Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

High-k Metal Gates: Globalfoundries dementiert Probleme mit 32-nm-Technik

Nach der Meinung eines Analysten haben die Mitglieder des "Fab Club" rund um IBM Probleme mit der nächstkleineren Strukturbreite. Globalfoundries und Samsung dementierten das umgehend: 2011 sollen 32-Nanometer-Chips von allen Beteiligten lieferbar sein.
/ Nico Ernst
14 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Andrew Lu von der Barclays Bank hatte behauptet, der Umstieg auf High-k-Metal-Gates sei für die Unternehmen problematischer als gedacht. Diese Bauform von Transistoren, die erstmals Intel 2007 zum Einsatz brachte, wird auch von den Unternehmen um IBM für deren 32-Nanometer-Technik verwendet.

Gegenüber EETimes dementierten(öffnet im neuen Fenster) das sowohl Globalfoundries als auch Samsung und TSMC. Alle diese Halbleiterhersteller entwickeln manche ihrer Prozesse inzwischen zusammen mit IBM, auch Intel erwägt für die übernächste Strukturbreite nach 15 Nanometern Kooperationen. Globalfoundries wurde dabei besonders deutlich: "Wir haben nicht regelmäßig mit Analysten wie bei Barclays zu tun, da wir ein Privatunternehmen sind, ich glaube daher nicht, dass sie die aktuellsten Informationen haben".

Für Globalfoundries, das bisher sämtliche AMD-Prozessoren herstellt, ist ein reibungsloser Umstieg auf 32 Nanometer auch am bedeutendsten, ist doch AMD der wichtigste Kunde. Die beiden neuen CPU-Designs Bobcat und Bulldozer sollen 2011 beide in 32-Nanometer-Technik hergestellt werden.

Auch TSMC, das gleich zu 28 Nanometer schmalen Strukturen mit dem IBM-Prozess wechseln will, gab keine Probleme zu. Vielmehr, so ein Sprecher des Unternehmens, akzeptiere die größte Foundry der Welt derzeit viele Aufträge für die neue Strukturbreite und stelle auch "zahlreiche Kundendesigns" damit in seiner Fab 1 als Prototypen her.


Relevante Themen