Anteilsverkauf: Berliner Startup Soundcloud schließt Vertrag mit Warner

Warner Music übernimmt einen Anteil an Soundcloud und lizenziert einen Teil seiner Musiktitel. Soundcloud zahlt Abgaben an Warner Music, wenn einer seiner Musiktitel abgerufen wird.

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Soundcloud-Logo
Soundcloud-Logo (Bild: Soundcloud)

Soundcloud hat einen Vertrag mit dem ersten großen Musikkonzern geschlossen. Wie Warner Music mitteilte, schließt die Vereinbarung das werbefinanzierte Soundcloud-Angebot und den Abodienst ein, der in der ersten Jahreshälfte 2015 eingeführt werden soll.

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Das Berliner Startup ermöglicht es Nutzern, Audiodateien bis zu einer gewissen Menge kostenlos hochzuladen und mit anderen Nutzern zu teilen. Musiker, DJs oder Produzenten, die größere Mengen hochladen, zahlen eine monatliche Gebühr. Nach Angaben vom Mai 2014 hatte Soundcloud mehr als 250 Millionen Nutzer.

Warner Music beteilige sich im Rahmen des Vertrags auch mit einem kleinen Anteil von 3 bis 5 Prozent an Soundcloud, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Die anderen beiden Major Labels Universal Music und Sony Music Entertainment seien in den vergangenen Wochen einer Einigung mit Soundcloud noch nicht nähergekommen.

Soundcloud zahlt Abgaben an Warner Music und Warner Chappell Music, wenn einer seiner Musiktitel abgerufen wird. Soundcloud-Chef Alexander Ljung sagte, dass es weiterhin einen kostenlosen Dienst geben soll.

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Lucian Grainge, Aufsichtsratschef von Universal Music Group, sagte in der vergangenen Woche dem Wall Street Journal, "Soundcloud biete Möglichkeiten, um einen unbeschreiblichen Umsatz zu generieren." Werbung allein werde nicht genügend Geld einbringen, nötig sei eine feste Monatsgebühr, die die Nutzer bezahlen.

Im Mai 2014 wurde berichtet, dass Twitter Verhandlungen führe, um Soundcloud zu kaufen, es sei aber eine endgültige Entscheidung gegen die Übernahme gefallen. Das Unternehmen wurde dabei mit rund 700 Millionen Dollar bewertet.

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