Es dauert doch noch ein Jahr länger als geplant: Der Videocodec-Standard fürs Netz wird erst Mitte bis Ende 2018 verabschiedet. Das Konsortium, das den wahrscheinlichen Codec-Kandidaten AV1 entwickelt, wird nun außerdem auch von Facebook unterstützt.
Der Linux-Kernel läuft künftig auch offiziell auf einer neuen CPU-Architektur: dem freien Design RISC-V. Die Patches dafür hat Chefentwickler Linus Torvalds in seinen Zweig eingepflegt. Der Port kann damit wie geplant im kommenden Frühjahr umgesetzt werden.
Laden und rasten am Highway: Tesla hat in Kalifornien zwei Stationen mit je 40 Lademöglichkeiten für Elektroautos eröffnet. Eine der Stationen ist eine Raststätte nur für Tesla-Fahrer.
Der Erfolg des Chevy Bolt macht Mut: General-Motors-Chefin Mary Barra hat die zuvor angekündigten Pläne des Autoherstellers konkretisiert: Das Unternehmen wird massiv in Elektromobilität investieren und zahlreiche neue Autos entwickeln.
Ein Tesla-Kombi mag für manchen vielleicht wie ein Sakrileg klingen, doch ein kleiner Karosseriebauer aus Großbritannien baut ein Model S um. Dabei kommen modernste Werkstoffe zum Einsatz, die nicht einmal Tesla selbst verbaut.
Mit einem neuen Akkutyp sollen künftige Elektroautos von Fisker rein elektrisch bis zu 800 km weit fahren. Die Aufladung soll in einer Minute erfolgen. Die Festkörperakkutechnik steht jedoch erst in ein paar Jahren zur Verfügung.
Für seine Cloud- und Enterprise-Dienste verstärkt Microsoft weiter sein Open-Source-Engagement, wie das Unternehmen auf der Entwicklerkonferenz Connect bekannt gab. Das betrifft vor allem Datenbanktechnik, aber auch eine Kooperation mit Github.
Mit Tensorflow Lite veröffentlicht Google eine extrem kleine Variante seiner Machine-Learning-Bibliothek, die speziell für Mobil- und Embedded-Geräte gedacht ist. Auf Android-Geräten wird eine neue Beschleuniger-API verwendet.
Laufen beherrschen die Roboter von Boston Dynamics besser als alle anderen. Das beweist das US-Robotikunternehmen wieder einmal mit seinem neuen Vierbeiner, dem robotischen Hund Spot Mini.
Man nehme Elon Musks Konzepte vom Hyperloop und der Auto-U-Bahn, lasse die aufwendigsten Elemente weg - und heraus kommt ein Magnetschwebetransportmittel, das sich relativ einfach umsetzen lässt. Das US-Unternehmen Arrivo will das im US-Bundesstaat Colorado demonstrieren.
Apple hat in der dritten Betaversion von iOS 11.2 eine Veränderung der kabellosen Ladefunktion für die aktuelle iPhone-Generation vorgenommen. Sie können nun mit bis zu 7,5 Watt geladen werden, wenn das Qi-Ladeteil dies unterstützt.
Steine, die Energie speichern: In Hamburg testet der Technologiekonzern Siemens eine neuartige Technologie. Dabei konservieren isolierte Steine Energie in Form von Hitze. Die Methode soll billiger sein als alles, was es bislang an Speichertechnologie gibt.
"Tausende von Verbesserungen" verspricht Matthew Miller, Projektleiter der Linux-Distribution Fedora für die aktuelle Version 27. Unter anderem kommen ein neues Gnome, ein 32-Bit-UEFI und ein Fokus-Wechsel von Paketen hin zu Komponenten.
180 Schnellladestationen nach dem CCS-Standard sollen eine rein elektrische Fahrt von Norwegen bis nach Italien ermöglichen. Sie werden von E.ON und Clever in den nächsten drei Jahren in sieben Ländern gebaut. Tesla ist da schon weiter.
