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Vimpelcom

Russischer Telekomkonzern kauft für 6,5 Milliarden Dollar zu

Vimpelcom übernimmt einen Großteil des Imperiums des ägyptischen Telekommunikationsunternehmers Naguib Sawiris. Gemessen an der Kundenzahl entsteht damit der fünftgrößte Mobilfunkbetreiber der Welt.

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Abbildung aus Vimpelcom-Werbung
Abbildung aus Vimpelcom-Werbung

Der russische Mobilfunkbetreiber Vimpelcom kauft für 6,5 Milliarden US-Dollar Beteiligungen von dem ägyptischen Telekommunikationsunternehmer Naguib Sawiris. Bezahlt wird teilweise mit Aktien. Als Verkäufer tritt Sawiris' Vermögensholding Weather Investments auf.

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Vimpelcom erwirbt Sawiris' 52-prozentigen Anteil an Orascom Telecom, einem der führenden Mobilfunkbetreiber in der arabischen Welt. Auch der italienische Mobilfunkbetreiber Wind kommt in russische Hände. Vimpelcom kann damit die Zahl seiner Kunden auf 175 Millionen verdoppeln und steigt gemessen an der Kundenzahl zum fünftgrößten Mobilfunkbetreiber der Welt auf. Sawiris' griechische Tochterfirma Wind Hellas Telecommunications ist nicht Teil der Vereinbarung.

Ein Streitpunkt bei der Fusion ist die algerische Mobilfunksparte Djezzy, deren Verkauf die dortige Regierung bislang verhindert hatte. Djezzy ist das umsatzstärkste Mobilfunkunternehmen Sawiris. Russlands Präsident Dmitri Medwedew fliegt deswegen zusammen mit hochrangigen Vimpelcom-Managern und Firmenchef Alexander Isosimow in dieser Woche in das Land im Nordwesten Afrikas. Algeriens Regierung will die Firma verstaatlichen. In der letzten Woche hatte Algerien von Orascom Steuern in Höhe von 230 Millionen US-Dollar gefordert. Die Unternehmensführung hat dem widersprochen.

Der Kauf ist die bislang größte Auslandsübernahme durch einen russischen Konzern. Die russische Alfa Group und der norwegische Telenor-Konzern sind an Vimpelcom beteiligt. Durch die Übernahme von Orascom sinkt der Anteil von Telenor auf 31,7 Prozent. Der Mischkonzern Alfa Group kommt nach Abschluss des Geschäfts mit Sawiris auf 31,4 Prozent an Vimpelcom.

Sawiris plante seit langem, Orascom und Wind mit einem Konkurrenten zu einem globalen Konzern zu verschmelzen. Der Plan, mit der südafrikanischen MTN zusammenzugehen, war in diesem Jahr gescheitert. Sawiris' Weather Investments bekommt durch den Verkauf 1,8 Milliarden US-Dollar in bar, 20 Prozent an Vimpelcom und zwei Sitze im Aufsichtsrat des größeren Konkurrenten. Im Sommer 2010 hatte Orascom Schulden in Höhe von 4,6 Milliarden US-Dollar, Wind verzeichnete Außenstände von 8,3 Milliarden US-Dollar. Vimpelcom selbst hat 4 Milliarden US-Dollar Schulden.

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vVvVv 06. Okt 2010

in gegenteil das sind die reine Kapitalisten

vVvVv 06. Okt 2010

nur weil das Russisches Unternahmen ist? Oder hat dir dein Opa was über bösen Russen erzählt?


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