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Mobilfunkstandard: 5G macht personalisiertes Radio möglich

5G erlaubt bald ein ganz anderes Radioprogramm. Doch damit verändern sich die Bedingungen, was auch den Rundfunkbeitrag und seine Verteilung neu in Frage stellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Technikchef Bruno Jacobfeuerborn mit einem 5G-Smartphone
Telekom-Technikchef Bruno Jacobfeuerborn mit einem 5G-Smartphone (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Durch den neuen Mobilfunkstandard 5G verbessern sich die Möglichkeiten für ein ganz neues Radioangebot. Der technische Leiter der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), Walter Berner, sagte am 14. November 2017, die Übertragung von Content und Streaming-Angeboten an Smartphones werde pro Bit deutlich günstiger. Das erlaube neue Programmformen und neue Geschäftsmodelle.

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"5G macht damit ein personalisiertes Radio bezahlbar. Die internen und externen Planungen für die Zukunft des Radios müssen jetzt auch bei den privaten Radioveranstaltern auf die Tagesordnung kommen." 5G soll für den Endkunden mindestens eine Datenübertragungsrate von 100 MBit/s überall im Netzwerk bringen. Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und eine hohe Verfügbarkeit erreichen.

Private Veranstalter wollen an den Rundfunkbeitrag

Allerdings müssten frühzeitig bei der technischen Ausgestaltung auch die Interessen privater Veranstalter und nicht nur der öffentlich-rechtlichen Sender berücksichtigt werden, so das Ergebnis eines Austauschs der LFK mit den privaten Hörfunkveranstaltern.

"Vor dem Hintergrund der Möglichkeiten von 5G müssen wir generell die Regulierung und die Förderung der Radio-Übertragungswege kritisch hinterfragen und dürfen uns keine Denkverbote auferlegen", erklärte LFK-Präsident Wolfgang Kreißig. "Gemeinsam mit der Politik müssen wir neu denken, wie unsere Regulierung an die innovative Technik angepasst werden kann."

Durch den Rundfunkbeitrag könnten die öffentlich-rechtlichen Sender problemlos neue digitale Lösungen entwickeln, während die privaten Radios diese Investitionen durch sinkende Werbeerlöse immer schwerer erwirtschaften könnten. Die Rollen des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunks bei der Gestaltung von DAB+ und 5G müssten aktiv geklärt werden, forderten die privaten Sendebetreiber.



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strauch 15. Nov 2017

Nennt sich dort PSD. Ansonsten wenn mir ein Lied nicht gefällt spule ich einfach ein Lied...

Kleba 15. Nov 2017

Guter Witz :-D Bei den meisten Radios läuft doch jeden Tag - teilweise jede Stunde - das...

divStar 15. Nov 2017

Also ich höre kein Radio und schaue keine Nachrichten im Fernsehen. Ich lese hin und...

divStar 15. Nov 2017

Daten Flatrates gibt es in Deutschland - sie sind aber nicht erschwinglich (ich glaube es...

eeg 14. Nov 2017

Nein er hat das böse Wort gesagt. Du zahlst doch für "deine" wichtigen Services ard.de...


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