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Video-Codec

Linux-Nutzer müssen weiter auf GPU-Beschleunigung in Chrome warten. (Bild: Christopher Michel, flickr.com) (Christopher Michel, flickr.com)

Google: Chrome bekommt keine Linux-Hardwarebeschleunigung

Trotz jahrelanger Arbeit und verfügbarer Patches unterstützt der Chrome-Browser keine Hardwarebeschleunigung unter Linux. Das zuständige Team hat darüber hinaus auch keine Pläne, die Funktion aktiv zu unterstützen, da die Treiber zu schlecht seien, heißt es in einer aktuellen Mitteilung.
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Mit AV1 wird die Bitrate von Videos reduziert, das sollte Smartphone-Nutzer freuen. (Bild: Bay Ismoyo/AFP/Getty Images) (Bay Ismoyo/AFP/Getty Images)

Facebook: AV1 ist extrem gut, aber auch extrem langsam

Die Entwickler von Facebook haben den neuen Videocodec AV1 einem Realitätstest unterzogen. Ihr Ergebnis bestätigt die erwartete gute Leistung und verspricht gar Verbesserungen bis 50 Prozent im Vergleich zu aktuellen Codecs. Massiver Nachteil ist aber noch der Encoder.
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Die Aomedia hat AV1 fertig gestellt. (Bild: Aomedia) (Aomedia)

Videocodec: AV1 ist offiziell fertig

Die Alliance for Open Media hat die erste Version der Spezifikation des neuen freien Videocodecs AV1 veröffentlicht. Hersteller können nun mit der Integration beginnen. Das Konsortium erwartet eine Marktdurchdringung des Codecs in Hardware bis 2020.
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Firefox Nightly spielt einen AV1-Stream von Tears of Steel. (Bild: Blender Foundation, Mozilla, Bitmovin) (Blender Foundation, Mozilla, Bitmovin)

Bitmovin: Firefox Nightly streamt AV1-Videocodec

Obwohl der neue freie Videocodec AV1 noch gar nicht offiziell fertiggestellt ist, sind aktuelle Nightly-Versionen des Browsers Firefox bereits in der Lage, Streams mit dem Codec anzuzeigen. Für die Demo kooperiert Mozilla mit den Videospezialisten von Bitmovin.
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Auch der HEVC-Nachfolger wird sicher irgendwann auf Scheiben gebrannt. (Bild: Stephen Bowler, Flicker.com) (Stephen Bowler, Flicker.com)

Videocodec: Suche nach H.265-Nachfolger beginnt

Die Fernmeldeunion sucht gemeinsam mit der MPEG nach Vorschlägen, um einen HEVC-Nachfolger zu standardisieren, der Videos doppelt so gut komprimieren soll wie HEVC. Ob dabei der freie Videocodec AV1 berücksichtigt wird, ist noch vollkommen unklar.
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AV1 sieht vor allem im Vergleich zu H.264 deutlich besser aus. (Bild: Blender Foundation | durian.blender.org - Bearbeitung Martin Wolf/Golem.de) (Blender Foundation | durian.blender.org - Bearbeitung Martin Wolf/Golem.de)

Freier Videocodec AV1: Was der VP9-Nachfolger leisten kann

Der freie Videocodec AV1 gilt als Nachfolger von Googles VP9 und wird mit großer Unterstützung der Industrie erstellt. Er ist zwar noch nicht fertig, trotzdem zeigt sich bereits, dass er großes Potenzial hat, die MPEG-Codecs H.264 und H.265 langfristig zu verdrängen.
/ 131 Kommentare / Von Sebastian Grüner
Netflix-Filme gibt es auf Smartphones auch offline - dank neuer Codecs. (Bild: Netflix) (Netflix)

Videocodecs: Netflix nutzt VP9-Codec für Offlinemodus

Für den Offlinemodus auf Smartphones nutzt Netflix mit dem High Profile von H.264 und dem freien VP9 von Google neue Codierungsverfahren. Bei der Bildqualität liegt VP9 in einem direkten Vergleich des Anbieters deutlich vorn. Die Entscheidung gegen H.265 lässt Raum für Spekulationen.
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Noch ist Netflix wohl auf H.265 angewiesen - spannend ist, wie lange das so bleibt. (Bild: Netflix) (Netflix)

Videocodec: Für Netflix ist H.265 besser als VP9

Der Videostreamingdienst Netflix bewertet den Videocodec H.265 in den meisten Belangen als besser als den freien Codec VP9 von Google. Letzterer erreicht dennoch so gute Ergebnisse, dass sich ein freier Codec auf lange Sicht durchsetzen könnte.
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Die Videolan-Community vereint einen großten Teil der freien Software zur Multimediaunterstützung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de) (Martin Wolf/Golem.de)

Lizenzkostenfreier Videocodec: Aus drei mach eins

In der Alliance for Open Media wollen Webfirmen einen neuen freien Videocodec erstellen, wofür es jedoch gleich drei mögliche Kandidaten gibt. Deren Entwickler sagen auf der VLC-Jahreskonferenz zwar, dass es noch keine konkreten Pläne für eine Zusammenarbeit gebe, tatsächlich hat die aber schon längst begonnen.
/ 19 Kommentare / Von Sebastian Grüner
Die für den Firefox vorgesehene WebRTC-Anwendung (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0) (Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

IETF: VP8 und H.264 werden WebRTC-Standard

Der Streit um den Standard-Codec in WebRTC ist beigelegt. Sowohl das freie VP8 als auch H.264, das Patenten und Lizenzkosten unterliegt, müssen standardmäßig genutzt werden können. Die Details sind aber etwas komplizierter.
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Dalaa: patentfreier Videocodec der nächsten Generation (Bild: Xiph.org/Screenshot: Golem.de) (Xiph.org/Screenshot: Golem.de)

Daala: Dritter im Codec-Kampf

Die Xiph-Foundation arbeitet mit Daala ebenfalls an einem patentfreien Videocodec der nächsten Generation. Unterstützt wird das Projekt von Mozilla. Zuletzt hatte Google seinen Codec VP9 als Konkurrenz zu HEVC präsentiert.
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Interaktiver Livestream im Browser mit ORBX.js (Bild: Mozilla) (Mozilla)

ORBX: Videocodecs der Zukunft

Otoy hat zusammen mit Mozilla einen bemerkenswerten Videocodec vorgestellt, der das Potenzial hat, die Codec-Landschaft nachhaltig zu verändern. Und das liegt nicht daran, dass der ORBX genannte Codec laut Entwickler bei gleicher Qualität etwa 25 Prozent kleinere Dateien erzeugt als H.264.
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