird mit rotem Licht visualisiert. Ob diese Spielerei Chance auf die Serienfertigung hat, bleibt abzuwarten.

  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)

Anstelle von Rückspiegeln sind Kameras verbaut und die Frontscheinwerfer werden mit LEDs realisiert, die sich der Fahr- und Straßensituation anpassen können. Die Rücklichter werden ebenfalls mit LEDs umgesetzt.

Noch futuristischer ist der Innenraum. Das Lenkrad entfaltet sich nach dem Einsteigen aus dem Armaturenbrett, ein Headup-Display für den Fahrer fährt aus dem Instrumententräger heraus. Anstelle klassischer analoger Instrumente ist ein Display über die gesamte Breite eingebaut.

Technikfreunde dürften sich vor allem für den Antrieb des Zukunftsmobils interessieren. Hier hat Mercedes noch einmal deutlich gewarnt, dass es sich nicht um Technik handelt, die in überschaubaren Zeiträumen umgesetzt werden kann. Ein Wasserstoff-Verbrennungsmotor sorgt für den Hauptantrieb, während auf die Hinterräder ein Elektromotor wirkt. Die Antriebe können je nach Fahrprogramm miteinander kombiniert oder auch einzeln betrieben werden.

Der Akku im G-Code wird an der Steckdose aufgeladen. Während der Fahrt kann durch Rekuperation an den Bremsen und Stoßdämpfern ebenfalls Elektrizität gewonnen werden. Besonders interessant ist Mercedes' Idee, die Lackierung in die Stromgewinnung miteinzubeziehen. "Multivoltaik Silver" nennt man diese Entwicklung, die wie eine riesige Solarzelle wirken soll. Außerdem soll sich der Lack durch den Fahrtwind elektrostatisch aufladen. Diese Ladung wird abgegriffen, aber nicht in den Akku eingespeist, sondern zur Methan- und Wasserstoffsynthese verwendet.

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Grisur 13. Nov 2014

Nachtigall, ich hör... Daimler scheint sich wohl langsam von der Brennstoffzelle zu...

Anonymer Nutzer 06. Nov 2014

Oder man tauscht den akku wenns der rest vom auto noch tut... Aktuell wird eben der motor...

Anonymer Nutzer 06. Nov 2014

Sieht doch schick aus ^^

quadronom 05. Nov 2014

Der Golf steht nicht besser da. VW hat einfach nur den Beziner genommen und bisschen...

pythoneer 05. Nov 2014

Quelle? Sowas interessiert mich auch immer :)


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