Für Vielreisende mit Angst vor Kofferverlusten hat Vodafone das V-Bag ins Programm genommen. Das ist ein Gepäckanhänger mit Technik, mit der die Position des Koffers übermittelt werden kann. Dafür, dass Koffer sehr selten verlorengehen, ist das System allerdings nicht günstig.
Einen ersten Blick auf Asteroiden will das US-Unternehmen Planetary Resources werfen: Es hat ein Weltraumteleskop gebaut, das in wenigen Wochen ins All geschossen werden soll.
Mit der aktuellen Version 57 des Firefox alias Quantum räumt Mozilla seinen Browser gehörig um. Alte Addons fliegen raus und die Oberfläche bekommt ein neues Aussehen. Schneller wird der Browser dank Rust und dem Ausbau der Multi-Prozess-Architektur, was Jahre an Vorarbeit erfordert hat.
5G erlaubt bald ein ganz anderes Radioprogramm. Doch damit verändern sich die Bedingungen, was auch den Rundfunkbeitrag und seine Verteilung neu in Frage stellt.
Airbus ist bekannt für seine großen Verkehrsflugzeuge, die eine große Anzahl von Passagieren transportieren. Der Luftfahrtkonzern kann auch kleiner: Er hat ein Fluggerät für einen Passagier entwickelt. Das Lufttaxi soll in Kürze erstmals starten.
Lithium ist der Rohstoff der Zukunft, er wird für die Batterien von Elektroautos gebraucht. Im Erzgebirge liegen Europas größte Vorkommen. Nun sollen sie gehoben werden.
Der Paketdienstleister UPS will einen Teil seines Lastwagenfuhrparks, der bisher einen Dieselantrieb hat, auf Elektroantrieb umbauen lassen. Dabei werden keine neuen Fahrzeuge angeschafft, sondern bestehende auf ein neues Chassis gesetzt. Besonders interessant ist der Motor.
Sharp hat eine 8K-Videokamera angekündigt, die bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio zum Einsatz kommen wird. Sie nimmt mit 60 Bildern pro Sekunde jeweils rund 33 Megapixel auf. Das entspricht der 16fachen Full-HD-Auflösung.
In der Desktop-Umgebung von Samsungs Dex für Android-Smartphones sollen künftig auch Linux-Distributionen laufen. Der Hersteller zeigt das Konzept nun mit Ubuntu. Technische Details zum Aufbau werden aber komplett ausgespart, dafür zeigen sich schon jetzt konzeptionelle Nachteile.
Uber erhält rund 10 Milliarden US-Dollar von der japanischen Softbank und einem weiteren Investor. Softbanks Ziel ist, Uber zu kontrollieren. Damit soll auch ein Machtkampf um den früheren Uber-Chef Travis Kalanick beigelegt werden.
Copperhead hat derzeit Schwierigkeiten mit Lizenzverstößen. Unbefugte verkaufen ohne Erlaubnis Nexus-Geräte mit vorinstalliertem Copperhead OS. Als Reaktion wurden Android-Updates zwischenzeitlich abgeschaltet.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 4.14 veröffentlicht. Linux wird künftig bis zu 128 Petabyte virtuellen Arbeitsspeicher verwalten können. Ein Linux Kernel Enforcement Statement soll gegen Copyright-Trolle schützen. Und wie üblich wurde außerdem viel Code aufgeräumt und entschlackt.
In Deutschland will Continental keine Akkus für Elektroautos bauen, weil das viel zu teuer wäre. Stattdessen würde das Unternehmen in anderen europäischen Ländern, Amerika und Asien investieren und gleich bei Festkörperakkus einsteigen.
Eine Umfrage des Deutschen Bauernverbands hat große Probleme bei den verfügbaren Datenübertragungsraten ergeben. Und: Die Landwirte wollen auch 5G-Mobilfunk auf den Höfen.
Intelligentes Pflaster, Ultraschall "to go" aus dem Google Play Store und die 3D-Datenbrille im OP: Die Digitalisierung hat die Medizin erfasst. Der Arztberuf wird sich durch Apps, Clouds und Roboter verändern.
Der Ampera-E spielt bei der Neuausrichtung von Opel keine Rolle. Während in Deutschland Brennstoffzellen und automatisiertes Fahren entwickelt werden sollen, stammen die Elektroantriebe vom französischen Mutterkonzern.
