Targobank: Bank und E-Plus bieten NFC zum Aufkleben

Ein Handy, das so tut, als ob es NFC-Technologie bietet. Möglich wird das durch einen Aufkleber der Targobank. Partner ist der Mobilfunkbetreiber E-Plus. Interaktion mit dem Mobilfunknetz gibt es keine, außer einer SMS.

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NFC-Kleber
NFC-Kleber (Bild: Targobank)

Die Targobank, ehemals Citibank, bietet einen Aufkleber für das Handy, der mobiles Bezahlen auf Basis der NFC-Technologie (Near Field Communication) ermöglicht. Das gab das Unternehmen bekannt. Zunächst werden in einer ersten Pilotphase im Juli 2012 Mitarbeiter der Targobank und der E-Plus-Gruppe sowie Kunden in einer Testregion den Mastercard-Bezahlchip nutzen.

"Der Bezahlchip agiert nicht mit dem Handy oder mit dem Mobilfunkbetreiber. Das Angebot ist auch nicht auf E-Plus-Nutzer beschränkt", sagte ein Targobank-Sprecher Golem.de. "Mit diesem Bezahlchip bieten wir eine Möglichkeit, dass jeder sich an die Thematik heranwagen kann und erleben kann, wie NFC funktioniert. Und zwar egal mit welchem Handy, es gibt ja erst wenige Mobiltelefone, die NFC können."

Ab Spätsommer 2012 werde der Mastercard-Bezahlchip zusammen mit einer klassischen Mastercard-Kreditkarte ohne zusätzliche Kosten ausgegeben. Der Aufkleber hat ungefähr die Größe eines Drittels einer Kreditkarte. Der Bezahlchip soll über eine Klebevorrichtung auf der Rückseite des Mobiltelefons angebracht werden können. "Dank der Kooperation mit E-Plus werden wir das Zukunftsfeld des mobilen Bezahlens strategisch weiter ausbauen und unser Wachstum unterstützen", sagte Jürgen Lieberknecht, Vorstand für Produktmanagement & Marketing der Targobank.

Beträge werden wie bei der klassischen Kreditkarte vom angegebenen Referenzkonto abgebucht. Ein Konto-SMS-Service der Targobank informiert über die Kontobewegungen nach jeder Transaktion.

Auch die deutschen Sparkassen setzen auf eine schnellere Einführung von NFC in Verbindung mit der Geldkarte. Michaela Roth vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband erklärte im Januar 2012: "Im August 2012 beginnt die bundesweite NFC-Einführung. 16 Millionen der insgesamt 45 Millionen Sparkassen-Cards werden bis Jahresende ausgetauscht, die übrigen folgen."

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