Neue Windows Server: Nano bedeutet viel mehr als nur klein

Microsofts neue Nano Server sollen kleiner und dadurch sicherer sein als herkömmliche Server und weniger Speicherplatz brauchen als etwa Core-Server. Sie sind vor allem für Web- und Cloud-Anwendungen in größeren Rechenzentren gedacht. Für wen und für welche Anwendungsfälle lohnt sich der Einsatz?

Artikel von Thomas Joos veröffentlicht am
Facebook-Server in Schweden: Nano Server sind vor allem für große Rechenzentren gedacht.
Facebook-Server in Schweden: Nano Server sind vor allem für große Rechenzentren gedacht. (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images)

Die wohl größte Neuerung von Windows Server 2016 sind die damit veröffentlichten sogenannten Nano Server. Die Bezeichnung für diese spezielle Version seines Server-Betriebssystems ist im Grunde eine Art Versprechen von Microsoft an seine Kunden, das das Unternehmen auch einhält. Denn die Nano Server zeichnen sich durch eine geringe Größe aus, weil von vornherein auf möglichst viele Funktionen und Extras verzichtet wird.

Auch die Treiber fehlen standardmäßig, sie können aber nachinstalliert werden. Alle Hardware-Treiber von Windows Server 2016 sind vollständig kompatibel. Die Einsatzmöglichkeiten sind trotz des Verzichts auf viele Funktionen vielfältig, da die Nano Server den speziellen Bedürfnissen der Anwender entsprechend erweitert werden können.

So arbeiten sie mit den neuen Windows Server Containern zusammen und lassen sich außerdem als Dateiserver einsetzen. Als Virtualisierungs-Host mit Hyper-V ermöglichen sie es Administratoren, deutlich mehr virtuelle Server zur Verfügung zu stellen als mit Core-Servern. Nano Server lassen sich zudem als Webserver auf Basis der Internet Information Services (IIS) einsetzen und unterstützen auch den DNS-Dienst.

Ein Modus, keine weitere Installationsmöglichkeit

Anders als Core-Server sind Nano Server nicht einfach eine weitere Installationsmöglichkeit von Windows Server 2016, die in der Installationsoberfläche auswählbar ist. Sie sind ein spezieller Modus, der über zusätzliche Werkzeuge oder die Powershell bereitgestellt werden muss.

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Microsoft bietet einen bereits installierten Nano Server auf Basis einer VHD-Datei im Rahmen des Downloads der Testversion von Windows Server 2016 TP5 an. Die VHD-Datei muss lediglich als virtuelle Festplatte für eine VM mit Hyper-V eingebunden werden. Danach steht der Nano Server zur Verfügung.

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quasides 28. Jun 2016

naja sinn machen würde es wenn tatsächlich bedeutend weniger overhead ist. umgekehrt...

mikehak 27. Jun 2016

Für welche Elemente am Patchday immer wieder patches bereitgestellt werden, dann ist es...



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