Piaggio: Erste Elektrovespa kommt nächstes Jahr

Piaggos "Kunstwerk", ein Elektroroller, braucht Zeit. Die italienische Marke hatte zwar schon im letzten Jahr ein Konzept angekündigt, doch dann wurde es ruhig. Nun hofften viele, dass jetzt eine E-Vespa kommt, doch daraus wird erst 2018 etwas.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Vespa Elettrica
Vespa Elettrica (Bild: Piaggio)

Vespa ist der Inbegriff des Rollers, und diesen Ruf will sich Hersteller Piaggio auch im Elektrozeitalter erhalten. Das Unternehmen hat nun auf der Esposizione Internazionale Ciclo e Motociclo (EICMA) bestätigt, dass die Einführung seiner ersten elektrischen Roller im nächsten Jahr stattfindet. Eigentlich hatten viele damit gerechnet, dass die Vespa Elettrica schon im Herbst dieses Jahres vorgestellt wird, nachdem es schon ein Jahr her ist, dass ein Elektroroller-Konzept angekündigt wurde.

  • Vespa Elettrica (Bild: Piaggio)
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Vespa Elettrica (Bild: Piaggio)
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Piaggio sagt, dass die Vespa Elettrica nicht nur ein Elektroroller sei, sondern ein "zeitgenössisches Kunstwerk mit technischem Herz". Die Reichweite des Fahrzeugs soll etwa 100 Kilometer betragen, wobei die Laufleistung natürlich davon abhängig ist, wie der Roller verwendet wird.

Der Motor des Rollers liefert eine Dauerleistung von 2 kW und eine Spitzenleistung von 4 kW. Der Hersteller verspricht eine bessere Leistung als ein traditioneller 50ccm Roller - vor allem bei der Beschleunigung soll die Vespa Elettrica viel besser sein. Ob es auch leistungsstärkere Varianten geben wird, verriet Piaggio nicht. Der Roller ist mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgerüstet und kann über eine normale Wandsteckdose aufgeladen werden. Das soll etwa vier Stunden dauern.

Was die Vespa Elettrica kosten wird, verriet der Hersteller noch nicht.

Andere Hersteller sind schon viel weiter als Vespa. Der chinesische Hersteller Niu bietet beispielsweise den Elektroroller M1 ab 2.000 Euro an. Die Basisvariante Sport kostet ab 2.000 Euro, fährt 40 km/h und die bis zu 45 km/h schnelle Pro-Version kostet ab 2.300 Euro. Die Roller sind vernetzt, sie können per Smartphone lokalisiert und der Akkustand kann aus der Ferne abgerufen werden. Sie können von Besitzern eines Autoführerscheins gefahren werden und sollen mit einer Akkuladung 50 bis 60 km weit kommen.

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In Berlin und Paris sind die Elektro-Mietroller beispielsweise von Coup derzeit ein großer Erfolg und aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Auch andere Anbieter versuchen, Elektromobilität auf zwei Rädern als Verleih zu etablieren.

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DooMMasteR 13. Nov 2017

Bei Rollern ist eh schon links und rechts jeweils die Bremse, am den Füßen gibt es da...

User5001 09. Nov 2017

Jein... 15 PS sind erlaubt >10 sollten es da schon mindestens sein. Und der Preis... Naja...

M.P. 09. Nov 2017

Wenn man in der Stunde mehr als 12 kWh in den Akku bekommt, ist der Strom billiger, als...

sampleman 09. Nov 2017

Schon seit Jahrzehnten kosten Vespas 100 bis 200% Aufpreis gegenüber chinesischen...

donadi 09. Nov 2017

Das mag in deinem, mit den von dir genannten Rahmenparametern, genannten Beispiel zwar...



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