Kostenpflichtiges privates Fernsehen in HD-Qualität über Antenne lässt sich gut verkaufen. Das von vielen belächelte Geschäftsmodell von Freenet TV zahlt sich aus.
Ursprünglich von Soundcloud stammt die verteilte Monitoring-Lösung Prometheus, die mittlerweile vor allem für Container genutzt wird. Die aktuelle Version 2.0 reduziert den Fußabdruck der Software, erlaubt Snapshot-Backups der Datenbank und durchforstet riesige Mengen an Zeitreihen effizienter.
Nutzer werden von Werbebannern oft ohne eigene Interaktion auf andere Seiten umgeleitet. Oder die Interaktion wird böswillig erzwungen. Diese Redirects sollen künftig im Chrome-Browser blockiert und Anwender darüber informiert werden.
Die tägliche Pendelei mit dem Zug soll cool werden: Die Deutsche Bahn hat ein Konzept für den Nahverkehrszug der Zukunft vorgestellt. Der bietet Abteile zum Schlafen, aber auch Videospiele, Fernsehen und Sportgeräte.
Googles AutoML entwickelt sich. Jetzt kann das System komplexere Modelle selbstständig erschaffen - ohne menschliche Hilfe. Das neue Modell heist Nasnet und soll bei der Bild- und Objekterkennung sehr effizient sein.
Wer Glasfaser bis zum Endkunden ausbaut, will sein Netz nicht für Billigangebote von 1&1 und Vodafone öffnen müssen. Der Telekom-Chef sieht sonst auch Partnerschaften mit FTTH-Anbietern unter Druck.
Bisher sind die Amazon Web Services (AWS) der wohl größte bekannte Nutzer des Xen-Hypervisors gewesen. Für neue Intel-Chips nutzt Amazon künftig aber einen eigenen Hypervisor auf Basis von KVM. Besonders viele Details zu dem Wechsel gibt es aber nicht.
Sicherheitsforscher, die Intels Management Engine (ME) seit mehr als einem Jahr analysieren, melden nun: "Game over!" für Intel. Die Forscher haben vollen Debug-Zugriff auf die ME über eine spezielle USB-Schnittstelle.
Raja Koduri hat als Architekt neuer Grafiklösungen viel Erfahrung bei Apple und dann bei AMD gemacht. Jetzt wechselt er zu Intel - ein erstes Zeichen für die Entwicklung von eigenen Grafikkarten.
Das große Upgrade beim Vectoring kommt etwas später. Bis 2019 werden bis zu 250 MBit/s geboten, sagte der Telekom-Chef heute. Ein Technologiemix aus Vectoring und FTTH sei besser, als immer nur "stupide" Glasfaser zu fordern.
Völlig überraschend haben leitende Entwickler das Segwit2x-Update für die Bitcoin-Blockchain abgesagt. Wenige Tage vor der geplanten Umsetzung hat Segwit2x offenbar keine Mehrheit gefunden.
Ein erneuter Fehler im Wallet Parity hat dazu geführt, dass bis zu einer halben Million Einheiten der Kryptowährung Ethereum nicht mehr zugänglich sind. Wie die Ether wieder freigegeben werden können, wird derzeit noch diskutiert.
Es ist bereits abzusehen gewesen: Das Nokia 2 wird nicht mehr dieses Jahr nach Deutschland kommen. Zudem wird der 100-Euro-Preis hierzulande nicht eingehalten.
Der derzeit gebeutelte Elektroauto-Hersteller Tesla hat Perbix übernommen. Das Unternehmen hat Roboter-Montagebänder entwickelt, die von Tesla bereits eingesetzt werden. Die Gründe will Tesla lieber nicht nennen.
Piaggos "Kunstwerk", ein Elektroroller, braucht Zeit. Die italienische Marke hatte zwar schon im letzten Jahr ein Konzept angekündigt, doch dann wurde es ruhig. Nun hofften viele, dass jetzt eine E-Vespa kommt, doch daraus wird erst 2018 etwas.