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Elektroauto: Fisker-Sportwagen soll schneller laden als andere Benzin tanken

Mit einem neuen Akkutyp sollen künftige Elektroautos von Fisker rein elektrisch bis zu 800 km weit fahren. Die Aufladung soll in einer Minute erfolgen. Die Festkörperakkutechnik steht jedoch erst in ein paar Jahren zur Verfügung.

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Fisker EMotion
Fisker EMotion (Bild: Fisker)

Der kalifornische Elektroautohersteller Fisker hat einen Festkörperakku angekündigt, der eine höhere Energiedichte als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus hat und schneller geladen werden kann als bisherige Stromspeicher. Die Technik könnte die Reichweite von E-Autos deutlich erhöhen. "Die Technologie ermöglicht Reichweiten von über 800 km und eine Ladezeit von weniger als einer Minute", teilte das Unternehmen mit. Das scheint aber eher ein theoretischer Wert zu sein, weil die Ladeströme wohl kaum an einer Ladestation realisierbar wären.

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Festkörperakkus verfügen, wie der Name suggeriert, über kein flüssiges Elektrolyt mehr. Stattdessen werden Feststoff-Elektrolyte auf Polymer- und Keramikbasis verwendet, und die Anode besteht aus einer Lithium-Metallfolie. Die Zellen sind nicht brennbar und sollen eine höhere Energiedichte erzielen. Fisker zufolge haben die Festkörperakkus die 2,5-fache Energiedichte eines Lithium-Ionen-Akkus. Zudem sollen sie günstiger zu fertigen sein.

Toyota arbeitet ebenfalls an der Technik und will schon 2022 ein Fahrzeug mit Festkörperakku auf den Markt bringen. Auch Autozulieferer Bosch arbeitet an entsprechenden Akkus, nachdem das Unternehmen Seeo übernommen wurde, das vor allem wegen seiner Patente in diesem Bereich interessant war. Bis Ende des Jahres will sich Bosch entscheiden, ob eine Zellproduktion für verbesserte Lithium-Ionen-Akkus aufgebaut oder einer neuartigen Festkörperzelle für Lithium-Akkus der Vorzug gegeben werde.

Continental überlegt, eine eigene Fertigung für Elektroautoakkus aufzubauen. Laut einem Bericht der Automobilwoche will der Zulieferer vermutlich die aktuelle Akkugeneration überspringen und gleich in Solid-State-Akkus (Festkörperakkus) investieren. Die Produktion von Continental könnte aber erst 2024 oder 2025 starten. Mit den Produkten sollen jährlich 500.000 Autos bestückt werden.

Auf der CES 2018 will Fisker mit dem Fisker-Emotion sein neues Elektroauto vorstellen. Die Festköpertechnik wird jedoch frühestens 2023 verfügbar sein. Dennoch überrascht die Reichweitenangabe: Der Fisker-Emotion soll rund 640 km weit kommen und mit einem Akku ausgerüstet sein, der in 9 Minuten wieder für 200 km aufgeladen werden kann. Das Fahrzeug soll eine Graphen-Batterietechnik nutzen. Details stehen noch aus.

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  • Fisker Emotion (Bild: Fisker)
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Fisker Emotion (Bild: Fisker)


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der_wahre_hannes 17. Nov 2017

Aus Bananen kann man allerdings auch wunderbar ein Telefon machen... https://abload.de...

der_wahre_hannes 17. Nov 2017

Dr. Soong wird eh bald mit Androiden das Universum bevölkern, da braucht's keine...

Anonymer Nutzer 17. Nov 2017

dann ist da auch nix dahinter. Klingt hart, aber, wenn das wirklich alles so toll ist wie...

caloon 17. Nov 2017

Das ist ein altes Gerücht, das von der Autolobby geschürt wird. Deutschland exportiert so...

Anonymer Nutzer 17. Nov 2017

VW verspricht sogar saubere Diesel und liefert dann Dreckschleudern und entschädigt die...


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