• IT-Karriere:
  • Services:

Libavcodec: Fehler ermöglichen Codeausführung in VLC-Codecbibliothek

Speziell präparierte Videodateien können zur Codeausführung unter anderem in VLC genutzt werden. Dessen Entwickler verhalten sich aber zurückhaltend, zudem werfen die Berichte einige Fragen auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Ob andere Projekte von dem Fehler betroffen sind, lässt sich derzeit nicht sagen.
Ob andere Projekte von dem Fehler betroffen sind, lässt sich derzeit nicht sagen. (Bild: Videolan)

Offenbar lassen sich zwei Lücken dazu ausnutzen, mit Hilfe speziell präparierter Videodateien bei der Verwendung des VLC-Players die Speicherverwaltung zu überlisten. Das wiederum könnte zum Ausführen von beliebigem Code durch Angreifer genutzt werden. Dem VLC-Team sind die Berichte seit knapp vier Wochen bekannt, wie es in der Mail zur öffentlichen Bekanntgabe heißt.

Stellenmarkt
  1. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Hochschule Furtwangen, Furtwangen

Doch nach einer nur relativ kurzen Diskussion im Bugtracker des Videolan-Projektes hat einer der Hauptentwickler sowohl den Fehlerbericht zur FLV-Datei als auch den zur M2V-Datei für weitere Debatten geschlossen. Zunächst noch mit der Begründung, dass die gefundenen Fehler nicht in VLC, sondern in der aus FFMpeg importierten Codec-Bibliothek Libavcodec zu suchen seien.

Darüber hinaus seien die Fehler aber auch nicht mehr in dem aktuellen Release Candidate der Version 2.2 vorhanden, deren finale Version in Kürze erscheinen solle. Ein genauer Termin ist dafür jedoch nicht bekannt. Daraus lässt sich auch schließen, dass die Fehler mit einer aktuellen Version von FFMpeg höchstwahrscheinlich nicht mehr auftreten. Vor allem diese Annahme macht die Fehlersuche für weitere Distributoren der Bibliothek schwierig.

Immerhin fehlen entsprechende Berichte zudem derzeit in dem Bugtracker von FFMpeg, so dass zumindest bis jetzt die Fehler noch nicht genau lokalisiert scheinen. Wegen der Fülle an unterstützten Codecs setzten neben VLC viele weitere Open-Source-Projekte die wohl betroffene Bibliothek ein, etwa der MPlayer. Ebenso kann das GStreamer-Framework per Plugin mit FFMpeg verwendet werden, und auch Googles Chrome kann auf diesen Code zurückgreifen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 17,99
  2. 50,99€
  3. 39,99€ (PS4, Xbox One, Nintendo Switch)

Folgen Sie uns
       


Microsoft Flight Simulator - Test

Hardwarehungriger Höhenflug: Der neue FluSi sieht fantastisch aus und spielt sich auch so.

Microsoft Flight Simulator - Test Video aufrufen
Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
  2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
  3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

    •  /