Abo
  • Services:

Digitalfotografie: Kodak darf Patente versteigern

Kodak darf seine Patente wie geplant in einer geheimen Auktion verkaufen. Ein New Yorker Insolvenzgericht hat dem Antrag des bankrotten Fotounternehmens stattgegeben. Einen Einspruch von Apple hat der Richter abgewiesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kodak-Unternehmenszentrale in Rochester: Apple-Einspruch abgewiesen
Kodak-Unternehmenszentrale in Rochester: Apple-Einspruch abgewiesen (Bild: Adam Fenster/Reuters)

Das zuständige New Yorker Insolvenzgericht hat Eastman Kodak nach einer mehrstündigen Verhandlung die Erlaubnis erteilt, seine Patente zu versteigern. Mit dem Erlös will das bankrotte Fotounternehmen eine Neuausrichtung finanzieren.

Auktion im August

Stellenmarkt
  1. SoftProject GmbH, Ettlingen
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm

Kodak will die Patente nichtöffentlich versteigern. Dabei bleiben Bieter und ihre Gebote geheim. Lediglich der Käufer und sein erfolgreiches Gebot werden am Ende bekanntgegeben. Diesem Antrag hat Richter Allan Gropper stattgegeben. Kodak kann demnach die Versteigerung am 8. August beginnen. Bis zum 13. August soll feststehen, wer den Zuschlag erhält.

Die Unternehmen Apple und Flashpoint Technologies hatten bei der Anhörung vor dem Insolvenzgericht Einspruch gegen den Verkauf erhoben. Apple und die Ausgründung Flashpoint hatten erklärt, die Rechte an zehn Patenten zu haben, die während einer Zusammenarbeit von Kodak und Apple in den frühen 1990er Jahren entstanden waren. Diesen Einspruch hat Richter Gropper abgewiesen.

1.100 Patente

Kodak besitzt über 1.100 Patente, die sich auf das Aufnehmen, Bearbeiten und Teilen von Digitalfotos beziehen. Der Wert des Pakets wird auf über zwei Milliarden US-Dollar geschätzt. Seit 2001 hat Kodak nach eigenen Angaben durch Lizenzierung der Patente an Unternehmen wie Samsung, LG, Motorola und Nokia über drei Milliarden US-Dollar eingenommen. Seit August 2011 versucht Kodak, das Patentpaket zu verkaufen. Bislang hat sich aber noch kein Käufer gefunden.

Eastman Kodak musste Anfang 2012 Insolvenz anmelden, nachdem der Versuch gescheitert war, das Fotounternehmen als Hersteller für Tintenstrahldrucker zu etablieren. Seither hat Kodak einige Geschäftsbereiche verkauft, darunter die Produktion von digitalen Fotoapparaten, Camcordern und Bilderrahmen sowie seine Onlineplattform Kodak Gallery Online.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 4,25€

Earlchaos 03. Jul 2012

Wann stampft Apple eigentlich die Produktion von Hard- und Software ein und trollt nur...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /