Abo
  • IT-Karriere:

Copperhead OS: Updates waren vorübergehend komplett abgeschaltet

Copperhead hat derzeit Schwierigkeiten mit Lizenzverstößen. Unbefugte verkaufen ohne Erlaubnis Nexus-Geräte mit vorinstalliertem Copperhead OS. Als Reaktion wurden Android-Updates zwischenzeitlich abgeschaltet.

Artikel veröffentlicht am ,
Copperhead OS basiert auf Android.
Copperhead OS basiert auf Android. (Bild: Copperhead)

Darüber war Copperhead gar nicht erfreut. Die kanadische Sicherheitsfirma bemerkte, dass ohne Genehmigung Nexus-Smartphones mit vorinstalliertem Copperhead OS verkauft wurden. Als Reaktion darauf wurden alle OTA-Updates abgeschaltet, wie das Unternehmen per Twitter bekanntgegeben hatte. Mittlerweile wurden die OTA-Updates wieder aktiviert. Auch die Image-Dateien stehen bereits wieder als Download zur Verfügung. Derzeit ist unklar, wie es in dem Fall weitergeht.

Android mit speziellen Sicherheitsanpassungen

Stellenmarkt
  1. Fiducia & GAD IT AG, Münster
  2. Rational AG, Landsberg am Lech

Copperhead OS basiert auf dem Basis-Android und stellt Sicherheitsfunktionen in den Vordergrund. Copperhead OS gibt es nur für die Google-eigenen Smartphones. Andere Android-Smartphones werden nicht unterstützt. Derzeit gibt es Copperhead OS für die beiden Nexus-Smartphones 5X und 6P sowie die beiden Pixel-Smartphones der ersten Generation, aber noch nicht für die neuen Pixel-Smartphones. Das Betriebssystem gibt es zudem für das Hikey und das Hikey 960.

Während Copperhead OS für das Nexus 5X und das Nexus 6P für den nichtkommerziellen Einsatz als Download bereitsteht, wird das Betriebssystem für das Pixel und Pixel XL der ersten Generation nur zusammen mit Gerät verkauft. Die neuen Modelle Pixel 2 und Pixel 2 XL sind noch nicht im Sortiment. Falls diese auch angeboten werden, wird es aber noch dauern. Die Pixel-Smarpthones der ersten Generation sind mit Copperhead OS erst seit drei Monaten verfügbar - also zehn Monate, nachdem die Geräte von Google auf den Markt gebracht wurden.

Pixel gibt es mit vorinstalliertem Copperhead OS

Das Pixel-Smartphone mit Copperhead OS kostet in der kleinen Ausführung mit 32 GByte 1.050 US-Dollar, das Modell mit 128 GByte ist derzeit nur im silbernen vorrätig und kostet 1.150 US-Dollar. Zum Vergleich: In Deutschland kostet das normale Pixel der ersten Generation mit 32 GByte Flash-Speicher derzeit um die 600 Euro. Das Pixel XL mit vorinstalliertem Copperhead OS kostet in der 32-GByte-Version 1.170 US-Dollar, auch hier beträgt der Aufpreis 100 US-Dollar für die 128-GByte-Ausführung.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  3. 27,99€
  4. 4,99€

Lorphos 13. Nov 2017

Jetzt schrieb jemand von Copperhead dass es sich wohl um Kriminelle handelt die die...

HSB-Admin 13. Nov 2017

Korrektur: es sollte "verified boot" heißen. Copperhead geht auf der Webseite auch...

HSB-Admin 13. Nov 2017

Signal bietet ja einen desktop client, der auch für Linux verfügbar ist. Der wird also...

Joker86 13. Nov 2017

Irgendwie liest sich der Artikel etwas komisch, es wird kurz auf einen Lizenzbruch...


Folgen Sie uns
       


Timex Data Link ausprobiert

Die Data Link wurde von Timex und Microsoft entwickelt und ist eine der ersten Smartwatches. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums haben wir uns die Uhr genauer angeschaut - und über einen alten PC mit Röhrenmonitor programmiert.

Timex Data Link ausprobiert Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. AT&T Testnutzer in 5G-Netzwerk misst 1,7 GBit/s
  2. Netzausbau Städtebund-Chef will 5G-Antennen auf Kindergärten
  3. SK Telecom Deutsche Telekom will selbst 5G-Ausrüstung entwickeln

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      •  /