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Mario stürzt ab: Gewinnwarnung bei Nintendo

Börsenliebling Nintendo gerät ins Stolpern: Der japanische Konzern weist darauf hin, dass der Gewinn im aktuell laufenden Geschäftsjahr niedriger ausfällt als erwartet. Eine Ursache sind schwächelnde Umsätze mit Hardware und Software.
/ Peter Steinlechner
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Das Management von Nintendo korrigiert seine Erwartungen für das derzeit laufende Geschäftsjahr nach unten: Statt eines Gewinns von 200 Milliarden Yen (rund 1,75 Milliarden Euro) soll Ende April 2011 nur ein Plus von rund 90 Milliarden Yen (789 Millionen Euro) in der Bilanz stehen. Der Umsatz soll von 1,4 (12,3 Milliarden Euro) auf 1,1 Billionen Yen (9,65 Milliarden Euro) sinken. Im ersten Halbjahr 2010, das die Daten von April bis September enthält, rechnet Nintendo sogar mit einem kleinen Verlust in Höhe von 2 Milliarden Yen (17,5 Millionen Euro).

Ursache sind Währungsschwankungen zwischen Yen und dem Euro sowie dem Dollar, aber auch schwächelnde Umsätze mit Hardware und Software. So rechnet das Management nun damit, im Gesamtgeschäftsjahr nur noch 135 statt wie erwartet 165 Millionen Wii-Spiele zu verkaufen. Den Absatz an Konsolen gibt Nintendo im gleichen Zeitraum mit 17,5 Millionen an - 500.000 weniger als bislang erwartet.

Noch größer sind die Korrekturen bei den Prognosen für die DS-Produktfamilie. Statt 30 Millionen erwartet Nintendo nun nur noch Absätze von 23,5 Millionen Stück. Die Verkaufszahl der Spiele soll statt bei 150 bei 125 Millionen liegen. Vom kommenden 3DS will Nintendo zwischen dem Verkaufsstart am 26. Februar 2011 bis zum Geschäfsjahresende Ende März 2011 - also in rund einem Monat - bereits vier Millionen Käufer haben.


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