Crossover, Minivans und SUV: GM schwenkt massiv auf weit fahrende Elektroautos um

Der Erfolg des Chevy Bolt macht Mut: General-Motors-Chefin Mary Barra hat die zuvor angekündigten Pläne des Autoherstellers konkretisiert: Das Unternehmen wird massiv in Elektromobilität investieren und zahlreiche neue Autos entwickeln.

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Chevy Bolt: Kompaktklasse mit Reichweite
Chevy Bolt: Kompaktklasse mit Reichweite (Bild: GM)

Im vergangenen Monat hat General Motors eine Erweiterung seiner Elektroauto-Palette um zwei neue Elektrofahrzeuge auf der Grundlage der Bolt EV-Plattform angekündigt, die innerhalb der nächsten 18 Monate erscheinen sollen. Außerdem sollen 18 weitere Elektrofahrzeuge auf neuen Plattformen innerhalb der nächsten fünf Jahre entstehen, wie der Plan des Unternehmens (PDF) und ein Bericht von Reuters von der Barclays Global Automotive Conference in New York zeigen.

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Auf der Barclays Global Automotive Conference in New York hat GM-Chefin Mary Barra bestätigt, dass die ersten beiden Fahrzeuge Crossovers werden. Eines davon wird unter seiner Marke Buick verkauft.

Die anderen 18 Elektrofahrzeuge sollen laut Barra ab 2019 auf neuen EV-Plattformen basieren. Ab 2021 rechnet GM mit niedrigeren Akkuzellenkosten. Aktuell kostet die Kilowattstunde 145 US-Dollar. GM strebt eine Senkung auf unter 100 US-Dollar pro kWh an. Welches Verkaufsvolumen General Motors mit seinen Elektroautos anstrebt, ist nicht bekannt. GM sagt, die neuen Akkus würden mehr Energie aufnehmen und schneller laden. Mit den neuen Akkus will das Unternehmen die Reichweite von Elektrofahrzeugen auf über 480 km erhöhen. Der aktuelle Bolt kommt 380 km weit.

Unter den neuen Fahrzeugen sollen neben einer Limousine, einigen Minivans und einem Sportwagen auch elektrische SUVs sein.

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Die Konkurrenz beeilt sich ebenfalls, Elektroautos zu bauen. Daimler will bis 2022 zehn neue Elektroautos auf den Markt bringen. Ursprünglich war geplant, sich drei Jahre länger Zeit zu lassen.

Volkswagen hat auf der IAA 2017 die Roadmap E angekündigt, in der Investitionen in Höhe von 70 Milliarden Euro für die Entwicklung von Elektroautos sowie die Batterieproduktion vorgesehen sind. Die Batterien sollen Energie für 80 neue elektrifizierte Modelle liefern, die VW bis dahin auf den Markt bringen will. Darunter sind rund 50 reine E-Fahrzeuge und 30 Plugin-Hybride. Ab 2020 startet die Elektro-Offensive des Konzerns. "Bis 2025 wollen wir eine Million Elektroautos pro Jahr verkaufen und Weltmarktführer in der Elektromobilität sein. Unsere künftigen Elektroautos werden das neue Markenzeichen von Volkswagen", sagte der Vorsitzende der Marke Volkswagen, Herbert Diess.

Neben dem E-Mini plant BMW mit dem X3 ein Elektro-SUV für das Jahr 2020. 2021 soll der BMW iNext auf den Markt kommen. Drei Jahre später sollen Elektroautos und Plug-in-Hybridfahrzeuge 15 bis 25 Prozent des Absatzes ausmachen. Das hängt laut BMW aber von politischen und technischen Rahmenbedingungen wie dem Ausbau der Ladeinfrastruktur ab. Ob die Kunden die Technik auch kaufen, bleibt abzuwarten.

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