Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Der Weiterverkauf von Software ist auch dann legal, wenn sie im Rahmen einer dauerhaften Nutzungslizenz erworben und aus dem Netz heruntergeladen wurde. Das Urteil könnte auch den rechtlichen Umgang mit MP3s und E-Books revolutionieren.
Ouya arbeitet an einer Spielekonsole auf Android-Basis, zu der Entwickler freien Zugang bekommen sollen. Das US-amerikanische Startup-Unternehmen hat bereits prominente Unterstützer an Bord.
Die Telekom nennt Details zu dem mobilen IP-TV-Angebot Entertain to go. Livefernsehen und Video-on-Demand kommen damit zuerst übers heimische WLAN und später auch auf Smartphones. Doch die Verhandlungen mit den Sendern sind aufwendig.
Kurt Eichenwald hat sich für die US-Zeitschrift Vanity Fair auf Basis mehrerer Dutzend Interviews, interner Dokumente und E-Mails mit dem Niedergang von Microsoft beschäftigt und macht die Managementstruktur als Ursache vieler Probleme aus.
Update Im Patentstreit zwischen Apple und Samsung hat Richterin Lucy Koh das Verkaufsverbot für das Galaxy Nexus bestätigt. Es ist über Google Play in den USA nicht mehr erhältlich. Google will einen OTA-Patch nachreichen, der strittige Funktionen deaktiviert.
Microsoft hat überraschend einen positiven Aspekt in dem heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs gefunden. Der EuGH hatte im Rechtsstreit zwischen Usedsoft und Oracle entschieden, dass Software-CDs und Downloads ohne Zustimmung des Herstellers weiterverkauft werden dürfen. Dabei sind auch Vervielfältigungen bei der Installation und Programmausführung erlaubt.
Nach der Stilllegung großer Teile des Botnetzes Zeus hat Microsoft zwei Verdächtige ermittelt, die das kriminelle Netzwerk betrieben haben sollen. Die Männer sind wegen Vergehen in Verbindung mit Zeus bereits in Haft.
Update Der Gerichtshof der Europäischen Union hat den Weiterverkauf von gebrauchten Softwarelizenzen als legal eingestuft - unabhängig vom Vertriebsweg. Damit scheitert Oracle mit seiner Klage gegen den deutschen Händler Usedsoft.
Die Hintermänner des Internetportals Kino.to konnten Werbeeinnahmen in Millionenhöhe erzielen, indem sie illegal Filme veröffentlichten. Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft will die "Finanzierung illegaler Geschäftspraktiken durch Werbung" spürbar eindämmen, erklärt ZAW-Geschäftsführer Bernd Nauen im Interview.
Im Patentstreit zwischen Apple und Samsung hat Richterin Koh das Verkaufsverbot für das Galaxy Tab 10.1 in den USA bestätigt. Google soll Samsung helfen, ein gegenseitiges Lizenzabkommen mit Apple auszuhandeln.
Microsofts Übernahme von aQuantive für 6,2 Milliarden US-Dollar war ein kompletter Fehlschlag. Der nächste Quartalsgewinn wird dadurch aufgezehrt. Die Suchmaschine Bing wird "künftig weniger Wachstum und Gewinn bringen, als bisher prognostiziert", räumte Microsoft ein.
Im Streit zwischen der Europäischen Kommission und Google um die Marktmacht des Suchmaschinenanbieters bewegt sich Google auf die EU zu. Ein Brief mit Vorschlägen für einen Deal von Google-Chef Eric Schmidt ging bei EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia ein.
Kodak darf seine Patente wie geplant in einer geheimen Auktion verkaufen. Ein New Yorker Insolvenzgericht hat dem Antrag des bankrotten Fotounternehmens stattgegeben. Einen Einspruch von Apple hat der Richter abgewiesen.
Corel übernimmt die Einsteigersoftware Pinnacle Studio und weitere Produkte von Avid Technology. Corel will die Software in seine Digital-Media-Sparte integrieren, zu der auch Paintshop Pro, WinDVD und die Roxio-Produktlinien gehören.
Wer nicht will, dass Meldeämter seine Daten an Adresshändler und Werbetreibende herausgeben, hat Pech gehabt. Selbst ausdrücklicher Widerspruch nutzt künftig nichts mehr.
Lenovo macht den früheren Acer-Manager Stefan Engel zu seinem Deutschlandchef. Zuvor wurde schon der frühere Konzernchef des taiwanischen Konkurrenten, Gianfranco Lanci, engagiert.
Dell wird nach langer Auseinandersetzung mit anderen Bietern Quest Software kaufen. Bekanntestes Quest-Produkt sind die grafischen Softwarewerkzeuge Toad für die Entwicklung und Administration von SQL-Systemen.
Die Deutsche Telekom will im kommenden Jahr eine eigene digitale Geldbörse für Smartphones auf den Markt bringen. Noch dieses Jahr wird es parallel dazu eine Mastercard-Karte direkt von der Deutschen Telekom geben.
Das Magazin Computer Bild wirft dem Betreiber von Ab-in-den-Urlaub.de, Travel24.com, Reisen.de, Preisvergleich.de und Partnersuche.de Schwindeleien und versteckte Gebühren vor. Das Unternehmen Unister reagierte mit einer Abmahnung.
Apple hat sich mit Proview im iPad-Markenrechtsstreit geeinigt. Proview wollte Apple am Verkauf des Tablets hindern und wurde dabei von der Bank of China unterstützt.
Die Verlegerverbände behaupten, sie wollten mit dem Leistungsschutzrecht nicht die Wikipedia angreifen. Christoph Keese vom Axel-Springer-Konzern sieht aber Musterklagen mit Google kommen und warnt den Marktbeherrscher vor Delistings.
Es ist ein herber Rückschlag für Telekom-Chef René Obermann und seine rund 100 Lobbyisten: Die schwarz-gelbe Regierungskoalition will mit zum Teil drastischen Maßnahmen den Ausbau schneller Internetanschlüsse in ländlichen Regionen beschleunigen und keine Rücksicht mehr auf den Exmonopolisten nehmen.
Apple hat ein Verkaufsverbot für Samsungs Galaxy Nexus vor Gericht erstritten. Das Smartphone verletze unter anderem das Patent zur einheitlichen Suche in mehreren Quellen und das Patent zur Slide-to-Unlock-Funktion.
Die Radio- und TV-Woche vom 2. bis 7. Juli hat einen negativen Touch: Es geht um einen toten Pionier, ein beißendes Baby und warum Menschen böse werden. Und am Ende fliegt Pochi auf seinen Planeten!
Der Axel-Springer-Konzern macht seine Drohung wahr und setzt die angekündigten Massenentlassungen seiner Redakteure der Computer-Bild-Gruppe um. Die entstehenden Lücken würden von freien Redakteuren, Praktikanten und Aushilfen gefüllt, erklären die Betroffenen.
Die Webversion von Googles Play Store wurde erweitert. Damit wird das Aktualisieren von Android-Anwendungen bequemer. Auch das Deinstallieren von Anwendungen kann nun am Desktop vorgenommen werden.
BMW und Toyota haben die Zusammenarbeit in vier Entwicklungsbereichen beschlossen. Dazu gehört unter anderem eine gemeinsame Entwicklung einer Brennstoffzelle für das Auto.
Micron und Elpida gehen zusammen, um bei mobilen DRAMs eine größere Rolle zu spielen. Die Chippreise seien auf dem gleichen Niveau wie Reisbällchen, hatte Elpida-Chef Yukio Sakamoto früher gesagt.
Ein früherer Manager einer Foxconn-Tochter hat bestätigt, dass es bei der Beteiligung von Foxconn an Sharp nur um den Apple-Fernseher geht. Laut Ho Chao-yang sei dies gut für die Displaybranche.
Trotz bis zuletzt gegenteiliger Ankündigungen auf der Blackberry 10 Jam World Tour hat RIM den Start von Blackberry 10 verschoben. Microsoft soll versuchen, den Hersteller zur Aufgabe des eigenen Betriebssystems und zum Umstieg auf Windows Phone zu bewegen.
Glaubt man einer aktuellen Studie, werden 2025 knapp zwei Drittel der neu zugelassenen Autos einen alternativen Antrieb haben. Die Hybridfahrzeuge sehen die Autoren aber deutlich vor den Elektroautos.
Red Hat hat seinen Storage Server auf Version 2.0 aktualisiert. Die NAS-Appliance basiert auf Red Hat Enterprise Linux 6 und GlusterFS 3.3. Red Hat erwirbt Fusesource und damit dessen Integrations- und Messaging-Plattform.
Das Sozialgericht Düsseldorf geht nicht gegen die elektronische Gesundheitskarte vor. Der Versicherte bestimme selbst über die Informationen, die auf der Karte gespeichert würden.
Microsoft hat die von Windows gesammelten Fehlerberichte von privat genutzten PCs ausgewertet. Die Ergebnisse widersprechen vielen Mythen von PC-Bastlern, so sind unter anderem Notebooks zuverlässiger als Desktop-PCs, und die Rechner großer Hersteller stürzen seltener ab.
In der Virtualisierungsumgebung Qemu und KVM lässt sich UEFIs Secure Boot nutzen. Der noch experimentelle Code stammt von Linux-Entwickler James Bottomley.
Seit Jahren vergeht fast kein Monat ohne neue Skandale um schlecht gesicherte Kundendaten im Internet. Am 28. Juni 2012 ist die Plenardebatte zur Stiftung Datenschutz im Deutschen Bundestag angesetzt. Doch das Ziel, Skandale um Kundendaten zu verhindern, sei aufgegeben worden, so die Kritiker.
Wegen 2.500 erotischer Buchtitel im Onlineshop wollte die katholische Kirche den Weltbild-Verlag verkaufen. Der Papst empörte sich persönlich. Jetzt wird doch nicht verkauft.
Ein Handy, das so tut, als ob es NFC-Technologie bietet. Möglich wird das durch einen Aufkleber der Targobank. Partner ist der Mobilfunkbetreiber E-Plus. Interaktion mit dem Mobilfunknetz gibt es keine, außer einer SMS.
Einer Studie der Boston University zufolge haben 2011 Klagen von sogenannten Patenttrollen in den USA 29 Milliarden US-Dollar gekostet. Das schade vor allem kleineren und mittleren Unternehmen, so die Forscher.
Ein neues Rechenzentrum und ein Business-Center von Apple würden Arbeitsplätze nach Nevada bringen. Doch der Konzern kommt nur, wenn Steuervergünstigungen in Höhe von 87 Millionen US-Dollar gewährt werden.
Ein API für unabhängige Entwickler, plattformübergreifende Multiplayermodi und eine Reihe neuer Titel hat Zynga vorgestellt - inklusive des Sims-Klons The Ville, das mit angedeutetem Ingame-Sex in den USA für Empörung sorgen dürfte.
Samsung darf das Android-Tablet Galaxy Tab 10.1 vorerst nicht mehr in den USA verkaufen. Richterin Lucy Koh erließ auf Antrag von Apple eine entsprechende einstweilige Verfügung.
Die Freude währte nur kurz: Dropbox hat Boxopus den Zugang zu seinem API gesperrt. Dropbox spricht von der Anstiftung zur Urheberrechtsverletzung. Der ferngesteuerte Torrent-Download in die eigene Dropbox ist damit vorerst am Ende.
US-Verbraucherschützer fürchten, dass Google in seinen Roboterautos mehr Daten sammelt als für den Betrieb der Autos nötig. Die Gruppe Consumer Watchdog fordert deshalb, Datenschutz im kalifornischen Gesetz für Roboterautos zu verankern.