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Xbox-Vater hilft: Ouya baut Android-Spielekonsole

Ouya arbeitet an einer Spielekonsole auf Android-Basis, zu der Entwickler freien Zugang bekommen sollen. Das US-amerikanische Startup-Unternehmen hat bereits prominente Unterstützer an Bord.
/ Christian Klaß
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Ouyas Android-Spielekonsole wird von Yves Behar designt. (Bild: Ouya/The Verge)
Ouyas Android-Spielekonsole wird von Yves Behar designt. Bild: Ouya/The Verge

Ouya arbeitet an einer Android-basierten Spielekonsole für 99 US-Dollar. Das berichtet The Verge(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf einen mittlerweile nicht mehr aufzufindenden Eintrag bei Angellist. Die Angellist-Profilseite von Ouya(öffnet im neuen Fenster) leitet auf eine andere Seite um, wurde also entfernt.

Dem gelöschten Beitrag zufolge hat Ouya den Designer Yves Behar rekrutiert, der unter anderem bereits den ersten XO-PC der One-Laptop-per-Child-Initiative (OLPC), den Saubermachroboter Mint und eine Ladesäule für E-Autos entwarf. Die ersten Konzeptbilder der Ouya-Konsole zeigen einen hübschen kleinen Würfel mit unten abgerundeten Ecken.

Die Ouya-Konsole wird laut Verge-Bericht an einen Fernseher angeschlossen und soll jedem die Möglichkeit bieten, eigene Spiele dafür zu veröffentlichen. Jeder im Handel verkauften Konsole soll ein Software-Entwicklerpaket (SDK) beiliegen.

Interessant: Alle Spiele sollen Free-to-Play (F2P) sein, werden also durch Itemverkäufe und Ähnliches finanziert. Ob kostenpflichtige Spiele wirklich ausgeschlossen werden, ist nicht bekannt.

Gegründet und geleitet wird Ouya von Julie Uhrman, die zuvor Vizechefin vom Spieleverleihdienst Gamefly(öffnet im neuen Fenster) war und davor das Downloadgeschäft bei IGN Entertainment(öffnet im neuen Fenster) leitete. Bei LinkedIn(öffnet im neuen Fenster) steht in ihrem Profil, dass sie seit Januar 2012 Chefin von Ouya ist, das "an einer neuen Art von Videospielkonsole" arbeite. Die dort gelistete offizielle Website Ouya.tv(öffnet im neuen Fenster) leitet derzeit nur auf den englischen Wikipedia-Beitrag zu disruptiven Innovationen(öffnet im neuen Fenster) weiter.

Beratend steht Ouya auch Ed Fries zur Seite, der als Vater der Xbox gilt. Auch Muffi Ghadiali wurde laut Verge auf Angellist erwähnt, bei LinkedIn wird er noch als leitender Produktmanager von Amazons Kindle-Geburtsstätte Lab126 gelistet. Das klingt danach, als hätte Ouya das nötige Know-how zusammen, um mit seiner Android-Spielekonsole eine Chance am Markt bekommen zu können.

Details zur Ouya-Konsole sind noch nicht bekannt, ebenso wenig wie ein möglicher Marktstart.


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