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VDSL2-Nachfolgestandard: Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

Nach der Telekom starten jetzt auch die Konkurrenten G.fast-Tests. Es soll noch in diesem Jahr losgehen.

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G.fast-Forschung in den Bell Labs
G.fast-Forschung in den Bell Labs (Bild: Bell Labs: Screenshot: Golem.de)

Die Netzbetreiber im Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) wollen noch in diesem Jahr einen G.fast-Praxistest starten. Der Pilot werde von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen wissenschaftlich begleitet, erklärte der Breko am 31. Oktober 2014.

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Welche Unternehmen G.fast künftig einsetzen wollen, konnte Breko-Sprecher Marc Kessler auf Anfrage von Golem.de noch nicht sagen. "Der konkrete Praxiseinsatz wird einerseits von den Ergebnissen unseres Tests abhängen, andererseits natürlich auch von der finalen Standardisierung der Technologie G.fast."

Je nach Ort der Einspeisung unterscheidet man zwischen der G.fast-Nutzung direkt am Hausanschluss, der meist im Keller eines Gebäudes liegt, und dem Einsatz an einem speziellen Einspeisepunkt (FTTdp - Fibre To The Distribution Point), der auf der Straße, meist unter dem Gehweg, liegen kann. Diese Variante werde teilweise auch als FTTS (Fibre To The Street) bezeichnet. In Deutschland gibt es laut Breko bislang nur sehr wenige Distribution Points, sie müssten für G.fast eigens errichtet werden.

Gegen den Einsatz von G.fast zur Erhöhung der Bandbreiten über die vorhandene Kupfer-Hausverkabelung spricht für den Breko zumindest technologisch nichts: "Bis die Glasfaser direkt in jede Wohnung gelegt werden kann, stellt G.fast einen sinnvollen Weg dar, um Menschen und Unternehmen sehr hohe Bandbreiten zu wirtschaftlichen Konditionen zur Verfügung stellen zu können", sagte Breko-Chef Stephan Albers.

Der Verband warnt jedoch nach den Erfahrungen bei VDSL2-Vectoring davor, einzelnen Unternehmen exklusive Nutzungsrechte - wie etwa der Hausinfrastruktur - zur Verwendung des kommenden Standards einzuräumen. Technologiebedingt könne G.fast durch die notwendige Koppelung mit Vectoring immer nur von einem Unternehmen zwischen Einspeisepunkt und Endkunde eingesetzt werden.

Die Deutsche Telekom ist weiter mit Feldtests des neuen Übertragungsverfahrens aktiv, will aber noch keine Aussagen zum Verlauf machen.

G.fast funktioniert im Kupfernetz und bringt 520 MBit/s im Download und rund 110 MBit/s im Upload, wie die Telekom Austria in diesem Monat berichtete. Mit einer kommerziellen Verfügbarkeit des möglichen VDSL2-Nachfolgestandards G.fast sei ab 2016 zu rechnen.

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jo-1 02. Nov 2014

Ganz einfach - weil es dort - wo in den Schaltkästen schon Glasfaser liegt leicht die...

StefanGrossmann 31. Okt 2014

Hier stand Mist :P


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