Abo
  • IT-Karriere:

HMD Global: Nokia 2 kommt später und wird 20 Prozent teurer

Es ist bereits abzusehen gewesen: Das Nokia 2 wird nicht mehr dieses Jahr nach Deutschland kommen. Zudem wird der 100-Euro-Preis hierzulande nicht eingehalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia 2 kommt Anfang 2018 für 120 Euro.
Nokia 2 kommt Anfang 2018 für 120 Euro. (Bild: HMD Global)

HMD Global hat Details zum Marktstart des Nokia 2 in Deutschland bekanntgegeben. Offenbar ist es System beim Hersteller, dass die Geräte zunächst zu einem niedrigeren Preis angekündigt werden, als sie dann auf den Markt kommen. Das war bereits beim Nokia 3, 5 und 6 so und trifft auch auf das Nokia 2 zu, das vor einer Woche zum Preis von 100 Euro angekündigt wurde.

Stellenmarkt
  1. KSA Kommunaler Schadenausgleich, Berlin
  2. AOK Systems GmbH, Bonn

Dabei tauchte die Formulierung eines "weltweiten Durchschnittspreises" und damit bereits die Vermutung auf, dass deutsche Käufer das Nokia 2 nicht für 100 Euro würden kaufen können. Das bestätigte der Hersteller nun offiziell: In Deutschland kostet das Nokia 120 Euro. Das bedeutet einen Preisaufschlag von 20 Prozent.

Nokia 2 kommt Anfang 2018

Mitte November 2017 will HMD Global mit dem Verkauf des Nokia 2 beginnen - allerdings nicht in Deutschland. Hierzulande erscheint es "Anfang 2018", das könnte dann auch Februar oder sogar März 2018 werden. Der Hersteller grenzte den Termin nicht weiter ein.

  • Nokia 2 (Bild: HMD Global)
  • Nokia 2 (Bild: HMD Global)
  • Nokia 2 (Bild: HMD Global)
  • Nokia 2 (Bild: HMD Global)
  • Nokia 2 (Bild: HMD Global)
Nokia 2 (Bild: HMD Global)

Für ein Einstiegs-Smartphone hat das Nokia 2 einen ungewöhnlich großen Akku mit 4.100 mAh. Damit wird eine Alltagsnutzung von zwei Tagen versprochen, ohne das Smartphone zwischendurch aufladen zu müssen. Dabei werde das Smartphone aktiv fünf Stunden pro Tag verwendet, nachts befinde es sich im Bereitschaftsmodus, gibt der Hersteller an.

5-Zoll-Bildschirm und Snapdragon 212

Das Nokia 2 hat einen 5 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Das Display wird mittels Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt. Für ein 100-Euro-Smartphone ist die Auflösung angemessen. Als Prozessor gibt es den Snapdragon 212 von Qualcomm. Der Quad-Core-Prozessor läuft mit bis zu 1,3 GHz und soll laut Hersteller für eine zügige Reaktion sorgen.

Mit einem Arbeitsspeicher von 1 GByte wird es aber schnell eng, und auch der Flash-Speicher ist mit 8 GByte sehr klein geraten. Hier macht sich der niedrige Gerätepreis besonders deutlich negativ bemerkbar. Das Smartphone hat einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte mit bis zu 128 GByte, so dass der kleine Flash-Speicher einigermaßen kompensiert werden kann.

8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite

Für Foto- und Videoaufnahmen gibt es hinten eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus, einer automatischen Szenenerkennung sowie einem LED-Licht. Auf der Vorderseite ist für Selbstporträts eine 5-Megapixel-Kamera ohne Autofokus eingebaut. Mit beiden Kameras sollten passable Schnappschüsse möglich sein.

Das LTE-Smartphone bietet Single-Band-WLAN nach 802.11 b/g/n sowie Bluetooth 4.1 und hat einen GPS-Empfänger. Im technischen Datenblatt werden eine Single-SIM- und eine Dual-SIM-Ausführung des Smartphones erwähnt. Es ist aber unklar, welche Ausführung in Deutschland erscheinen wird. Das Nokia hat einen Micro-USB-Anschluss und eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse.

Update auf Android 8 angekündigt

Wie bei den Nokia-Smarpthones von HMD Global üblich hat auch das neue Modell keine Anpassungen an der Oberfläche, sondern es gibt das Basis-Android. Damit will der Hersteller erreichen, dass Sicherheitsupdates schnell bereitgestellt werden können. Das Nokia 2 wird noch mit Android 7.1.1 alias Nougat ausgeliefert; ein Update auf das aktuelle Android 8.x alias Oreo ist angekündigt. Wann das Update kommen wird, ist nicht bekannt. Vorinstalliert ist der digitale Assistent Google Assistant.

Das Smartphone besteht aus einem Unibody-Gehäuse aus Aluminium und soll dadurch entsprechend verwindungssteif sein. Die Rückseite besteht aus Polycarbonat, um eine gute Griffigkeit zu bieten. Mit Maßen von 143,5 x 71,3 x 9,3 mm ist es vergleichsweise dick. Das Gewicht gab der Hersteller auch mit der zweiten Ankündigung nicht an.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529€

tph 09. Nov 2017

Xiaomi oder was war die Frage ;) Ausreichender Prozessor hin oder her, 1 GB RAM sind...

nicoledos 09. Nov 2017

Nur wozu. Es ist nicht so, dass jeder auf ein solches Gerät gewartet hat. In der...


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone 2 ausprobiert

Das neue ROG Phone II von Asus richtet sich an Mobile Gamer - ist angesichts der Topausstattung aber auch für alle anderen Nutzer interessant.

Asus ROG Phone 2 ausprobiert Video aufrufen
SSD-Kompendium: AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick
SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Medienkompetenz: Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?
Medienkompetenz
Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

Lesen, schreiben, rechnen und coden: Müssen Kinder programmieren lernen? Vielleicht nicht. Aber sie sollen verstehen, wie Computer funktionieren. Wie das am besten geht.
Von Jakob von Lindern

  1. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  2. Digitalpakt Schuldigitalisierung kann starten
  3. Whatsapp bei Lehrern Kultusministerkonferenz pocht auf Datenschutz

    •  /