Abo
  • Services:

Raja Koduri: Ex-Radeon-Chef wird Grafikchips bei Intel entwickeln

Raja Koduri hat als Architekt neuer Grafiklösungen viel Erfahrung bei Apple und dann bei AMD gemacht. Jetzt wechselt er zu Intel - ein erstes Zeichen für die Entwicklung von eigenen Grafikkarten.

Artikel veröffentlicht am ,
Raja Koduri wechselt zu Intel.
Raja Koduri wechselt zu Intel. (Bild: Intel)

Chiphersteller Intel hat Raja Koduri als Chief Architect für seine Grafikabteilung eingestellt. Das teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Gleichzeitig wird er zum Vice President der neuen Core and Visual Computing Group und zum Chef für Intels Anstrengungen im Bereich Edge Computing ernannt. Koduri wechselt direkt vom Konkurrenten AMD zu Intel.

Stellenmarkt
  1. EDG AG, Frankfurt
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

Dort war er Vorsitzender der Radeon Technologies Group, der Grafikkartensparte des Chipherstellers. Er war auch verantwortlich für AMDs APUs, bei denen die Grafikeinheit den Prozessor unterstützen soll. Insgesamt habe er bereits 25 Jahre an Erfahrung in diesem Bereich vorzuweisen - vor AMD auch bei Apple.

Expansion im Grafiksegment bei Intel

Mit Koduris Hilfe will Intel seine eigenen integrierten Grafiklösungen, die bei vielen Prozessoren auf dem Prozessorchipsatz aufgebracht sind, verbessern. Außerdem möchte das Unternehmen eigene diskrete Grafikkarten entwickeln. Damit wird Intel direkt mit AMD und Nvidia konkurrieren.

Allerdings werden sich Intels Anstrengungen wohl eher auf den Enterprise-Bereich beschränken. Das Unternehmen nennt Bereiche wie Computing, Bildrendering und Maschinenintelligenz. Nvidia ist dort beispielsweise mit Quadro-und Tesla-Grafikkarten vertreten. AMDs Pendant ist beispielsweise die FirePro-Serie.

In der Pressemitteilung äußerte sich Dr. Renducchintala, Chef der Client- und Iot-Architektur bei Intel: "Wir haben Pläne, unsere Computing- und Grafikmöglichkeiten aggressiv zu erweitern und unsere eigene und starke IP auszubauen." Erst vor kurzem hat Intel einen Prozessor mit integrierter AMD-Grafikkarte als Kooperationsprojekt vorgestellt.

Koduri wird ab Dezember seinen Posten bei Intel antreten. Es wird sich zeigen, welche Projekte daraus entstehen werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. und günstigsten Artikel mit Code PLAY2 gratis sichern
  2. Multiplayer dieses Wochenende gratis bei Steam spielen
  3. (u. a. Bayonetta 5,55€, SpellForce 2 – Anniversary Edition 1,39€, Total War: ATTILA 8,99€)
  4. bis zu 50% auf über 250 digitale Xbox-Spiele sparen

Rudolfo_1337 11. Nov 2017

Erst hatte AMD einige Jahre bei CPUs nichts zu melden, was sich jedoch gedreht hat...

Franziskaner 10. Nov 2017

Laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Raja_Koduri) und diverse Seiten hatte er...

otraupe 09. Nov 2017

dass die Vega-Grafik ziemlich gut (effizient) ist, wenn sie nicht (massiv übertaktet...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /