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Magnetschwebebahn: Arrivo plant Nahverkehrs-Hyperloop ohne Vakuumröhre

Man nehme Elon Musks Konzepte vom Hyperloop und der Auto-U-Bahn, lasse die aufwendigsten Elemente weg - und heraus kommt ein Magnetschwebetransportmittel, das sich relativ einfach umsetzen lässt. Das US-Unternehmen Arrivo will das im US-Bundesstaat Colorado demonstrieren.

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Arrivos Hyperloop-Pod: geringere Technik- und Investitionsrisiken, niedrigere Sicherheitsanforderungen
Arrivos Hyperloop-Pod: geringere Technik- und Investitionsrisiken, niedrigere Sicherheitsanforderungen (Bild: Arrivo)

Ein Hyperloop ohne Vakuum: Das US-Unternehmen Arrivo will ein Transportsystem mit Magnetschwebetechnik bauen. Es ähnelt dem Hyperloop, hat aber keine Vakuumröhre. Ein erstes Projekt ist in Arbeit.

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Arrivo will eine Magnetschwebetrasse entlang eines Highways in Denver im US-Bundesstaat Colorado bauen. Darauf sollen Pods Menschen, Autos und Güter befördern. Arrivo hat eine entsprechende Vereinbarung mit dem Verkehrsministerium von Colorado getroffen. Die Bauarbeiten sollen 2019 beginnen, 2021 soll das System einsatzbereit sein.

Ein Pod bringt den Fahrgast nach Hause

"Wir haben unsere eigene Interpretation von Hyperloop", sagte Kurt Sauer, einer der Gründer von Arrivo, Anfang des Jahres im Gespräch mit Golem.de. Das Unternehmen wolle sich auf kürzere Strecken sowie auf die erste und die letzte Meile konzentrieren: So soll eine Personenkapsel den Fahrgast sogar bis vor die Haustür bringen können. Die Autos sollen auf die Pods fahren und sich dann zum Ziel bringen lassen, was den Verkehr auf der Straße entlastet.

Die Trasse soll zwar eine Überdachung bekommen. Darin wird aber kein Unterdruck herrschen. Sie soll lediglich den Einfluss des Windes auf die Pods verringern. Die Pods sollen mit einer Geschwindigkeit von rund 320 Kilometern pro Stunde unterwegs sein. Der Hyperloop soll in einer Vakuumröhre wegen des fehlenden Luftwiderstands Geschwindigkeiten von 1.200 km/h erreichen. Dass die Arrivo-Pods langsamer und nicht in einer druckreduzierten Umgebung verkehren sollen, reduziere "die Technik- und Investitionsrisiken", sagte Sauer. Auch die Sicherheitsanforderungen seien dann weniger hoch.

Musk plant eine U-Bahn für Autos

Die Idee mit dem Transportschlitten für das Auto hatte auch schon ein anderer: Elon Musk, der auch den Hyperloop erfunden hat. Er will ebenfalls Autos auf Transportwagen bewegen. Allerdings plant er dafür ein Tunnelnetz, was den Aufwand deutlich größer macht als die von Arrivo erdachte Lösung.

Die Gründer von Arrivo sind vier ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens Hyperloop One, das sich mit der Umsetzung von Musks Hyperloop-Konzept befasst. Hyperloop One selbst erstellt derzeit eine Machbarkeitsstudie über eine Hyperloop-Trasse in Colorado.



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Dwalinn 16. Nov 2017

Okay ich glaube ich sehe schon wo das hinführt -_- lol erstmal das ding überhaupt bauen...

cruse 16. Nov 2017

Wasserstoff ? Dein Ernst ?

|=H 15. Nov 2017

Da die Dinger vollautomatisch arbeiten werden ist es kein Problem dort mal eben eine...

chefin 15. Nov 2017

naja...und man muss bedenken, das die durchfahrenden Fahrzeuge 300kmh schnell sind...

Dwalinn 15. Nov 2017

200¤ sind auch gar nicht so teuer, je nach Auto spart man ja schon 100¤ Spritgeld, Und...


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