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Applikationsframework: Streit um Vertx

In der Verwirrung um das Anwendungsframework Vertx haben Red Hat und VMware in einer gemeinsamen Mitteilung betont, dass der Erfolg des Projekts vorrangig sei. Hintergrund der Auseinandersetzung ist der Wechsel des Projektleiters Tim Fox von VMware zu Red Hat.

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Über die Zukunft de Vertx-Projekts wollen Red Hat und VMware entscheiden.
Über die Zukunft de Vertx-Projekts wollen Red Hat und VMware entscheiden. (Bild: Vertx)

In einer gemeinsamen Erklärung haben Red Hats Vizepräsident Mark Little und VMwares Senior Director Alexis Richardson mitgeteilt, dass beiden Firmen der Erfolg des Vertx-Projekts wichtig sei. Diese Mitteilung bezieht sich auf eine Debatte über die Zukunft des Projekts, die durch den Wechsel des Projektleiters Tim Fox von VMware zu Red Hat ausgelöst wurde.

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Fox hatte zum ersten Januar 2013 seinen neuen Job bei Red Hat begonnen. Kurz vor dem Jahreswechsel hatte ihm sein ehemaliger Arbeitgeber VMware mitgeteilt, er müsse die Domain des Projekts sowie die Blogseite, die Google-Groups-Seite und den Github-Server, die er auf seinen Namen registriert hatte, an VMware übergeben. Fox war bei VMware für die Entwicklung des Applikationsframeworks für Java verantwortlich. Vertx selbst steht unter der Apache-Lizenz 2.0.

Unsicherheit in der Community

Fox sei davon ausgegangen, dass er auch nach seinem Wechsel zu Red Hat Vertx als Leiter betreuen werde, denn es handele sich ja um ein Open-Source-Projekt, schrieb er. Er habe bei VMware um eine entsprechende Genehmigung gebeten, die aber abgelehnt worden sei. Verhandlungen zwischen den beiden Firmen hätten bis zu seinem offenen Brief am 8. Januar 2013 zu keinem Ergebnis geführt.

Die jetzt veröffentlichte Mitteilung von Red Hat und VMware soll die Unsicherheit der Vertx-Community beilegen. Es sei im gemeinsamen Interesse der beiden Firmen, das bislang erfolgreiche Projekt weiterzuführen. Die Arbeit von Tim Fox sei für das Projekt unverzichtbar und es gebe keinen Grund, auf seine wertvolle Mitarbeit zu verzichten, heißt es in der Mitteilung.

Fork noch möglich

Red Hat und VMware diskutieren weiterhin über verschiedene Lösungen; darunter sind auch Vorschläge aus der Community. Unter anderem werde überlegt, das Projekt einer Open-Source-Stiftung zu übergeben. Fox schließt aber einen Fork noch nicht aus.

Vertx ist ein Applikationsframework, das auf der Java Virtual Machine läuft und vorrangig für Webapplikationen gedacht ist. Es lässt sich als Alternative zu Node.js nutzen. Das API von Vertx kann über Java, Javascript, Groovy, Ruby oder Python angesprochen werden.



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