Abo
  • IT-Karriere:

Virtualisierung: Virgil soll Qemu 3D-Beschleunigung bescheren

Eine virtuelle GPU namens Virgil für Qemu soll dort installierten Gastsystemen 3D-Beschleunigung bieten. Virgil soll zunächst OpenGL unterstützen, später aber auch Direct3D.

Artikel veröffentlicht am ,
Qemu soll eine virtuelle GPU mit 3D-Beschleunigung erhalten.
Qemu soll eine virtuelle GPU mit 3D-Beschleunigung erhalten. (Bild: Linux for You/CC-BY 3.0)

Mit dem Projekt Virgil will der Red-Hat-Mitarbeiter und Kernel-Entwickler David Arlie 3D-Beschleunigung in Qemu verfügbar machen. Virgil soll als virtuelle GPU umgesetzt werden und dabei zunächst eine OpenGL-Schnittstelle für Gastsysteme bieten. Später soll eine Direct3D-Schnittstelle hinzukommen, die auch Windows-Gäste nutzen können. Er arbeite bereits seit acht Monaten an Virgil, schreibt Arlie. Nun hofft er auf die Unterstützung von weiteren Entwicklern.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

Virgil besteht aus einer virtuellen GPU für Qemu, dessen OpenGL-Schnittstelle auf Gallium3D und seiner TGSI-Schnittstelle basiert. Zunächst sollen GL 2.1 und GLSL 1.20 unterstützt werden. Für die Kommunikation zwischen Gastsystem und Host kommt VirtIO zum Einsatz. Auf dem Host werden keine Treiber benötigt, Virgil soll direkt mit der GPU dort kommunizieren können, sofern diese ebenfalls OpenGL unterstützt.

Jetzt X.org, später Wayland

Für das Gastsystem hat das Projekt Virgil einen Direct-Rendering-Manager-Treiber (DRM), der als Schnittstelle zum Linux-Kernel dient, etwa zu dessen Speicherverwaltung. Dazu kommt dann noch ein X.org-DDX-Treiber sowie ein Mesa beziehungsweise ein Gallium3D-Treiber, den Desktops und 3D-Anwendungen nutzen können. Gegenwärtig fehlt auch die Unterstützung für Vblank, weshalb Wayland beziehungsweise Weston noch nicht unterstützt werden. Auch diese Funktion will Arlie nachreichen.

Damit könnten KVM/Qemu im Vergleich zu anderen Virtualisierungslösungen aufholen, denn Virtualbox und VMware bieten längst eine 3D-Beschleunigung in ihren virtuellen Maschinen an.

Virgil begann als Forschungsprojekt, wie Arlie in seinem Blog schreibt. Der Code sei gegenwärtig keinesfalls für den produktiven Einsatz gedacht. Er habe aber bereits einige 3D-Spiele zum Laufen gebracht, darunter Openarena und die Gnome-Shell.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Fire HD 8 für 69,99€, Fire 7 für 44,99€, Fire HD 10 für 104,99€)
  2. (aktuell u. a. X Rocker Shadow 2.0 Floor Rocker Gaming Stuhl in verschiedenen Farben je 64,90€)
  3. 337,00€
  4. (u. a. HP 34f Curved Monitor für 389,00€, Acer 32 Zoll Curved Monitor für 222,00€, Seasonic...

Bigfoo29 19. Jul 2013

Da "QEMU für KVM" genauso wie QEMU für Xen das "Original" als Unterbau verwendet, wird...

renegade334 19. Jul 2013

Ich habe diesen Monat habe ich oft 80 Fenster gleichzeitig offen gehabt. Zwischendurch...


Folgen Sie uns
       


Razer Blade Stealth 13 mit GTX 1650 - Hands on (Ifa 2019)

Von außen ist das Razer Blade Stealth wieder einmal unscheinbar. Das macht das Gerät für uns besonders, da darin potente Hardware steckt, etwa eine Geforce GTX 1650.

Razer Blade Stealth 13 mit GTX 1650 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

    •  /