Abo
  • Services:

Ladestationen: E.ON baut Elektroautobahn von Norwegen nach Italien

180 Schnellladestationen nach dem CCS-Standard sollen eine rein elektrische Fahrt von Norwegen bis nach Italien ermöglichen. Sie werden von E.ON und Clever in den nächsten drei Jahren in sieben Ländern gebaut. Tesla ist da schon weiter.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Ladestation in Tschechien
Ladestation in Tschechien (Bild: E.ON)

E.ON und der Elektromobilitätsdienstleister Clever wollen ein Netz von 180 Ladestationen mit 150 kW für Elektrofahrzeuge in sieben Ländern aufbauen, das Norwegen mit Italien verbindet. Es besteht die Option, die Ladesäulen auch auf High Power Charging (HPC) mit bis zu 350 kW aufzurüsten. Bislang gibt es jedoch noch keine Elektroautos, die sich so schnell laden lassen. Ende 2016 kam mit dem Hyundai Ioniq Elektro ein serienmäßig mit CCS ausgestattetes Fahrzeug auf den Markt, das mit bis zu 70 kW laden kann.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Das Netz wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Connecting-Europe-Facility-Programms (CEF) mit 10 Millionen Euro gefördert und soll in drei Jahren fertig sein.

Der Großteil der Ladestationen wird in Deutschland entstehen, gefolgt von Frankreich, Norwegen, Schweden, Großbritannien, Italien und Dänemark. Jede der Stationen wird zwei bis sechs Ladepunkte zur Verfügung stellen. Die ersten Standorte werden in Deutschland und Dänemark angesiedelt. Sie werden alle 120 bis 180 Kilometer entlang der Autobahnen angelegt.

Da das Königreich Norwegen kein Mitglied der Europäischen Union ist, übernimmt dort die norwegische Tankstellenkette XY den Aufbau der Ladestationen.

Tesla betreibt mit Stand Oktober 2017 im westlichen Europa etwa 300 Stationen mit 1.993 Ladesäulen, davon in Deutschland 59, in Österreich 12 und in der Schweiz 11 Standorte mit Superchargerstationen, wobei sich das Ladesystem von dem international standardisierten Ladeverfahren Combined Charging System (CCS) unterscheidet. Tesla setzt auf eine Gleichspannung von 480 Volt und eine Spitzenleistung von bis zu 145 kW.

Viele Autohersteller planen Ladenetze

Auch andere Autohersteller wollen ein Ladenetz aufbauen. BMW, Daimler, Ford sowie die Volkswagen-Töchter Audi und Porsche haben dazu das Joint Venture Ionity gegründet, das ein Schnellladenetz in Europa betreiben soll. Ionity will bis 2020 rund 400 Schnellladestationen mit jeweils mehreren Ladepunkten errichten und betreiben.

Noch in diesem Jahr soll der Aufbau der ersten 20 Stationen starten. Sie sollen das sogenannte High Power Charging (HPC) mit bis zu 350 kW unterstützen. Dabei kann weiterhin der Stecker vom Typ CCS 2 (Combinded Charge System) verwendet werden. Ionity hat bereits Kooperationen mit Tank & Rast (Deutschland), Circle K (Norwegen) sowie OMV (Österreich) vereinbart. Die ersten Stationen werden daher in den drei genannten Ländern aufgestellt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-80%) 5,99€
  2. 99,00€
  3. 139,00€
  4. 199,79€

sn0 16. Nov 2017

hmm, also die privaten Säulen die ich in NL gesehen habe waren alles andere als im...

PiranhA 15. Nov 2017

Das Problem ist ja, dass man meistens nicht mal mit EC-Karte zahlen kann. Es gibt halt...

DooMMasteR 15. Nov 2017

Ich hoffe, man kann einfach per EC-Karte zahlen, alles andere wäre Gaga.

Dwalinn 15. Nov 2017

Mit sowas muss man vorsichtig im Forum sein. Am besten ein "@golem" in den Titel und dann...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Sub im Test

Mit dem Echo Sub lassen sich Echo-Lautsprecher mit Tiefbass nachrüsten. Die Echo-Lautsprecher sind allerdings im Mittenbereich vergleichsweise schwach, so dass das Klangbild entsprechend leidet. Sobald zwei Echo-Lautsprecher miteinander verbunden sind, gibt es enorm viele Probleme: Die Echo-Geräte reagieren langsamer, es gibt Zeitverzögerungen der einzelnen Lautsprecher und das Spulen in Musik ist nicht mehr möglich. Wie dokumentieren die Probleme im Video.

Amazons Echo Sub im Test Video aufrufen
IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

    •  /