• IT-Karriere:
  • Services:

Virtualisierung: Linux Foundation übernimmt Xen

Die Linux Foundation hat die Betreuung des Open-Source-Hypervisors Xen übernommen. An dem Projekt werden sich auch künftig Amazon Web Services, Cisco, Oracle und Samsung beteiligen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Linux Foundation übernimmt die Betreung des Hypervisors Xen.
Die Linux Foundation übernimmt die Betreung des Hypervisors Xen. (Bild: Xen)

Unter einem sogenannten Collaborative Project hat die Linux Foundation die Betreuung des Hypervisors Xen übernommen. Dort soll der quelloffene Hypervisor weiterentwickelt werden. Bislang war vornehmlich Citrix für die Betreuung der Xen-Community und die Entwicklung des Hypervisors Xen mitverantwortlich.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring
  2. über duerenhoff GmbH, Wiesbaden

In seinem Collaborative Project zu Xen hat die Linux Foundation weitere Unternehmen hinzugeholt, darunter Amazon Web Services, AMD, Bromium, Calxeda, CA Technologies, Cisco, Google, Intel, Oracle, Samsung und Verizon, die als Gründungsmitglieder eingetragen sind. Citrix wird sich nach wie vor an dem Projekt beteiligen. Citrix bietet Xen auch in seinen kommerziellen Lösungen an.

Damit kümmert sich die Linux Foundation um die zweite große Open-Source-Virtualisierungslösung. Der im Linux-Kernel integrierte Hypervisor KVM steht ebenfalls unter ihrer Ägide. Linux sei damit bestens für die Virtualisierung gerüstet, schreibt der Leiter der Linux Foundation, Jim Zemlin. Mit KVM und Xen gebe es unterschiedliche Virtualisierungslösungen, die unter ihren jeweiligen Einsatzgebieten ihre individuellen Stärken ausspielen können.

Dass sich Amazon an dem Projekt beteiligt, kommt nicht von ungefähr, denn seine Elastic Compute Cloud (EC2) setzt auf Xen. Mit der Kooperation der anderen Partner wächst der Druck auf VMware, das ähnliche kommerzielle Produkte anbietet oder anbieten will. Vor wenigen Wochen hatte VMware Pläne für ein eigenes Cloud-Angebot vorgestellt, das das komplette Rechenzentrum virtualisieren soll, darunter Netzwerk und Storage, und dazu die Verwaltung und die Sicherheit übernimmt.

Die gemeinnützige Linux Foundation betreut unter anderem die Projekte Meego, Tizen oder das kürzlich initiierte Opendaylight, das ein Framework für Software Defined Networking bereitstellen will. Linux-Vater Linus Torvalds wird ebenfalls von der Linux Foundation unterstützt, er ist dort Angestellter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /