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Cloud Computing: Opennebula 4.0 erlaubt VM-Snapshots

Neben einem runderneuerten Web-Interface beinhaltet Opennebula 4.0 die Möglichkeit, Schnappschüsse von virtuellen Maschinen zu erstellen.
/ Sebastian Grüner
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Das neue Web-Interface von Opennebula (Bild: Opennebula.org)
Das neue Web-Interface von Opennebula Bild: Opennebula.org

Die Software zum Administrieren einer Infrastructure-as-a-Service-Cloud, Opennebula 4.0, ist erschienen(öffnet im neuen Fenster) . Die wohl auffälligste Neuerung ist das komplett überarbeitete Web-Interface. Die neue GUI erlaubt, die Oberfläche für einzelne Nutzer oder Gruppen individuell anzupassen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, komplette System-Schnappschüsse der eingesetzten virtuellen Maschinen (VM) zu erstellen. Dies wird aber nur für KVM und VMWare unterstützt.

Verwendet werden kann diese Funktion zum Beispiel, um eine VM nach einem bestimmten programmierbaren Zeitplan vom Netz zu nehmen und anschließend wieder verfügbar zu machen. Darüber hinaus lassen sich mit der aktuellen Version von Opennebula die mit einer VM assoziierten Ressourcen verändern, also die Anzahl der CPU-Kerne und der verfügbare Arbeitsspeicher.

Das Entwickler-Team erstellte zudem die Unterstützung für IPv6 und ermöglichte NIC-Hotplugging, um im laufenden Betrieb einfach Netzwerkgeräte hinzuzufügen. Neben dem leicht verbesserten Command-Line-Interface unterstützt Opennebula nun die Möglichkeit, das System selbst zu loggen, und bietet Access-Controll-Lists für Cluster an.

Opennebula 4.0 kann mit Xen 3 oder 4 verwendet werden und erlaubt die Nutzung von CephFS als Datenspeicher. Eine Liste mit weiteren Änderungen(öffnet im neuen Fenster) findet sich online. Der Quellcode von Opennebula 4.0 steht unter der Apache-Lizenz zum Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Das Projekt stellt zusätzlich Binärpakete für CentOS, Debian, Ubuntu sowie Opensuse bereit.


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