Numecent: Telekom setzt auf Cloudpaging

Die Telekom steigt über ihre Beteiligungstochter T-Venture beim US-Startup Numecent ein. Dieses will mit seiner Cloudpaging genannten Virtualisierungstechnik die Art und Weise, wie Apps genutzt werden, grundlegend verändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom investiert in Numecent.
Telekom investiert in Numecent. (Bild: Numecent)

Cloudpaging soll es ermöglichen, Apps aus der Cloud ohne vorherigen Download so zu nutzen, als wären sie lokal installiert. Die vom US-Startup Numecent entwickelte Technik funktioniert mit allen Windows-Anwendungen und mit Windows selbst. Künftig soll sie auch mit Linux- und Android-Apps funktionieren.

Stellenmarkt
  1. IT-Koordinator II Anwendungsentwicklung (m/w/d)
    WEMAG Netz GmbH, Schwerin
  2. Specialist Business Intelligence & Reporting (m/w/d)
    ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
Detailsuche

Die Anwendungen werden vorab virtualisiert, verschlüsselt und in "Pages" genannte Fragmente aufgeteilt. Um eine App oder virtuelle Maschine zu starten, soll es in aller Regel ausreichen, rund 5 Prozent der Pages einer Anwendung herunterzuladen. So werden die Anwendungen lokal auf dem Rechner des Nutzers ausgeführt, können aber 20- bis 100-mal schneller genutzt werden, als wenn sie zuvor heruntergeladen und installiert werden müssten.

Numecent will mit seinem Ansatz jede Windows, Linux- und Android-Anwendung cloudfähig machen und sogar Plugins einzeln ausliefern können. Auch das gesamte Betriebssystem und sehr große virtuelle Maschinen sollen sich mit Cloudpaging ausliefern lassen.

Auf dem Rechner des Nutzers läuft der Jukebox Player mit einer virtuellen MMU (Memory Manager Unit), die einzelne Pages bei Bedarf anfordert. Greift ein Nutzer nun auf eine so aufbereitete Anwendung in der Cloud zu, lädt sein Rechner einige "Pages", also zuvor erstellte Anwendungsfragmente, über HTTP oder HTTPS herunter. Ausgeführt werden die Anwendungen vom Jukebox Player in einer mit AES mit 256 Bit verschlüsselten Sandbox.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das von Osman Kent, einem der Gründer und langjährigem Chef von 3Dlabs, und Arthur Hitomi gegründete Unternehmen erhält jetzt in einer von der Telekom-Tochter T-Ventures angeführten Finanzierungsrunde 13,6 Millionen US-Dollar. Das Geld will Numecent nutzen, um in die Bereiche Vertrieb, Marketing und Entwicklung zu investieren. Denn das derzeit für Windows entwickelte Cloudpaging soll künftig auch für Linux, Android und andere mobile Plattformen zur Verfügung stehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Joe Feise 03. Jun 2013

Citrix lässt sich nicht mit dieser Technologie vergleichen. Mit Citrix werden...

Joe Feise 03. Jun 2013

"Hört sich irgendwie wie citrix an" Citrix lässt sich nicht mit dieser Technologie...

TC 30. Mai 2013

+1 ^^

Stefan Matyba 30. Mai 2013

Als Startup würde ich numecent nicht bezeichnen. Ehemals Endeavors und die gibt es seit...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation
Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.

Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
Artikel
  1. Digitalisierung: 500-Euro-Laptops für Lehrer leistungsfähig und gut nutzbar
    Digitalisierung
    500-Euro-Laptops für Lehrer "leistungsfähig und gut nutzbar"

    Das Land NRW hat seine Lehrkräfte mit Dienst-Laptops ausgestattet. Doch diese äußern deutliche Kritik und verwenden wohl weiter private Geräte.

  2. Volkswagen Payments: VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken
    Volkswagen Payments
    VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken

    Volkswagen entlässt einem Bericht nach einen Mitarbeiter, nachdem dieser Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit von Volkswagen Payments äußerte.

  3. Frequenzen: Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne
    Frequenzen
    Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne

    Jochen Homann könnte vor seinem Ruhestand noch einmal Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica erfreuen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /