Virtualisierungssoftware: VMware kündigt 900 Beschäftigten

VMware erwartet ein schwaches Jahr und entlässt 900 Mitarbeiter. Im Gesamtjahr werde die Zahl der Beschäftigten dennoch um ungefähr 1.000 steigen, sagte Firmenchef Pat Gelsinger.

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VMware-Chef Pat Gelsinger
VMware-Chef Pat Gelsinger (Bild: VMware)

VMware baut 900 Arbeitsplätze ab. Das entspricht 7 Prozent der Jobs bei dem Hersteller von Virtualisierungssoftware, an dem EMC die Mehrheit hält. Wie das Management am 28. Januar 2013 bekanntgab, sollen die Arbeitsplätze in weniger wichtigen Bereichen des Unternehmens wegfallen, beispielsweise bei der Präsentationssoftware Sliderocket.

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Die Entlassungen sollen 70 bis 80 Millionen US-Dollar kosten, dazu kommen Konsolidierungskosten für einige Geschäftsbereiche in Höhe von 20 bis 30 Millionen US-Dollar. Im Gesamtjahr werde die Zahl der Mitarbeiter dennoch um ungefähr 1.000 steigen, sagte Firmenchef Pat Gelsinger.

Im vierten Quartal 2012 erzielte VMware einen Gewinn von 205,8 Millionen US-Dollar, (47 Cents pro Aktie) nach 200,4 Millionen US-Dollar (46 Cents pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Vor Sonderposten stieg der Gewinn von 62 Cent auf 81 Cent pro Aktie. Die Analysten hatten 78 Cent pro Aktie erwartet. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 1,29 Milliarden US-Dollar.

Im Jahr 2013 erwartet Chief Operating Officer Carl Eschenbach eine schwächere Nachfrage in den USA. Die Aktie brach um 15 Prozent ein.

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VMware übernahm am 23. Juli 2012 für 1,26 Milliarden US-Dollar das Unternehmen Nicira. Mit seinem Softwaresystem NVP bietet Nicira verteilte virtuelle Netzwerke in Cloud-Rechenzentren, die unabhängig von der verwendeten Netzwerkhardware arbeiten sollen.

VMware hatte im August 2012 seine neue Virtualisierungsplattform vSphere 5.1 vorgestellt. Neben technischen Neuerungen gab es auch ein neues Lizenzmodell, mit dem VMware auf heftige Kritik seiner Kunden reagierte. Dabei spielt es keine Rolle mehr, wie viele CPU-Kerne und wie viel RAM in einem Rechner stecken. Auch die Zahl der virtuellen Maschinen und die Menge des virtuellen Speichers sind nicht mehr beschränkt. Stattdessen richtet sich der Lizenzpreis nun, wie zuvor bei vSphere 4, nach der Zahl der Prozessoren.

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