Speichermarkt: DDR3 wird immer günstiger, DDR2 verliert an Bedeutung

Wie DRAMeXchange(öffnet im neuen Fenster) mitteilt, bezieht sich dieser seit über einem Jahr stärkste Preisverfall auf langfristige Liefermengen, wie sie PC-Hersteller mit den Speicherherstellern vereinbaren. Da DDR2 zunehmend von DDR3 verdrängt wird, ist die Nachfrage auch bei dem älteren Speichertyp schwach, sein Preis fiel im gleichen Segment um sechs Prozent.
Neben diesen Abschlägen bei den langfristigen Verträgen sieht DRAMeXchange auch ein Abflauen des Handels an den Spotmärkten, wo sonst vor allem für kleinere Hersteller ohne eigene Chipherstellung viele Speicherbausteine gehandelt werden. Die schwache Nachfrage soll laut den Marktforschern anhalten: Sie erwarten für das dritte und vierte Quartal Großhandelspreise von zuerst 30 und dann nur noch 25 US-Dollar für ein DDR3-Modul mit 2 GByte Kapazität.
Ähnlich sieht das auch Digitimes in Taiwan(öffnet im neuen Fenster) , allerdings ohne konkrete Zielpreise für Speichermodule zu nennen. Das Medium will aber erfahren haben, dass allein im September 2010 die Preise für DDR2 und DDR3 um fünf bis sechs Prozent günstiger geworden sind. Digitimes führt dafür vor allem das Warten auf Tablets an, das viele Konsumenten vom Neukauf eines Notebooks bisher abhalten würde.



