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Tippen ohne hinzusehen: Google kauft Blindtype

Google hat das US-Startup Blindtype übernommen. Es entwickelt ein System, das die Eingabe auf Touchscreens erheblich vereinfacht, indem es Vertipper korrigiert. So soll es möglich sein, zu tippen, ohne auf die virtuelle Tastatur zu gucken.
/ Jens Ihlenfeld
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Blindtype hat seine Technik seit Juli 2010 zwar mehrfach gezeigt, unter anderem auf Android-Smartphones und dem iPhone, aber bislang nicht veröffentlicht. Die Software soll das Tippen auf den virtuellen Tastaturen von Touchscreens weniger frustrierend machen. Die Macher versprechen, mit ihrer Technik sei es möglich, zu tippen, ohne dabei auf den Bildschirm zu gucken.

BlindType – Tippen ohne hinzusehen
BlindType – Tippen ohne hinzusehen (01:25)

So zeigt Blindtype zwar eine Tastatur auf dem Bildschirm an, geht aber intern nicht davon aus, dass eine solche Tastatur an der entsprechenden Stelle zu finden ist. Die Tastatur dient lediglich als Hilfestellung für den Nutzer. Der Nutzer kann so auf einer Tastatur schreiben, die er nur im Kopf hat, das System passt sich dann an und korrigiert die Fehler.

Was Google mit der Technik vorhat, ist derzeit nicht bekannt. Der ursprüngliche Plan sah vor, die Software über OEMs direkt in das Betriebssystem der Geräte zu integrieren. Gut möglich also, dass künftige Android-Versionen Blindtype von Hause aus mitbringen werden. Ob die Software auch für andere Betriebssysteme erscheint, ist hingegen eher fraglich.


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