Nevada: Apple baut Rechenzentrum nur gegen Steuervergünstigungen

Ein neues Rechenzentrum und ein Business-Center von Apple würden Arbeitsplätze nach Nevada bringen. Doch der Konzern kommt nur, wenn Steuervergünstigungen in Höhe von 87 Millionen US-Dollar gewährt werden.

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Apple-Chef Tim Cook auf der Apple Worldwide Developers Conference 2012 in San Francisco
Apple-Chef Tim Cook auf der Apple Worldwide Developers Conference 2012 in San Francisco (Bild: Stephen Lam/Reuters)

Apple will im US-Bundesstaat Nevada ein Rechenzentrum errichten und fordert von der Regierung eine Steuervergünstigung in Höhe von 87 Millionen US-Dollar. Das berichtet das Reno Gazette Journal. Der US-Computerkonzern werde in den kommenden zehn Jahren im Norden Nevadas 1 Milliarde US-Dollar investieren, wenn die Steuersubvention genehmigt wird.

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Eine erste Entscheidung der Regierungsvertreter soll in diesen Tagen erfolgen, Baubeginn könne frühestens im August 2012 sein.

Das Apple-Rechenzentrum für Cloud-Computing soll im Osten der Stadt Sparks entstehen. Dazu kommt ein Business-Center in Reno. Direktor Steve Hill vom Amt für Wirtschaftsentwicklung erklärte dem Reno Gazette Journal, dass der Standort für Apple wegen der größeren Nähe zum Hauptsitz in Cupertino interessant sei, der rund vier Autostunden entfernt liege. Das sei günstiger gelegen als ein geplanter Standort Apples in Oregon, erklärte Hill.

Apple betreibt auch ein Rechenzentrum in Maiden im US-Bundesstaat North Carolina, das bis Jahresende komplett auf erneuerbare Energien umgestellt werden soll.

Apples weltweites Netzwerk für Steuervergünstigungen

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Die Steuersubvention komme zu 82 Prozent von der lokalen Regierung und senkt Apples Abgaben um 79 Prozent. In den kommenden zehn Jahren erwartet die Regierung Steuereinnahmen von Apple in Höhe von 16 Millionen US-Dollar. Eine Ansiedlung von Apple bedeute 41 Arbeitsplätze im Rechenzentrum und 200 Zeitverträge, so eine Analyse von Applied Economics und andere Berechnungen. Der Bau des Rechenzentrums würde 580 Menschen beschäftigen und rund 100 Millionen US-Dollar in die wirtschaftlich schwache Region bringen.

Bei einer Ansiedlung großer Konzerne ist die Forderung nach Steuerbefreiungen und billigen staatlichen Infrastrukturleistungen weltweit üblich. Die New York Times berichtete im April 2012, dass ein Büro von Apple in Reno Teil eines Systems von Ansiedlungen sei, mit dem Apple jährlich Milliarden Steuern einspare. Dazu zählten Standorte in Irland, den Niederlanden, Luxemburg und auf den britischen Jungferninseln, einige davon umfassen kaum mehr als einen Briefkasten und ein kleines Büro.

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neocron 28. Jun 2012

Es handelt sich nicht um erpressung! Soziale verantwortung liegt beim Staat und nicht...

neocron 28. Jun 2012

In magdeburg bekommst du als Student 160 Euro bar auf die Hand, wenn du deinen...

neocron 28. Jun 2012

Es ist keine erpressung! Den deal nicht anzunehmen haette fuer Nevada keinen schaden...

neocron 28. Jun 2012

Aber dann nur im ersten jahr. Jedes jahr danach waeren es 100 mio in die staatskasse...

Anonymer Nutzer 27. Jun 2012

Vergesst das mal schön brav. Das sind alles Unternehmen, die Gewinne maximieren. Dass...



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