Abo
  • Services:
Anzeige
Verbreitung von Zeus im Juni 2012
Verbreitung von Zeus im Juni 2012 (Bild: Microsoft)

Botnet: Microsoft nennt zwei mutmaßliche Betreiber von Zeus

Verbreitung von Zeus im Juni 2012
Verbreitung von Zeus im Juni 2012 (Bild: Microsoft)

Nach der Stilllegung großer Teile des Botnetzes Zeus hat Microsoft zwei Verdächtige ermittelt, die das kriminelle Netzwerk betrieben haben sollen. Die Männer sind wegen Vergehen in Verbindung mit Zeus bereits in Haft.

In einem Blogbeitrag von Microsofts Digital Crimes Unit hat das Unternehmen den aktuellen Stand der Ermittlungen zu den Botnetzen mit der Malware Zeus vorgelegt. Einige der Netze hatte Microsoft im März 2012 abgeschaltet, noch immer sollen weltweit aber Millionen Rechner unter der Kontrolle der Malware sein. In einer aktuellen Grafik zählt Microsoft alleine in Nordamerika im Juni 2012 noch rund eine halbe Million infizierte PCs.

Die ersten Klagen gegen die Betreiber der Zeus-Netze hatte Microsoft gegen unbekannt erhoben, nun kann das Unternehmen aber zumindest zwei Namen nennen: Yevhen K. und Yuriy K. sind die Beschuldigten. Laut Microsoft befinden sich die beiden Männer bereits in Großbritannien in Haft wegen Vergehen in Verbindung mit Zeus. Das Material, das die beiden auch in den USA belastet, will Microsoft dem FBI übergeben.

Anzeige

Der Softwarekonzern betont ausdrücklich, dass die Ermittlungen weitergehen und es trotz großer Anstrengungen nicht gelungen sei, mehr Personen als die beiden Beschuldigten zu identifizieren. Die Domains der Kontrollserver für die verschiedenen Zeus-Netze wurden bei der Aktion im März 2012 weitgehend abgeschaltet, Microsoft will dafür sorgen, dass das so bleibt.

Wie das Unternehmen in seinem Blog auch schreibt, war es nicht das Ziel, die Zeus-Netze auf einen Schlag abzuschalten, sondern das Geschäftsmodell der Cyberkriminellen unattraktiv zu machen. Das sieht Microsoft weitgehend als erreicht an, unter anderem, weil von den Zeus-Rechnern weniger Phishing-Mails verschickt wurden.

Phising ist aber nur eine Funktion des Zeus-Trojaners, der seinerseits über Mails und Drive-by-Downloads verbreitet wird. Mit der Malware ist es auch möglich, über Man-in-the-Middle-Angriffe Zugangsdaten zu Bankkonten zu stehlen. Einmal installiert, überwacht der Trojaner die Onlineaktivitäten der Opfer und startet beim Besuch bestimmter Bank- oder E-Commerce-Webseiten einen Keylogger, um jeden Tastenanschlag aufzuzeichnen. So können Angreifer die Zugangsdaten für Bankkonten und Onlineshops ausspähen.

Microsoft hat seit 2007 rund 13 Millionen mutmaßliche Infektionen mit Zeus gezählt, allein 3 Millionen in den USA. Weltweit wurden bis zum März 2012 mehrere Botnetze mit Millionen von Rechnern auf Basis von Zeus betrieben. Die Klagen gegen unbekannt und die beiden nun beschuldigten Männer sind unter zeuslegalnotice.com einsehbar.


eye home zur Startseite
Schattenwerk 03. Jul 2012

War nicht einmal lustig :(



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Starnberg bei München
  2. T-Systems International GmbH, Berlin, München, Leinfelden-Echterdingen, Wolfsburg, Bonn
  3. T-Systems International GmbH, verschiedene Einsatzorte
  4. CAL Consult GmbH, Nürnberg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 485,00€ (Vergleichspreis 529€)
  2. 299,00€
  3. 1.029,00€ + 5,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Debatte nach Wanna Cry

    Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?

  2. Drohne

    DJI Spark ist ein winziger Spaßcopter mit Gestensteuerung

  3. Virb 360

    Garmins erste 360-Grad-Kamera nimmt 5,7K-Videos auf

  4. Digitalkamera

    Ricoh WG-50 soll Fotos bei extremen Bedingungen ermöglichen

  5. Wemo

    Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge

  6. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  7. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  8. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  9. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  10. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  1. Re: Warum sind die Flügel nicht einklappbar?

    LASERwalker | 09:37

  2. Wenn ich so an meinen alten Arbeitgeber denke...

    textract | 09:29

  3. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    renegade334 | 09:26

  4. Re: Coole Sache aber,

    Bruce Wayne | 09:20

  5. Re: Wirklich nicht umweltfreundlich?

    TW1920 | 09:20


  1. 09:02

  2. 08:28

  3. 07:16

  4. 07:08

  5. 18:10

  6. 10:10

  7. 09:59

  8. 09:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel