Microsoft:"XP ist das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme"
Microsoft macht den Nutzern von Windows XP Angst. " Windows XP ist nicht nur das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme, seine Nutzung wird auch immer risikoreicher" , mahnt das Unternehmen.
Windows XP wird nur noch bis April 2014 von Microsoft unterstützt.Bild:
Microsoft/Screenshot: Golem.de
Microsoft versucht, Nutzer mit drastischen Aussagen zur Aufgabe von Windows XP zu bewegen. Zum aktuellen Security Intelligence Report(öffnet im neuen Fenster) des Unternehmens heißt es dazu von Microsoft Deutschland: "Windows XP ist nicht nur das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme, seine Nutzung wird auch immer risikoreicher. Im Vergleich zur 64-Bit-Version von Windows 8 sind Windows-XP-Rechner mehr als 56-mal häufiger Opfer von Malware und schädlicher Software, Tendenz steigend. Die Infektionsanfälligkeit der unterschiedlichen Windows-Versionen basiert auf Daten von mehr als 600 Millionen Computern weltweit."
Bild 1/84: Es war einmal... Windows XP. Anfangs gewöhnungsbedürftig viele Farben, und doch gewöhnten sich viele schnell an die neue Optik.
Bild 2/84: Es war einmal... Windows XP. Anfangs gewöhnungsbedürftig viele Farben, und doch gewöhnten sich viele schnell an die neue Optik. (Screenshots: Andreas Sebayang/Golem.de)
Bild 3/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 4/84: Die Screenshots haben wir auf einem rund acht Jahre alten Vaio FS-115 aufgenommen. Der Rechner ist sogar noch in Betrieb, ...
Bild 5/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 6/84: ... um im Notfall veraltete Software ausführen zu können. Das Windows wurde aber häufiger neu installiert. Auffällig: viele Farben und das neue Systemsteuerungskonzept, an das sich bis heute nicht alle gewöhnen können.
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Bild 8/84: Damals waren die Bildschirmschoner noch einfach.
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Bild 10/84: Weg mit den Farben. Windows-2000-Nutzer freuten sich über das Zurückstellen der ehemals modernen Oberfläche.
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Bild 12/84: Diese Ansicht ließ so manchen ganz schnell den Total oder Speed Commander installieren.
Bild 13/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 14/84: Hilfe naht: Immerhin war der Hund niedlicher als die nervige Office-Klammer - und man konnte ihn mit einem Klick abschalten.
Bild 15/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 16/84: Programmzugriff und -standards kamen mit dem Service Pack 1.
Bild 17/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 18/84: Hier hat sich eigentlich nicht viel getan. Das Deinstallieren von Programmen ist unter Windows 8 noch genauso aufgebaut. Heutzutage kann der Anwender aber deutlich mehr Informationen einblenden.
Bild 19/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 20/84: Damals musste mehr gescrollt werden. Nur vier Inhalte waren gleichzeitig sichtbar. Unter Windows 8 sind es 12 und an eine anpassbare Fenstergröße war noch nicht zu denken.
Bild 21/84: Damals musste mehr gescrollt werden. Nur vier Inhalte waren gleichzeitig sichtbar. Unter Windows 8 sind es zwölf und an eine anpassbare Fenstergröße war noch nicht zu denken.
Bild 22/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 23/84: Sonys Vaio Control Center ist korrekt in der Systemsteuerung eingebunden. Das war damals eher die Ausnahme.
Bild 24/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 25/84: Unser Testrechner mit geradezu luxuriöser RAM-Ausstattung. Das hilft aber nichts. Im Vergleich zu heutigen Rechnern ist die Kiste mit ihrem Einkernprozessor einfach lahm.
Bild 26/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 27/84: Hier hat sich auch nichts geändert in den vergangenen zehn Jahren. Allerdings stellen wir fest: Bei der Neuinstallation haben wir offenbar den Treiber für Sonys i.Link vergessen.
Bild 28/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 29/84: In der Hochzeit der Angriffe auf Windows XP kam dieses Tab in den Systemeigenschaften dazu.
Bild 30/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 31/84: Bis Vista musste der Nutzer eine Webseite und natürlich den Internet Explorer für Windows Updates bemühen. Und die war damals wie heute gelegentlich unzuverlässig.
Bild 32/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 33/84: An der Computerverwaltung sah man Windows XP sein Alter an. Hier endet die "Teletubby"-Oberfläche.
Bild 34/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 35/84: Die Symbole stammen aus der Urzeit der Windows-Rechner. Vor allem das Symbol der Komponentendienste fällt hier auf.
Bild 36/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 37/84: Das Netzwerk war damals noch etwas schwieriger in der Bedienung.
Bild 38/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 39/84: Vor allem beim WLAN...
Bild 40/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 41/84: ... nervt Windows XP.
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Bild 43/84: WPA-Schlüssel musste man damals noch zweimal und ohne Anzeige der Zeichen eingeben. Und wehe man vertippte sich bei sicheren und komplexen Passwörtern.
Bild 44/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 45/84: Die Aufgaben oberhalb der Symbole blendet so mancher Anwender aus.
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Bild 47/84: Lieber die veraltete Treiber-CD benutzen. Treiber per Windows-Update waren eher selten verfügbar.
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Bild 49/84: Mit dem Service Pack 2 kam das Sicherheitscenter, das in neueren Windows-Versionen in Wartungscenter umbenannt wurde. Es sollte die Sicherheit von Windows XP erhöhen.
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Bild 51/84: Die "Ich brauch keinen Virenscanner"-Fraktion wurde ordentlich genervt. Mit positiven Effekten auf die Sicherheit der Rechner. Nur wenige Nutzer beschränkten ihr Konto auf Standardrechte. Das wurde erst mit Windows Vista leichter in der Handhabung.
Bild 52/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 53/84: Mit automatischen Updates machte Microsoft die Rechner sicher und wies den Anwender auf mögliche Probleme hin.
Bild 54/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 55/84: Es wurden nicht nur das Betriebssystem, sondern auch Komponenten aktualisiert.
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Bild 57/84: Auf alten Rechnern ist das eine langwierige Prozedur.
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Bild 59/84: Outlook Express unter Windows XP
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Bild 61/84: Mit dem Media Player versuchte Microsoft, moderne und alte Optik zu vereinen.
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Bild 63/84: Dementsprechend wird die Titelleiste des aktiven Fensters dementsprechend auf Wunsch versteckt.
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Bild 65/84: Es war einmal: das Startmenü.
Bild 66/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 67/84: Auf einen alten XP-Rechner gehört eine alte Office-Installation.
Bild 68/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 69/84: Das Startmenü hatte keinen Fokus-Schutz. Wenn eine Anwendung etwas mitteilen wollte, schloss es sich sofort.
Bild 70/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 71/84: Der Taskmanager wurde erst mit Windows 8 gründlich überarbeitet.
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Bild 73/84: Netzwerkbeobachtung unter Windows XP
Bild 74/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 75/84: Das Microsoft Network (MSN)
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Bild 77/84: Ohne Rechnungsadresse geht's nicht.
Bild 78/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 79/84: Unter Windows XP war nur der Installer für das Herunterladen der Installation installiert.
Bild 80/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 81/84: Anbindung an E-Mail-Adressen waren damals noch etwas Neues und Optionales. Heute kann der Nutzer ohne solche Zugänge vieles nicht tun.
Bild 82/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
Bild 83/84: Ab April 2014 wird es keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP geben. Microsoft stellt den Support ein.
Bild 84/84: Windows XP (Screenshot Golem.de/Andreas Sebayang)
In weniger als einem Jahr endet die Ära von Windows XP. Am 8. April 2014 hört laut Microsofts Lifecycle-System die Unterstützung für das Betriebssystem auf, das Ende Oktober 2001 erstmals die DOS-basierten und NT-basierten Windows-Versionen zusammenführte.
Windows XP ist zum Teil bis heute unverzichtbar , heißt es in einem Golem.de-Rückblick. Nicht jede alte Software läuft unter Windows Vista, Windows 7 oder Windows 8. Auch nicht in den Kompatibilitätsmodi. Das hat auch Microsoft eingesehen und die Windows-7-Professional-Lizenz mit dem kostenlosen XP-Mode ausgestattet. Die virtuelle Maschine hilft so mancher Firmensoftware weiterzuarbeiten und erforderte keine Extralizenz. Und Windows XP wird in großen Firmen noch verwendet. Den XP-Mode hat Microsoft für Windows 8 eingestellt. Auch unter Windows 7 wurde der Modus nicht ordentlich gepflegt.
Microsoft Deutschland betont, dass auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Umstieg von Windows XP auf ein aktuelleres Betriebssystem empfiehlt(öffnet im neuen Fenster) . Die Behörde rät jedoch, "spätestens bis zum Zeitpunkt des Endes der Herstellerunterstützung auf ein alternatives aktuelles Betriebssystem dieses oder eines anderen Herstellers zu wechseln."