Google hat Intel den Quellcode von Android 3.0 zur Verfügung gestellt, derzeit läuft die Portierung auf Atom und Co. Tablets mit x86-CPUs und Honeycomb sollen noch 2011 erscheinen, Smartphones erst 2012.
Ein britisches Gericht hat einen Einspruch von zwei Providern gegen den Digital Economy Act abgewiesen. Das Gesetz sei rechtmäßig, entschied das Gericht. Die Provider müssen demnach die Unterhaltungsindustrie im Kampf gegen illegalen Dateitausch unterstützen.
Das Open Invention Network (OIN) meldet einen Mitgliederzuwachs von fast 30 Prozent im ersten Vierteljahr 2011. Neben Linux-Projekten wie Backtrack sind unter den Neuzugängen auch Firmen wie Facebook.
Western Digital kämpft wie Konkurrent Seagate wegen schwacher Nachfrage mit einem starken Gewinnrückgang. Der Hersteller lieferte 50 Millionen Festplatten aus.
Apple hat im vergangenen Quartal den Gewinn auf fast sechs Milliarden US-Dollar annähernd verdoppelt und auch beim Umsatz die Analystenprognosen übertroffen. Die iPad-Verkaufszahlen und die Prognose für das laufende Quartal haben jedoch enttäuscht.
Nutzer der VZ-Netzwerke können nun ebenfalls mobil bei Orten und Veranstaltungen einchecken. Außerdem können sie ihre Freunde über ihren aktuellen Aufenthaltsort informieren.
Amazons E-Book-Reader Kindle wird kompatibel zu öffentlichen Bibliotheken in den USA: Über die Funktion Kindle Library Lending können Kindle-Besitzer künftig Bücher aus den Bibliotheken ausleihen und auf ihrem Gerät lesen.
Für die Servervariante von Ubuntu 6.06 wird es ab dem 1. Juni 2011 keine Updates mehr geben. Der Support läuft wie angekündigt nach fünf Jahren aus. Für die Desktopvariante war schon vor zwei Jahren Schluss.
Amazon-Gründer Jeff Bezos und Tesla-Motors-Chef Elon Musk bauen möglicherweise den Nachfolger des Spaceshuttles. Ihre Unternehmen Blue Origin und SpaceX haben von der US-Weltraumbehörde Nasa Fördermittel für die Entwicklung eines neuen Weltraumfahrzeugs erhalten.
Was als Aprilscherz begann, ist nun ein Geschäftsmodell: Ein US-Blogger verkauft Brillen, die im Kino aus einem 3D-Film wieder 2D-Bilder machen. Das soll Kopfschmerzen und andere Nebenwirkungen vermeiden. Selbstbauen kann man die 2D-Brillen auch.
Intel spürt keine Schwäche im PC-Geschäft durch den Konkurrenzdruck von Tablets. Der Prozessorhersteller hat die Analystenschätzungen bei Gewinn und Umsatz übertroffen und eine starke Prognose abgeliefert.
Mit der Veröffentlichung der Beta von Fedora 15 stehen die letzten neuen Funktionen fest. Als Desktop wurde die aktuelle Version 3.0 von Gnome samt Gnome-Shell integriert. Für den Systemstart sorgt Systemd.
Die Document Foundation hat auf Oracles Ankündigung reagiert, Openoffice.org der Community zu übergeben. An der weiteren Entwicklung von Libreoffice wird sich dadurch nichts ändern.
Der Streit zwischen Microsoft und i4i wird vor dem Obersten Gerichtshof der USA verhandelt. In dem Rechtsstreit, in dem bereits ein Verkaufsverbot für MS Word verhängt wurde, geht es inzwischen um eine Lockerung des Patentrechts, die Open-Source-Akteure und Bürgerrechtler befürworten.
Yahoo will Nutzerdaten künftig erst nach anderthalb Jahren anonymisieren. Das Unternehmen speichert damit nutzerbezogene Daten länger als die Konkurrenten Microsoft und Google.
Novell hat die Kollaborationsplattform Vibe Cloud freigeschaltet. Sie soll per Social Networking die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz fördern. Die Mischung aus Collaboration-Techniken und Social Media ging im November 2010 in den Betatest.
Samsung steigt aus dem Festplattengeschäft aus. Der Konzernbereich geht an Seagate. Zugleich wird Samsung NAND- Flashspeicher für Seagate-SSDs liefern.
Ein General der iranischen Armee erhebt Vorwürfe gegen Siemens. Der Elektronikkonzern soll bei der Erstellung des Wurms Stuxnet mitgeholfen haben, der iranische Atomanlagen beschädigt hat. Belege dafür gibt es nicht.
AMD hat seine Testsuite Tapper freigegeben. Tapper bietet Testroutinen für die Optimierung vom Linux-Kernel über Virtualisierung mit KVM oder Xen sowie das Testen von ganzen Distributionen.
Twitter will offenbar die beliebte Twitter-Applikation Tweetdeck kaufen und hat ein Gebot abgegeben. Der Mikrobloggingdienst möchte leichter zugänglich werden und sich für eine breitere Nutzerschaft öffnen.
Google beteiligt sich mit 100 Millionen US-Dollar an einem Windkraftwerk. Die Anlage, die 2012 fertig gestellt werden soll, soll mit einer Leistung von 845 Megawatt das größte Windkraftwerk der Welt werden.
Apple verklagt nun einen seiner wichtigsten Partner bei der Herstellung eigener Geräte wegen Patentverletzungen. Samsung wird vorgeworfen, Apples iPhone und iPad sowie das Betriebssystem als Grundlage für die Galaxy-Smartphones und das Galaxy Tab benutzt zu haben.
Die Europäische Allianz der Werbeselbstkontrolle hat Ende vergangener Woche gemeinsam mit dem Europäischen Verband der Online-Werbeunternehmen (IAB Europe) ein neues Icon und eine neue Website vorgestellt, die verhaltensbasierte Werbung im Internet für Verbraucher transparenter machen soll.
Research In Motion will verhindern, dass Google den großen Mobilfunkpatentpool von Nortel Networks ersteigert. Eine kanadische Zeitung hat auch Apple als potenziellen Bieter ausgemacht.
Philips-Fernseher kommen künftig von dem chinesischen Hersteller TPV Technology. Philips hat mit Flachbildschirm-TVs in den vergangenen Jahren eine Milliarde Euro verloren.
Stefano Zacchiroli ist erneut zum Leiter des Debian-Projekts gewählt worden. Das Debian-Team war wohl mit der Arbeit Zacchirolis zufrieden, denn es gab keine Gegenkandidaten.
Hausbesitzer, die sich durch unangemeldete Besuche von Mitarbeitern der GEZ belästigt fühlen, können sich dagegen mit einem Hausverbot wehren, hat das Amtsgericht Bremen entschieden.
Die freie Webanalyse-Software Piwik 1.3 bietet neue Funktionen und ein erweitertes Tracking-API und soll zudem schneller sein. So soll das Widget "Real Time Live!" nun auch bei Sites mit hohem Traffic funktionieren.
In immer mehr Ländern der Welt werden Inhalte im Internet zensiert, Blogger verhaftet oder staatliche Attacken gegen unliebsame Webseiten ausgeführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der teilstaatlichen US-Organisation Freedom House.
Research In Motions Blackberry-Playbook kommt übereilt auf den Markt, darüber sind sich die meisten US-Tester einig. Einer der beiden Konzernchefs verteidigt aber das Fehlen von Grundanwendungen mit der Sicherheit und Portabilität, die das Playbook biete.
Prominente wie Boris Becker werben hierzulande für Pokerstars, jetzt hat das FBI die US-Seiten des Pokerportals geschlossen, außerdem die Seiten von drei Konkurrenten. Sie stehen im Verdacht des illegalen Glücksspiels und der Geldwäsche.
