Universeller Audiocodec: Opus wird zum Internetstandard

Die IETF hat den Audiocodec Opus akzeptiert. Dieser sollte damit nach letzten minimalen Korrekturen in sechs bis acht Wochen zum Internetstandard werden. Entwickelt wurde Opus von Mozilla, Skype und Xiph.Org.

Artikel veröffentlicht am ,
IETF hat Opus abgesegnet.
IETF hat Opus abgesegnet. (Bild: Opus Codec)

Drei Jahre, nachdem Jean-Marc Valin und Timothy Terriberry von Mozilla sowie Koen Vos von Skype erstmals versuchten, die Internet Engineering Task Force von der Standardisierung eines Audiocodecs zu überzeugen, hat die IETF nun ihren Audiocodec Opus abgesegnet. Es gebe nur noch einige kleine Fehler, die beseitigt werden müssten, bevor Opus als RFC und damit als Internetstandard veröffentlicht werde, schreibt Jean-Marc Valin. Er geht davon aus, dass es nicht mehr als sechs bis acht Wochen dauern wird, bis Opus in der Version 1.0 und als RFC veröffentlicht wird.

Stellenmarkt
  1. Risikomanager (m/w/d) Schwerpunkt operationelle Risiken
    Hannover Rück SE, Hannover
  2. Data Analyst im Bereich Biometrie & Data Science (m/w/d)
    InGef - Institut für angewandte Gesundheitsforschung Berlin GmbH, Berlin
Detailsuche

Opus basiert auf Skypes Codec Silk und dem von Xiph.org entwickelten Celt Codec. Opus ist als universeller Audiocodec ausgelegt, der in vielen Bereichen genutzt werden kann, von Voice over IP über Videokonferenzen bis zu Ingame-Chat und der Übertragung von Livemusik. Opus skaliert dazu von 6 KBit/s bis 510 KBit/s und unterstützt Samplingraten von 8 bis 48 KHz bei Framegrößen von 2,5 bis 60 ms, wobei nahtlos zwischen allen Varianten gewechselt werden kann. Opus kann mit festen Bitraten ebenso genutzt werden wie mit variablen Bitraten.

Die von Valin, Terriberry und Vos entwickelte Opus-Implementierung ist Open Source und steht unter der BSD-Lizenz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
El-Ali-Meteorit
Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten

In einer Probe aus einem in Somalia niedergegangenen Meteoriten wurden zwei Mineralien entdeckt, die auf der Erde so bisher nicht gefunden wurden.

El-Ali-Meteorit: Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten
Artikel
  1. Kraftfahrt-Bundesamt: Elektrischer Corsa sollte zur Abgasuntersuchung
    Kraftfahrt-Bundesamt
    Elektrischer Corsa sollte zur Abgasuntersuchung

    Das Kraftfahrt-Bundesamt ruft den Opel Corsa samt der Elektro-Variante zurück, weil ein Softwarefehler im Auto eine Messung verhindert.

  2. Recruiting: Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden
    Recruiting
    Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden

    Software ist objektiv und kennt keine Vorurteile, das macht Künstliche Intelligenz interessant für die Personalauswahl. Ist KI also besser als Personaler? Die Bewerber sind skeptisch und die Wissenschaft liefert keinen Beweis dafür.
    Ein Bericht von Peter Ilg

  3. Gerichtsurteil: MDR darf Facebook-Kommentare ohne Sendungsbezug löschen
    Gerichtsurteil
    MDR darf Facebook-Kommentare ohne Sendungsbezug löschen

    Öffentlich-rechtliche Sender begehen keine Zensur, wenn sie nicht strafbare Kommentare auf Facebook löschen. Manchmal sind sie eher dazu verpflichtet.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Tiefstpreise: Crucial SSD 4TB 319€, Palit RTX 4080 1.499€, HTC Vive Pro 2 659€ • Alternate: Team Group SSD 512GB 29,99€, AOC Curved 27" 240 Hz 199,90€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ [Werbung]
    •  /