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Kleinsatellit Arkyd-6: Suche nach Wasser auf erdnahen Asteroiden
Kleinsatellit Arkyd-6: Suche nach Wasser auf erdnahen Asteroiden (Bild: Planetary Resources)

Arkyd-6: Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop

Kleinsatellit Arkyd-6: Suche nach Wasser auf erdnahen Asteroiden
Kleinsatellit Arkyd-6: Suche nach Wasser auf erdnahen Asteroiden (Bild: Planetary Resources)

Einen ersten Blick auf Asteroiden will das US-Unternehmen Planetary Resources werfen: Es hat ein Weltraumteleskop gebaut, das in wenigen Wochen ins All geschossen werden soll.

Wo gibt es etwas zum Abbauen? Das Unternehmen Planetary Resources wird in Kürze ein neues Weltraumteleskop ins All schießen. Damit will das Unternehmen in erster Linie nach erdnahen Asteroiden suchen, auf denen es Wasser gibt.

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Arkyd-6 ist ein Cubesat-6. Ein Cubesat ist ein Würfel mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern. Ein Cubesat-6 besteht aus sechs dieser Würfel. Er ist 30 Zentimeter lang und 20 Zentimeter breit. Planetary Resources hat Arkyd-6 mit einem Infrarotsensor sowie mit Systemen für die Energieversorgung, die Kommunikation, zur Positionsbestimmung und zur Steuerung ausgestattet.

Arkyd-6 soll nach Wasser suchen

Der Sensor, der im mittleren Infrarotbereich arbeitet, ist besonders gut für die Suche nach Wasser geeignet. Aus Wasser lassen sich beispielsweise Wasserstoff als Raketentreibstoff, Sauerstoff für Atemluft oder Trinkwasser gewinnen. Der Satellit ist ein Testsystem für das per Crowdfunding finanzierte Weltraumteleskop Arkyd-100, dessen Prototyp Planetary Resources 2013 vorgestellt hatte.

Planetary Resources hat Arkyd-6 kürzlich fertiggestellt und für den Transport ins All ausgeliefert. Der Kleinsatellit soll im Dezember als Sekundärnutzlast mit einer indischen Trägerrakete Polar Satellite Launch Vehicle XL (PSLV) ins All fliegen, die als sehr zuverlässig gilt.

Arkyd-3 ging verloren

Planetary Resources hatte vor Arkyd-6 schon Kleinsatelliten gebaut. Der erste war Arkyd-3, ein Cubesat-3, der 2014 zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) fliegen sollte. Dort kam er nie an: Die Trägerrakete Antares des US-Raumfahrtunternehmens Orbital ATK explodierte kurz nach dem Start. Daraufhin baute das Unternehmen das Arkyd-3 Reflight (A3R). Er wurde 2015 auf die ISS gebracht und von dort ausgesetzt.

Planetary Resources wurde 2012 gegründet. Einer der Gründer ist Peter Diamandis, der Vorsitzende der X-Prize-Foundation. Zu den Investoren zählen Google-Gründer Larry Page sowie Eric Schmidt, ehemals Chef des Internetunternehmens, Charles Simonyi, Gründer von Microsoft Research und des Softwareunternehmens Intentional Software. Regisseur James Cameron ist wissenschaftlicher Berater.


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_4ubi_ 16. Nov 2017

Zitat aus wiki: .... begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er...

M.P. 15. Nov 2017

Gewisse Fragen wird man wohl stellen dürfen. Z. B. die, ob man mit solch einem kleinen...

FreiGeistler 15. Nov 2017

Lies nochmal. Und was willst du mit der Katze sagen?



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