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Kostenpflichtiges DVB-T2: Freenet TV verkauft sich viel besser als erwartet

Kostenpflichtiges privates Fernsehen in HD-Qualität über Antenne lässt sich gut verkaufen. Das von vielen belächelte Geschäftsmodell von Freenet TV zahlt sich aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Fernsehturm in Berlin - dort stehen Sendeanlagen von Media Broadcast.
Der Fernsehturm in Berlin - dort stehen Sendeanlagen von Media Broadcast. (Bild: Media Broadcast)

Freenet hat sein Jahresziel von 800.000 zahlenden TV-Kunden bereits im dritten Quartal erreicht. Das gab das Unternehmen bekannt. Damit hat der Besitzer von Media Broadcast bald eine Million Kunden, was nach eigenen Aussagen erst Ende 2018 als Ziel vorgegeben war.

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Damit lägen die Ergebnisse nicht nur über dem eigenen Zielwert, sondern auch über den Erwartungen der Fernsehsender, die von etwa 750.000 Nutzern ausgegangen seien. Deswegen werde der Zielwert auf rund 950.000 zum Jahresende angehoben. Seit Einführung des neuen Standards DVB-T2 HD seien Millionen Haushalte technisch umgestellt worden. In Deutschland empfangen insgesamt 3,4 Millionen Haushalte das TV-Signal terrestrisch, für knapp die Hälfte ist es die Hauptquelle für den Fernsehempfang. Für den Empfang der privaten Sender in HD-Qualität fallen jährlich 69 Euro oder 5,75 Euro monatlich an. Das verschlüsselte Produkt heißt Freenet TV.

Keine Gratisnutzer mitgezählt

Bei den gezählten Nutzern handele es nicht um Testkunden. "Die 875.000 Freenet-TV-Kunden und auch der neue Zielwert von 950.000 zum Jahresende beziehen sich auf zahlende Kunden", sagte Unternehmenssprecher Christoph Stanek Golem.de auf Anfrage.

Darüber hinaus seien die Ziele der zu Freenet gehörenden IPTV-Plattform Waipu.tv, die bis Ende September 340.000 Kunden anstrebte, ebenfalls erreicht worden.

Ende März 2017 war das terrestrische Signal DVB-T in weiten Teilen Deutschlands abgeschaltet worden. Die Zuschauer mussten neue Hardware kaufen. Laut Home Electronics Markt Index wurden rund 3,4 Millionen Set-Top-Boxen abgesetzt, davon knapp zwei Millionen Freenet-TV-fähige Empfangsgeräte.

Der Start der zweiten Ausbauphase von DVB-T2 war in der Nacht zum 8. November erfolgreich verlaufen. Dadurch kam das neue Antennenfernsehen DVB-T2 in die Ballungsgebiete Dresden, Kassel, Koblenz und Freiburg.



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ElTentakel 13. Nov 2017

Oh, ich muss mich entschuldigen - ich wohne erst seit 2005 in Dresden und ging davon...

devman 13. Nov 2017

Ist 1% jetzt viel? Ich hab mir die Kiste nicht gekauft. Ich nutze lieber die ARD-Mediatek...

demon driver 12. Nov 2017

Dann wäre aber Einspruch gekommen, der bei der zu dem Zeitpunkt noch bestanden habenden...

g321 12. Nov 2017

Wie hast du das denn gekündigt? Einfach direkt bei Unitymedia?


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