Abo
  • Services:

Urheberrechtsverletzungen: Dropbox sperrt Boxopus den Zugang

Die Freude währte nur kurz: Dropbox hat Boxopus den Zugang zu seinem API gesperrt. Dropbox spricht von der Anstiftung zur Urheberrechtsverletzung. Der ferngesteuerte Torrent-Download in die eigene Dropbox ist damit vorerst am Ende.

Artikel veröffentlicht am ,
Boxopus verliert den Zugang zur Dropbox.
Boxopus verliert den Zugang zur Dropbox. (Bild: Boxopus)

Dateien aus Bittorrent direkt in die eigene Dropbox zu speichern, ist nicht mehr möglich, seit der Cloud-Speicherdienst dem Startup Boxopus den Zugang zu seinem Dienst gesperrt hat. Im firmeneigenen Blog veröffentlichte Boxopus Auszüge aus einer E-Mail, die von Dropbox stammen soll.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt

Dropbox macht darin unmissverständlich klar, dass es mit den Möglichkeiten, die der Bitorrent-Dienst anbietet, in keiner Weise einverstanden ist: "Es ist uns nicht entgangen, dass Boxopus Funktionen anbietet, die als Aufforderung an die Benutzer verstanden werden können, durch die Benutzung von Dropbox Urheberrechte zu verletzen."

Künftig muss sich Boxopus einen neuen Partner suchen

Das Geschäftsmodell von Boxopus ist damit nicht am Ende: Man wolle mit anderen Cloud-Speicherdiensten Verhandlungen aufnehmen, um einen Ersatz für Dropbox zu finden. Mit welchen Anbietern man sprechen will, teilte Boxopus nicht mit.

Scheinbare Anonymität beim Torrent-Download

Über die Website Boxopus konnten bis zum Abschalten der Funktion Dateien aus Bittorrent direkt in die Dropbox des Anwenders gespeichert werden. Ein Umweg über den lokalen Rechner erfordert der Dienst nicht. Torrent-Websites können den Download in Boxopus als Option direkt anbieten. Damit ist ein recht hoher Grad von Anonymität beim Datendownload möglich. Boxopus befindet sich in der Betaphase und war kostenlos nutzbar. Eine Einschränkung hinsichtlich Dateitypen oder -größen bestand nicht, obwohl es auf der Website schon Hinweise gab, dass dies zukünftig geändert werden sollte.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. über ARD Mediathek kostenlos streamen
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

berritorre 05. Jul 2012

Dropbox ist ja zum Syncronisieren zwischen der Cloud und dem eigenen Rechner (oder...

elgooG 27. Jun 2012

Es kann sowieso nur wage Schätzungen geben und bisher fand ich keine einzige Statistik...

laZee 27. Jun 2012

Bist du dir sicher? Ich glaube nicht, dass der Download legal ist. Es ist nur...

Morkulebus 26. Jun 2012

Wer will schon nach Megaupload als nächstes in den Schlagzeilen stehen?! Finde ich nur...


Folgen Sie uns
       


Transparentes, flexibles OLED von LG - Demo (Display Week)

Auf der Display Week 2018 in Los Angeles zeigt LG nach langer Verzögerung erstmals das transparente und flexible OLED. Auf der Veranstaltung hat LG nur eine Ecke mit einer Maschine dauerhaft gebogen. Gut zu sehen ist, dass die Gegenstände hinter dem Panel gut erkennbar, bei aktivem Display aber kaum sichtbar sind.

Transparentes, flexibles OLED von LG - Demo (Display Week) Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
    Noctua NF-A12x25 im Test
    Spaltlos lautlos

    Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
    2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
    3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

      •  /