Der Prozessorenhersteller Mips startet eine Webseite für Android- und Linux-Entwickler. Dies ist ein erneuter Versuch des Unternehmens, Anteile im Android-Markt zu gewinnen.
Apple will laut Wall Street Journal die von Mozilla und Microsoft eingeführte Do-Not-Track-Funktion in künftigen Versionen seines Browsers Safari unterstützen. Google gibt sich zugeknöpft und macht keine Anstalten, der Initiative zu folgen.
Microsoft schickt seine Cloud-Lösung Office 365 in den öffentlichen Betatest: Das Softwarepaket umfasst gehostete Versionen von Exchange, Sharepoint, Lync sowie Office Pro Plus und die Office Web Apps.
Infineon-Chef Peter Bauer vertritt unpopuläre Positionen. Er will keine Frauenquote bei dem Chiphersteller und lehnt einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie ab. Beides sei unmöglich, meint er.
Oracle gibt alle kommerziellen Interessen an Open Office auf: Ab sofort soll sich nur noch die Community um das Open-Source-Projekt kümmern. Das Unternehmen will allerdings weiter offene Formate wie das Open Document Format (ODF) unterstützen.
re:publica 2011 Das Netz diente nicht nur dem Austausch von Informationen während der Revolution in Ägypten, sondern auch, um die Menschen aufzuklären und gleichzeitig zu motivieren, das Regime zu stürzen. Nun soll es auch als kollektives Gedächtnis dienen.
Laut Paypal-Gründer und Investmentmanager Peter Thiel können Softwareentwickler in den USA wieder Honorare wie in Zeiten der Dotcom-Blase fordern. Laut Glassdoor zahlte Google den Entwicklern fast 100.000 Dollar Jahresgehalt, Facebook 109.000 US-Dollar.
Die Handelskette Saturn hat angefangen, jetzt sind Amazon und andere ihr gefolgt: Der Preis für die Bewegungssteuerung Kinect von Microsoft ist massiv unter Druck geraten.
Die freie Graph-Datenbank Neo4j ist in der Version 1.3 veröffentlicht worden. Die neue Version mit Codenamen "Abisko Lampa" bietet zahlreiche neue Funktionen, unterstützt größere Datenbanken und steht nun unter der GPLv3.
Oracle macht keine Software für Itanium-Prozessoren mehr, HP baut aber die meisten Itanium-Server. Daher lässt Hewlett-Packard nun seine Kunden per Video recht deutliche Botschaften an Oracle richten: Der Itanium soll gefälligst wieder unterstützt werden.
Die IGDA warnt Entwickler davor, ihre Apps über den Amazon Appstore anzubieten. Eine Partnerschaft mit dem Onlinehändler könnte weitreichende negative Folgen für App-Entwickler und ihre Einnahmen haben.
Google will in diesem Jahr so viele neue Stellen schaffen wie nie zuvor in der Firmengeschichte. Mit den Neueinstellungen sind aber auch die Ausgaben gestiegen. Der Gewinn vor Sonderposten liegt unter den Analystenprognosen.
Nach Turkcell kommt auch Türk Telekom nach Deutschland, um hier lebenden Türken länderübergreifende Angebote bei niedrigen Roamingkosten zu machen. Türk Telekom nutzt das Netz von Telefónica Germany.
Twitters Gründung soll anders verlaufen sein, als bisher offiziell dargestellt. "Ich habe das begonnen", schreibt Noah Glass in seinem Twitter-Profil. Dem Onlinemagazin Business Insider hatte Glass von seiner wichtigen Rolle bei der Gründung von Twitter berichtet. Mehrere frühere Mitarbeiter stützen seine Darstellung.
Rund 84,3 Millionen PCs sind laut Gartner im ersten Quartal 2011 weltweit verkauft worden, 1,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Erwartet hatte Gartner ein Plus von drei Prozent. Schuld sei auch die Konkurrenz durch Tablets.