Abo
  • Services:

RIM: Blackberry 10 verschoben, hohe Verluste, Massenentlassungen

Trotz bis zuletzt gegenteiliger Ankündigungen auf der Blackberry 10 Jam World Tour hat RIM den Start von Blackberry 10 verschoben. Microsoft soll versuchen, den Hersteller zur Aufgabe des eigenen Betriebssystems und zum Umstieg auf Windows Phone zu bewegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Firmenchef Thorsten Heins als Silhouette
Firmenchef Thorsten Heins als Silhouette (Bild: David Manning/Reuters)

Research In Motion (RIM) hat das Blackberry 10 auf das kommende Jahr verschoben. Zudem berichtete das kanadische Unternehmen einen massiven Verlust und kündigte den Abbau von fast einem Drittel der Arbeitsplätze an.

Stellenmarkt
  1. DAN Produkte GmbH, Raum Schleswig-Holstein, Niedersachen, Hamburg, Bremen (Home-Office)
  2. BWI GmbH, Nürnberg, München, Rheinbach

Auf der Blackberry 10 Jam World Tour am 28. Juni 2012 in Berlin hatte das Unternehmen noch bestätigt, dass Blackberry 10 noch 2012 erscheint. Einen genauen Starttermin hatte Research In Motion nicht genannt. Im Mai 2012 wurde angekündigt, dass erste Geräte mit dem neuen Betriebssystem noch 2012 auf den Markt kommen sollen. RIM tourt derzeit mit der Entwicklerkonferenz durch die Welt und versucht damit, Entwickler für die neue Plattform zu gewinnen.

Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen erklärte Firmenchef Thorsten Heins, dass neue Smartphones mit Blackberry 10 im ersten Quartal 2013 auf den Markt kämen. Die Verschiebung sei nicht der "Qualität", sondern Problemen bei der Integration neu entwickelter Funktionen geschuldet. Ein Starttermin im Jahr 2012 sei "nicht mehr realistisch" gewesen.

Research In Motion erwirtschaftete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 einen Verlust von 518 Millionen US-Dollar. Der Umsatz ging um 43 Prozent auf 2,81 Milliarden US-Dollar zurück. Der Blackberry-Verkauf ging von 13,2 Millionen Geräten im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 7,8 Millionen zurück.

Wird Blackberry 10 aufgegeben?

5.000 der 16.500 Arbeitsplätze im Unternehmen werden abgebaut. Die Zahl der Fabriken werde von zehn auf drei reduziert, Teile der Reparaturdienstleistungen sollen ausgelagert werden. Zudem würden auf Managementebene Stellen abgebaut werden.

Der Börsenwert des Unternehmens liegt nur noch bei 4 Milliarden US-Dollar, obwohl der Blackberry-Hersteller seine Finanzreserven auf 2,2 Milliarden US-Dollar erhöhen konnte.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters verhandelt Research In Motion den Verkauf seines E-Mail-Netzwerkgeschäfts an Microsoft. Reuters beruft sich auf drei Insider. Research In Motion prüfe, sein eigenes Betriebssystem aufzugeben und auf Windows Phone von Microsoft umzusteigen. Microsoft-Chef Steve Ballmer versuche seit Monaten, eine ähnliche Partnerschaft wie mit Nokia aufzubauen. Microsoft interessiere sich auch für einen Anteilskauf an dem Hersteller und für den Erwerb von Patenten. Der RIM-Aufsichtsrat wolle aber lieber unabhängig bleiben und Blackberry 10 weiterentwickeln.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€ (mtl., monatlich kündbar)
  2. (heute u. a. Eufy Saugroboter für 149,99€, Gartengeräte von Bosch)
  3. 99,00€
  4. (u. a. Outward 31,99€, Dirt Rally 2.0 Day One Edition 24,29€, Resident Evil 7 6,99€, Football...

MistelMistel 30. Jun 2012

Also mit meinem Playbook kann ich prima die GSM Verbindung von meinem N9 mitverwenden...

MistelMistel 30. Jun 2012

Ich werd es mir trotzdem kaufen und drücke alle Daumen. Wir brauchen irgend ne...

MistelMistel 30. Jun 2012

Qt bietet eine deutlich leistungsfähigere Entwicklungsumgebung als es das...

MistelMistel 30. Jun 2012

das letztemal als WebOS noch in den Statistiken auftauchte war der Marktanteil höher als...

MistelMistel 30. Jun 2012

Am [...]! Kauf doch eine von diesen Nokia Lumia teilen. Ich war 16 Jahre Nokia Kunde und...


Folgen Sie uns
       


Anthem - Fazit

Wir ziehen unser Fazit zu Anthem und erklären, was an Biowares Actionrollenspiel gelungen und weniger überzeugend ist.

Anthem - Fazit Video aufrufen
Programmierer: Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert
Programmierer
Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert

Der nun offiziell beendete GPL-Streit zwischen Linux-Entwickler Christoph Hellwig und VMware zeigt eklatant, wie schwer sich moderne Software-Entwicklung im aktuellen Urheberrecht abbilden lässt. Immerhin wird klarer, wie derartige Klagen künftig gestaltet werden müssen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Urheberrecht Frag den Staat darf Glyphosat-Gutachten nicht publizieren
  2. Vor der Abstimmung Mehr als 100.000 Menschen demonstrieren gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter SPD setzt auf Streichung von Artikel 13

Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
Batterieherstellung
Kampf um die Zelle

Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
  2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
  3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

Linux: Wer sind die Debian-Bewerber?
Linux
Wer sind die Debian-Bewerber?

Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
Von Fabian A. Scherschel

  1. Betriebssystem Debian-Entwickler tritt wegen veralteter Werkzeuge zurück
  2. Linux Debian-Update verhindert Start auf ARM-Geräten
  3. Apt Bug in Debian-Paketmanager feuert Debatte über HTTPS an

    •  /