Abo
  • Services:

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller

Mit der aktuellen Version 57 des Firefox alias Quantum räumt Mozilla seinen Browser gehörig um. Alte Addons fliegen raus und die Oberfläche bekommt ein neues Aussehen. Schneller wird der Browser dank Rust und dem Ausbau der Multi-Prozess-Architektur, was Jahre an Vorarbeit erfordert hat.

Artikel von veröffentlicht am
Aus Version 57 wird zur Veröffentlichung Firefox Quantum.
Aus Version 57 wird zur Veröffentlichung Firefox Quantum. (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)

Seit rund einem Jahr arbeitet das Entwicklerteam von Mozilla unter dem Projektnamen Quantum an einer Generalüberholung des Firefox-Browsers. Erklärtes Ziel ist eine "Webengine der nächsten Generation", die mit der aktuellen Version 57 erscheint. Mozilla bewirbt die Version mit dem Slogan "Neu. Schnell. Stark" und bezeichnet die Veröffentlichung schlicht als Firefox Quantum. Zusätzlich zu den grundlegenden Arbeiten an der Engine bekommt der Firefox mit Version 57 aber auch ein neues Aussehen.

Neues Design und neue Startseite

Inhalt:
  1. Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  2. Ende für alte Addons
  3. Smarte Multi-Prozesse und Servo-Anleihen
  4. Massiv parallelisiert
  5. Alles im Fluss

Das neue Oberflächendesign heißt Photon und soll eine "moderne, intuitive und angenehme Erfahrung" bei der Benutzung des Browsers ermöglichen. Auch hier hat das Team von Mozilla darauf geachtet, dass Interaktionen mit dem Browser möglichst schnell erledigt werden und das Design das auch widerspiegelt. Teil des Photon-Designs sind eine leicht überarbeitete Farbgebung, neue Icons und eine neues Firefox-Logo.

Offensichtliche Neuerungen von Photon sind dagegen direkte Änderungen der GUI wie etwa die jetzt eckigen Tabs und die Neugestaltung der Steuerungselemente. Der Browser besitzt nun wieder einen Button zum Vorspringen, der Reload-Button und ein Home-Button sind daneben angeordnet, also links oben im Fenster. Darüber hinaus gibt es nun Knöpfe für das Speichern in Pocket oder als Lesezeichen in der Adressleiste, ebenso wie ein Knopf zum Teilen der Seite.

Das über den sogenannten Hamburger-Button erreichbare Menü zeigt nun wieder Einträge als Text, weitere Menüfunktionen werden in einem Knopf für die Sidebar oder der sogenannten Bibliothek zusammengefasst. Die neue Anordnung der Elemente erinnert stark an die des Chrome-Browsers. Das neue Design gibt es als helles sowie als dunkles Theme. Für die Nutzer hat Mozilla auch eine kleine Einführung in das neue Design erstellt. Diese ist über das Firefox-Logo in der linken oberen Ecke der Neuer-Tab-Ansicht verfügbar.

  • Eine kleine Einführung in das neue Firefox-Design (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Eine kleine Einführung in das neue Firefox-Design (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Eine kleine Einführung in das neue Firefox-Design (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Eine kleine Einführung in das neue Firefox-Design (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Eine kleine Einführung in das neue Firefox-Design (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Eine kleine Einführung in das neue Firefox-Design (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Die neue Startseite ... (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • ... lässt sich einfach konfigurieren. (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Firefox 57 heißt Quantum. (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Das neue Design findet sich auch in den Einstellungen. (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Alte Plugins werden nicht mehr unterstützt. (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Für alte und nicht mehr unterstütze Addons kann Ersatz gesucht werden. (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Firefox 57 hat einen integrierten Kalender zur Eingabe. (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Firefox 57 hat einen integrierten Kalender zur Eingabe. (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
  • Firefox 57 hat ein integriertes Feld zur Eingabe der Uhrzeit. (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
Eine kleine Einführung in das neue Firefox-Design (Bild: Mozilla, Screenshot Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Wirtgen GmbH, Windhagen
  2. BWI GmbH, Erfurt

Die Ansicht für einen neuen Tab und damit auch die Home- beziehungsweise Startseite nutzt in Firefox 57 den sogenannte Activity Stream. Dieser ist aus einem Experiment hervorgegangen und listet künftig etwa auch Empfehlungen von Pocket, das seit Anfang diesen Jahres zu Mozilla gehört. Nutzer können die Funktionsweise und die angezeigten Elemente natürlich ihren Bedürfnissen entsprechend konfigurieren. Mozilla sieht diesen Activity Stream als Anfang der Idee des Context Graph - einer Art universellem Vorschlagssystem für das Web.

Eine für viele Firefox-Nutzer spürbare Änderung in Version 57 ist außerdem das lang angekündigte endgültige Ende für Addons alten Typs.

Ende für alte Addons 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 31,99€
  3. 32,49€
  4. 2,49€

aluking48 15. Jan 2019

Guten Tag, Das Problem ist das ich Firefox auf insgesamt sieben Rechner (und 5...

ja1 25. Nov 2017

Ich habe heute meine Erfahrungen mit dem neuen Firefox gemacht. 3 Fenster mit jeweils 2...

crazypsycho 24. Nov 2017

Ist ganz einfach. Du gehst zuerst in deinen Profilordner. Wie du den findest ist hier...

crazypsycho 24. Nov 2017

Knapp 2 Monate nennst du genug Zeit? Da die meisten Addons von privaten Leuten...

crazypsycho 24. Nov 2017

Vivaldi ist an sich kein schlechter Browser. Bietet sogar native seitliche Tabs. Sind...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia 1 - Hands on (MWC 2019)

Das Xperia 1 ist Sonys neues Oberklasse-Smartphone. Es ist das erste Xperia-Smartphone mit einer Triple-Kamera. Das Display im 21:9-Format sorgt für ein schmales Gehäuse. Im Juni 2019 soll das Xperia 1 zum Preis von 950 Euro erscheinen.

Sony Xperia 1 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Flugzeugabsturz: Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb
Flugzeugabsturz
Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb

Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.

  1. Boeing Rollout der neuen 777X in wenigen Tagen
  2. Boeing 747 Der Jumbo Jet wird 50 Jahre alt
  3. Lufttaxi Uber sucht eine weitere Stadt für Uber-Air-Test

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /