Sieben Jahre Zeit waren für viele, zu viele Anwender nicht genug, um sich von Windows XP zu verabschieden - so lange ist das Support-Ende am 8. April 2014 schon bekannt. Sowohl Nutzer, die ihren PC nur für Standardaufgaben einsetzen, als auch Poweruser müssen sich endlich bewegen.
Schnellere SQL-Abfragen mit Apache Hive, eine verbesserte Mapreduce-Abfrage mit Tez und eine lange geforderte Suche sind die Komponenten, mit denen Hortonworks Hadoop weiterhin als Vorreiter im Bereich Big Data behaupten will. Die Investition Intels in Cloudera schürt die Angst vor einer Fragmentierung.
Über ein API sollen sich SIMD-Anweisungen in Javascript einbinden lassen, um rechenintensive Anwendungen zu beschleunigen. Das API ist im Firefox integriert, Chrome soll ebenso folgen wie die Standardisierung in ECMAScript Version 7.
Facebook hat seine PHP-basierte Programmiersprache Hack offiziell als Open Source allgemein verfügbar gemacht. In der PHP-Community dürfte die Sprache eine lebhafte Diskussion auslösen.
Während Amazon schon lange über einen "kompletten virtuellen Desktop in der Cloud" redet, hat VMware dazu jetzt vollendete Tatsachen geschaffen. Horizon heißt dessen neuer Desktop-as-a-Service, für den es bereits leistungsstarke Implementierungen gibt.
Chromebooks verwenden Googles Betriebssystem Chrome OS und können keine klassischen Microsoft-Windows-Applikationen nutzen - doch für manchen geschäftlichen Nutzer wäre das durchaus interessant. VMware will mit Google nun eine Lösung entwickeln.
Ein aktuelles Abbild von Valves SteamOS-Beta erlaubt die Nutzung von Bios-Rechnern und einen Dual-Boot. Die Funktionen stammen von Ye Olde SteamOSe, die Hacker sind Valve aber um einiges voraus.
Auch wenn Microsoft den Support für Windows XP ab dem 8. April 2014 weitgehend einstellt, lässt sich der Betriebssystem-Oldie weiterhin installieren und aktivieren. Vor allem für Tests beim Umstieg von Firmen kann das nützlich sein.
Am 8. April 2014 ist endgültig Schluss mit Updates für Windows XP, wiederholt Microsoft seit langem. Doch der Antivirus-Support geht in die Verlängerung - noch bis Mitte 2015 wird es dafür Updates geben, teilte Microsoft überraschend mit.
Angreifern ist das Defacement der Webseite des OpenSSL Project gelungen. Die Code Repositories wurden laut den Betreibern überprüft, ohne dass eine Manipulation festgestellt werden konnte.
Seit vier Jahren arbeitet Facebook bereits an HHVM, kurz für Hiphop Virtual Machine for PHP. Die aktuelle Version 2.3 ist mittlerweile mit zahlreichen PHP-Frameworks kompatibel, unterstützt FastCGI und ist bei Wordpress um ein Vielfaches schneller als das Standard-PHP.
Googles Javascript-Alternative Dart soll standardisiert werden. Die Ecma, die bereits Javascript standardisiert hat, will nun auch einen Dart-Standard festlegen.
Update Google hat überraschend mit der Verteilung von Android 4.4.2 für viele Nexus-Modelle begonnen. Das Update auf Android 4.4.1 wird bei vielen Nutzern übersprungen, so dass sie direkt die aktuelle Version erhalten.
Der Anteil der Windows-XP-Nutzer ist in den vergangenen Monaten stabil geblieben. Microsoft wird dennoch nicht müde, immer neue Warnungen vor dem Supportende auszugeben.
Docker erlaubt es, Apps in Container zu verpacken, die überall laufen - sowohl auf dem Notebook des Entwicklers als auch direkt auf einem Server oder einer virtuellen Maschine. Die neue Version 0.7 unterstützt nun offiziell alle Linux-Distributionen und bietet sechs weitere wesentliche Neuerungen.
Google hat seinen potenziellen Javascript-Nachfolger Dart in der Version 1.0 veröffentlicht. Im Vergleich zu den ersten Versionen soll Dart deutlich schneller sein, und darin geschriebene Web-Apps laufen dank dart2js in allen modernen Browsern.
Mit dem Nexus 5 hat Google Android 4.4 vorgestellt, das in weiten Teilen den Nutzerkomfort verbessert. Die Telefon-App, Hangouts und der E-Mail-Client wurden erweitert, der neue Fotoeditor ermöglicht zudem eine umfangreiche Bildbearbeitung.
Im Linux-Kernel 3.12 ist der Algorithmus des On-Demand-Governors angepasst worden. Das soll nicht nur den Energieverbrauch verringern, sondern auch die Leistung teils deutlich verbessern. Linus Torvalds denkt derweil über einen Bugfix-Release nach.
Laut Statcounter ist Windows XP Ende September 2013 immer noch auf 14 Prozent aller Rechner in Deutschland zum Einsatz gekommen. Darum warnt Microsoft erneut vor den Sicherheitsbedrohungen durch die zwölf Jahre alte Software.
In der aktuellen Version 4.3 der Virtualisierungssoftware Virtualbox lassen sich Gastsysteme per Multitouch steuern. Mit einem neuen virtuellen Treiber können Webcams direkt an Gastsysteme durchgereicht werden.
Der Linux-Kernel 3.12 steht ab sofort als erster Release Candidate zum Testen bereit. Linus Torvalds bezeichnet die aktuelle Version als "mehr oder weniger normal". Etwa 73 Prozent der Änderungen betreffen diverse Treiber, 12 Prozent betreffen die Systemarchitektur und 6 Prozent die Dateisysteme.
Oracle hat das Java Developer Kit 8 als Developer Preview freigegeben. Der endgültige Erscheinungstermin wurde mehrfach verschoben. Im März 2014 soll Java 8 veröffentlicht werden.
Linux 3.11 erhält zahlreiche Änderungen im Grafikstack. Außerdem lassen sich der Swapspeicher und die Initram komprimieren. Mit einem Patch laufen Windows-RT-Apps mit Wine. Die Änderungen sind allerdings recht überschaubar.
Mit Access bietet Parallels jetzt eine Software an, die Windows- und OSX-Programme auf das iPad spiegelt. Dort können sie wie native iOS-Apps bedient werden, was wir uns angeschaut haben.
Das Crowdfunding-Experiment für Ubuntus Mobiltelefon Edge droht zu scheitern. Dennoch will Mark Shuttleworth den Ubuntu-Desktop weiter für mehrere Geräte entwickeln. Denn mit dem Computer-Desktop allein könne Canonical kein Geld verdienen.
Die 300 US-Dollar teure Handheld-Konsole Nvidia Shield berechnet Android-Spiele ebenso flott wie hübsch, streamt PC-Titel ohne nennenswerte Verzögerung, und der Akku hält einen Mittelstreckenflug durch. Trotz toller Verarbeitung ist die Zielgruppe aber nur sehr klein.
Die ersten auseinandergenommenen Chromecasts zeigen, dass Googles HDMI-Stick auf einem modifizierten Android und nicht wie angekündigt auf Chrome OS basiert. Die technischen Spezifikationen des Sticks sind mittlerweile ebenfalls bekannt.
Australische Sicherheitsforscher zeigen einen neuen Angriffsvektor auf Verschlüsselung, die auf virtuellen Maschinen stattfindet. Durch Manipulation des Caches von Intel-Prozessoren können sie Schlüssel im Klartext auslesen. Die Abhilfe ist einfach, aber unbefriedigend.
Eine virtuelle GPU namens Virgil für Qemu soll dort installierten Gastsystemen 3D-Beschleunigung bieten. Virgil soll zunächst OpenGL unterstützen, später aber auch Direct3D.
Mit der Veröffentlichung des ersten Release Candidates von Linux 3.11 beginnt dessen Testphase. Zahlreiche Änderungen wurden im Grafikstack umgesetzt. Mit einem Patch laufen Windows-RT-Apps mit Wine.
Microsoft Deutschland verteilt Luftballons, um das Ende von Windows XP zu feiern. Das Unternehmen will die hartnäckig langlebige Software schon lange loswerden.
Mit weniger Ticks, einem neuen Cache für SSDs, Zusatzfunktionen für Btrfs und TCP-Optimierungen ist der Linux-Kernel in Version 3.10 von Linus Torvalds freigegeben worden.
Citrix gibt seine Virtualisierungslösung Xenserver als Open Source frei. Zwar besteht Xenserver zu wesentlichen Teilen aus Open-Source-Software wie dem Hypervisor Xen, dem Linux-Kernel und CentOS, wichtige Komponenten des Xenservers waren aber bisher proprietär.
Ein Oracle-Entwickler erörtert die Möglichkeit, einen Virtualbox-Grafiktreiber für die Bibliothek Mesa zu schreiben. Bisher pflegte Oracle eine eigenständige Grafiklösung.
Die Telekom steigt über ihre Beteiligungstochter T-Venture beim US-Startup Numecent ein. Dieses will mit seiner Cloudpaging genannten Virtualisierungstechnik die Art und Weise, wie Apps genutzt werden, grundlegend verändern.
VMware startet unter dem Namen VMware vCloud Hybrid Service ein eigenes Cloud-Angebot und macht damit unter anderem Amazon Web Services, Google Compute Engine und Microsofts Azure Konkurrenz.
Die neuen Funktionen im Linux-Kernel 3.10 stehen weitgehend fest. Zu den ersten Patches zur Beseitigung von überflüssigen Ticks kommen weitere, die Caching auf SSDs ermöglichen.
Der Linux-Kernel 3.9 ist erschienen. Viel Arbeit haben die Entwickler in den Grafikstack gesteckt. Außerdem wurde der Code des Android-Emulators Goldfisch in dem Hauptzweig des Kernels akzeptiert. Das Dateisystem Btrfs unterstützt Raid 5 und 6.
Adobe hat das Interesse an Flash verloren, das ist zumindest der Eindruck der Entwickler der Spiele-Engine Unity, die daher ihre Unterstützung für Flash einstellen.
Microsoft macht den Nutzern von Windows XP Angst. " Windows XP ist nicht nur das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme, seine Nutzung wird auch immer risikoreicher", mahnt das Unternehmen.
Die Linux Foundation hat die Betreuung des Open-Source-Hypervisors Xen übernommen. An dem Projekt werden sich auch künftig Amazon Web Services, Cisco, Oracle und Samsung beteiligen.
Microsoft erweitert seine unter Modern.IE zusammengefassten Entwicklerwerkzeuge um das Windows Quickstart Kit für Mac-Entwickler, das eine Virtualisierungssoftware für Mac OS X und Windows 8 umfasst.
VMware will im Laufe des Jahres diverse neue Produkte vorstellen, um das komplette Rechenzentrum - Netzwerk, Sicherheit, Storage und Verwaltung - zu virtualisieren. Zudem plant VMware ein eigenes Cloud-Angebot.
Die neuen Funktionen für Linux 3.9 stehen fest. Linus Torvalds hat mit der Veröffentlichung des ersten Release-Kandidaten die Testphase für den nächsten Linux-Kernel eingeleitet.